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Geschichte des amerikanischen Rentensystems

Die Etablierung des amerikanischen Rentensystems ist aufs Engste verbunden mit den Maßnahmen, die Franklin D. Roosevelt 1935 in seinem New Deal angesichts der Weltwirtschaftskrise umsetzte. Hier übernahm der amerikanische Staat zum ersten Mal die Aufgabe, für die soziale Sicherung der Bürger durch ein umfassendes, auf Bundesebene angesiedeltes System zu sorgen. Das zugrunde liegende Prinzip des amerikanischen Rentensystems ist ähnlich wie in Deutschland ein Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die aktuell Erwerbstätigen die Renten der aktuell alten Bürger durch ihre Beiträge finanzieren. Seit 1950 werden Rentenzahlungen an die Inflation angepasst.

Ab wann man in den USA das Rentenalter erreicht, ist abhängig vom Geburtsjahrgang. Jeder Amerikaner, der im Jahr 1960 oder danach geboren wurde, kann mit 67 Jahren in Rente gehen. Wer eher in Rente geht – ab einem Alter von 62 Jahren ist auch dieses möglich – muss mit entsprechenden Abzügen rechnen. Wer hingegen erst nach seinem 67. Lebensjahr in Rente geht, kann mit Zuschlägen auf die Rente rechnen.


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