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Volltilgungsdarlehen

Volltilgungsdarlehen zeichnen sich durch eine vollständige Rückführung des in Anspruch genommenen Darlehens während der Zinsbindung des Darlehens aus. Üblicherweise belaufen sich die Zeiträume eines vollständig zu tilgenden Darlehens auf zwanzig bis dreißig Jahre; möglich sind allerdings auch kürzere Varianten.

Volltilgungsdarlehen sind mit einer im Verhältnis zum Finanzierungsvolumen vergleichsweise hohen Ratenbelastung für den Kreditnehmer verbunden. Die Gesamtkosten allerdings fallen geringer aus, da sich der insgesamt effektiv in Anspruch genommene durchschnittliche Darlehensbetrag reduziert.
Die Tilgung erfolgt in den meisten Fällen über eine Annuität. Möglich ist ebenso eine getrennte Leistung von Zins und Tilgung, bei der in jedem Zahlungsintervall ein fixer Anteil der ausstehenden Schuld getilgt und zusätzlich die jeweils angefallenen Zinsen bezahlt werden.

Mit einer vollständig getilgten Immobilie verfügen Eigentümer über die Sicherheit, auch im Alter in der Lage zu sein, die eigenen vier Wände in finanzieller Hinsicht zu unterhalten. Wird ein Darlehen nur in Teilen zurückgeführt, droht nach dem Ausstieg aus dem Erwerbsleben ein finanzieller Engpass. Volltilger brauchen sich um derlei Unannehmlichkeiten keinerlei Gedanken zu machen.
Die Variante der vollständigen Tilgung im Rahmen der Erstfinanzierung wird insbesondere von Eigentümern genutzt, die zwei Einkommen generieren; für Familien mit Kindern, die weniger als zwei Gehälter verzeichnen, bieten sich Vorgehensweisen mit einem größeren verbleibenden finanziellen Spielraum an.


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