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Krankenrücktransport

Der Krankenrücktransport bezeichnet die Überführung eines Verletzten in ein bestimmtes Krankenhaus. Umgangssprachlich ist von einem Krankenrücktransport die Rede, wenn die Überführung aus dem Ausland nach Deutschland erfolgt. Bei den meisten Versicherern bezeichnet ein Krankenrücktransport aber auch einen Krankentransport innerhalb Deutschlands, wenn die Entfernung zwischen den beiden Behandlungsstätten mehr als 50 Kilometer beträgt. Einige Versicherer bezeichnen die Leistung des Krankenrücktransports auch als Rückholdienst.

In der Versicherungsbranche ist man sich darüber einig, dass es sich beim Krankenrücktransport bzw. bei der Übernahme der Transportkosten um einen wichtigen Leistungsbestandteil handelt, der bei einigen Versicherungsprodukten nicht fehlen darf. Gerade wenn sich ein Unfall im Ausland ereignet hat, ist es für den Versicherungsnehmer oftmals von großem Vorteil, wenn er einen Rücktransport auf Kosten des Versicherers veranlassen kann. Schließlich ist die Krankenversorgung nicht in jedem Land so gut wie in Deutschland.

Auf welche Art und Weise ein Krankenrücktransport erfolgen kann, hängt in erster Linie von der Entfernung ab, die zurückgelegt werden muss. Bei einer kurzen Entfernung kann der Transport meist per Krankenwagen erfolgen. In solch einem Fall würde sich der Patient meist auch noch in der Lage befinden, die Kosten schlimmstenfalls selbst zu übernehmen. Sollte sich der Unfall jedoch im Ausland ereignet haben, so erfolgt der Transport fast immer auf dem Luftweg. Die hierbei entstehenden Kosten könnten allerdings nur die wenigsten Patienten übernehmen, woran ersichtlich wird, welch hohe Bedeutung dieser Versicherungsleistung zu Gute kommt.

Versicherungsprodukte, die einen Krankenrücktransport oder Rückholdienst beinhalten können, gibt es gleich mehrere, beispielsweise den Schutzbrief der Kfz-Haftpflichtversicherung, die Unfallversicherung, die Auslandskrankenversicherung sowie auch einige Tarife der Privaten Krankenversicherung. Vor dem Vertragsabschluss sollte man genau überprüfen, ob der Schutz tatsächlich beinhaltet ist, und falls er es ist, über welchen Umfang er sich erstreckt. Bei einem guten Versicherungsprodukt gilt der Versicherungsschutz auch für Familienmitglieder und sieht die Übernahme von Kosten vor, die durch den Transport von Begleitpersonen entstehen.


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