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Risikoklasse

Bei der sogenannten Risikoklasse handelt es sich um ein Kriterium, das von den Versicherungsgesellschaften berücksichtigt wird, wenn es um die Ermittlung des Versicherungsbeitrags geht. Die Risikoklasse nimmt einen entscheidenden Einfluss darauf, wie hoch der Beitrag einer Hausratversicherung bemessen sein wird.

Letzten Endes sind es mehrere Risiken, die von den Versicherungsunternehmen im Rahmen der Beitragsermittlung berücksichtigt werden. Wie hierbei im Einzelnen verfahren wird, hängt wiederum vom jeweiligen Versicherer ab. In der Regel ist es so, dass gleich mehrere Risikofaktoren Berücksichtigung finden. Diese Risiken verfügen wiederum über eigene Risikoklassen. Je höher die Einstufung in den einzelnen Risikoklassen erfolgt, desto höher fällt letztlich auch der Beitrag zur Versicherung aus.

Die einzelnen Risiken, die bei der Ermittlung berücksichtigt werden, können in verschiedene Bereiche eingeteilt werden. Da wäre zunächst einmal der Standort der Immobilie. Von Bedeutung ist unter anderem die Lage: Sollte sich ein Gebäude in Einzellage befinden, so stellt dies ein erhöhtes Einbruchrisiko dar. Des Weiteren prüfen die Versicherer auch die Einbruchstatistiken der Polizei: Städte sowie zum Teil sogar einzelne Stadtbezirke können diesbezüglich in unterschiedliche Risikoklassen eingeteilt werden und somit einen Einfluss auf die Höhe des Versicherungsbeitrag nehmen.

Auch die Gebäudeart bzw. die Bauweise wird wiederum in eine eigene Risikoklasse eingeteilt. Hierbei wird unter anderem das Dach berücksichtigt: Reetdächern wird von den Versicherern ein höheres Brandrisiko zugesprochen, weshalb ein entsprechendes Dach ebenfalls zu einer höheren Risikoklasse führen und sich auch verteuernd auf den Versicherungsbeitrag auswirken kann.


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