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Entwicklungstendenzen und Herausforderungen

Das deutsche Rentensystem krankt maßgeblich daran, dass durch die absehbaren demographischen Entwicklungen finanzielle Engpässe entstehen werden: Wenn immer mehr Rentner versorgt werden müssen und dieses von immer weniger Erwerbstätigen geleistet werden muss, gerät das System früher oder später aus dem Gleichgewicht.

Um diesem Umstand entgegenzuwirken, bieten sich verschiedene Lösungswege an, die auch kombiniert werden können. Die Verschiebung des Renteneintrittsalters ist ein möglicher Weg: Die Deutschen werden in Zukunft, wenn sie nach 1964 geboren sind, nicht mehr mit 65 Jahren, sondern erst im Alter von 67 Jahren in Rente gehen können. Auch die Veränderung der Rentenformel sowie eine stärkere Steuerfinanzierung kann dazu beitragen, dass das System wieder auf stabilere Füße gesetzt wird. Eine zusätzliche private und ggf. betriebliche Altersvorsorge wird aber auch weiterhin unverzichtbar bleiben.


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