Tarifzone
Die Versicherer haben einzelne Postleitzahlenbereiche angelegt und diese wiederum entsprechenden Tarifzonen zugeteilt. Üblicherweise gibt es vier verschiedene Tarifzonen - wobei es aber auch Ausnahmen gibt: Einige Versicherer unterschieden noch genauer und haben deshalb mehr Tarifzonen angelegt. Was die Einstufung betrifft, so ist es für den Versicherungsnehmer von Vorteil, wenn sich der Versicherungsort in einer niedrigen Tarifzone befindet. Je niedriger die Tarifzone ist, desto geringer fällt die Versicherungsprämie bzw. der Beitrag für die Hausratversicherung aus.
Hinsichtlich der Einteilung achten die Versicherungsunternehmen primär auf die offiziellen sowie auch die eigenen Statistiken über Einbruchdiebstähle. Aus diesem Grund sind die meisten Großstädte den höheren Tarifzonen zuzuordnen. Es ist anzumerken, dass aber auch noch weitere Faktoren, wie zum Beispiel das Sturmrisiko, in die Festlegung der Tarifzonen einfließen können.
Eine besondere Bedeutung kommt der Tarifzone zu, wenn die Hausratversicherung um eine Absicherung gegen Elementarschäden erweitert werden soll. In diesem Fall werden zusätzliche Faktoren berücksichtigt, um eine Einstufung zu nehmen. Teilweise werden aufgrund der Tarifzone sogar bestimmte Schäden aus der Versicherung ausgeschlossen. Eines der besten Beispiele ist die Absicherung gegen Hochwasserschäden: Für Gebäude, die sich in hochwassergefährdeten Regionen befinden, ist eine Absicherung des Hausrats gegen Hochwasserschäden in der Regel nicht möglich.


