Beitragsberechnung
Der wichtigste Bestandteil der Beitragsberechnung ist die sogenannte Wertermittlung. Ziel dieser Ermittlung ist es, den Wert des Hausrats festzustellen. Dieser muss bekannt sein, um eine Versicherungssumme festhalten zu können. Üblicherweise wird hierbei auf eine Pauschalbewertung zurückgegriffen: Die Wohnfläche entscheidet maßgeblich darüber, welche Versicherungssumme festgesetzt wird. Falls jedoch absehbar sein sollte, dass der Wert des Hausrats deutlich höher bemessen ist, wird oftmals eine genaue Wertermittlung durchgeführt. Bei Ermittlung wird der Hausrat einzeln erfasst, was natürlich aufwendiger ist, aber dafür zu einem deutlich präziseren Ergebnis führt.
Neben dem Wert des Hausrats existieren noch weitere Faktoren, die einen Einfluss auf die Beitragsberechnung und somit auch auf die Höhe des Versicherungsbeitrags nehmen. Hierzu zählt vor allem der Standort: Auch er nimmt auf die Beitragshöhe einen großen Einfluss. Von Bedeutung ist hierbei vor allem die Risikoklasse: Je höher die Einbruchsquote der jeweiligen Stadt oder Region bemessen ist, desto stärker wirkt sich dies negativ auf den Beitrag der Hausratversicherung aus. Zudem wird auch stets die sogenannte Bauartklasse berücksichtigt. Gebäude, die beispielsweise über ein Reetdach verfügen, werden aufgrund hoher Brandgefahr entsprechend eingestuft und können somit ebenfalls zu einem höheren Beitrag führen.


