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Bankschließfach

Bei einem Bankschließfach handelt es sich um einen Behälter, der für die Aufbewahrung von Wertsachen gedacht ist. Er ist geschützt bzw. mit einem Schloss versehen und befindet sich in den Räumlichkeiten einer Bank. Entsprechende Schließfächer können von Bankkunden gemietet und zur Aufbewahrung verschiedenster Wertsachen und Dokumente genutzt werden.

Obwohl Bankschließfächer mit soliden Schlössern versehen sind und in der Regel per Video überwacht werden, bieten diese keine hundertprozentige Sicherheit. Bei Banküberfällen und Einbrüchen kommt es teilweise vor, dass auch die Schließfächer geplündert werden. Im Schadensfall stellen sich viele der Geschädigte die Frage, ob sie den Schaden über die Hausratversicherung regulieren können.

Standardmäßig sind Bankschließfächer jedoch nicht in die Hausratversicherung eingeschlossen. Grund ist die Entfernung von den Wohnräumen: Die Bank zählt nicht zum Versicherungsort. Dementsprechend ist es nicht möglich, sich im Schadensfall an die Versicherungsgesellschaft zu wenden. Eine Entschädigung durch den Versicherer ist nur dann möglich, wenn eine Erweiterung der Hausratversicherung durchgeführt wurde: Gegen Leistung eines höheren Beitrags ist es bei einigen Versicherern möglich, den Schutz auch auf Bankschließfächer auszuweiten. Es ist anzumerken, dass es nur sehr wenige Versicherungsunternehmen gibt, die diese Leistung anbieten.

Allerdings ist dieser Schutz auch nur bedingt erforderlich: Im Normalfall ist ein Bankschließfach direkt über die Bank versichert. In den meisten Fällen ist der Schutz ausreichend hoch bemessen: Der Großteil der Banken versichert Schließfächer mit 10.000 bis 15.000 Euro.


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