Hochwasser
Das Problem bei Hochwasserschäden besteht unter anderem darin, dass diese von der Hausratversicherung nicht abgedeckt sind. Eine klassische Hausratversicherung umfasst einen solchen Schutz nicht. Dementsprechend nützt einem der Versicherungsschutz für den Hausrat in solch einem Fall wenig. An dieser Stelle ist anzumerken, dass dies ausschließlich für Überschwemmungswasser zutrifft, welches von außen in das Gebäude dringt. Sollte das Wasser einer Wasserleitung entstammen und somit das Resultat eines Leitungsschadens sein, besteht ein Versicherungsschutz.
Im Normalfall ist es nicht schlimm, dass eine klassische Hausratversicherung keinen Schutz vor Schäden bietet, die aus Überschwemmungen resultieren. Hierbei handelt es sich nämlich um ein Risiko, das nur in ganz wenigen Regionen auftritt. Sofern man dennoch einen entsprechenden Schutz wünscht, gilt es eine Zusatzversicherung abzuschließen. In diesem Fall wird der Schutz gegen die Folgen von Hochwasser von der sogenannten Elementarschaden-Versicherung geboten. Diese ist im eigentlichen Sinne als Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung gedacht und deckt Gebäudeschäden ab, kann aber auch so gewählt werden, dass der Versicherer für Schäden aufkommt, die am Hausrat entstanden sind.
Es ist anzumerken, dass eine Elementarschadenversicherung das Risiko „Hochwasser“ nur dann einschließt, wenn sich das Gebäude in einer Region befindet, in denen Hochwasserschäden üblicherweise nicht zu verzeichnen sind. Wer in einer typischen Hochwasserregion wohnt, kann zumeist keinen Versicherungsschutz erlangen.


