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Aufgefrischt

Gerald am 26. Juli 2012

Nach ewigen Zeiten wurde das alte WP Blog im Zuge eines Serverumzuges upgedatet und auf den neusten Stand gebracht. Zumindest technisch, das inhaltliche Update muss erst noch folgen 😉

Versicherungen im Alter

Sabine am 13. Juli 2008

Der 50. Geburtstag, wieder ein Zeitpunkt an dem darüber nachgedacht werden sollte, welche Versicherungen im Alter wirklich wichtig und sinnvoll sind

Obwohl sich die Altersstruktur ändert und Menschen immer älter werden, ist ein ältere Mensch als Versicherter bei den Versicherungsgesellschaften eher unbeliebt. Dabei spielt die Versicherungssparte keine Rolle. Kfz-Versicherungen rechnen mit mehr Unfällen, Haftpflichtversicherer mit mehr Schäden und da man im Alter auch nicht gesünder wird, sind auch die Krankenversicherer über ältere Versicherungsnehmer nicht begeistert. Demzufolge macht es Sinn, sich so früh wie möglich um wichtige Versicherungspolicen zu bemühen, denn nur dann besteht die Möglichkeit diese auch zu fairen Konditionen zu erhalten.

Zu den Versicherungen die in jedem Alter wichtig sind gehört die:

  • private Haftpflichtversicherung, denn ob jung oder alt, man haftet für Missgeschicke
  • Hausratversicherung, denn im Laufe eines Lebens wird oft der Hausrat immer größer, weil viele Dinge angesammelt wurden, die durchaus einen hohen Wert darstellen können.
  • Krankenversicherung ist und bleibt definitiv die wichtigste Versicherung im Alter. Hierbei sollte daraufgeachtet werden, dass möglichst frühzeitig beispielsweise eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen wird. Zum Einen werden die Zähne nicht besser und zum Zweiten ist oft die Versicherungssumme in den ersten Jahren begrenzt.
  • private Pflegezusatzversicherung zahlt, wenn man nach einem Unfall, durch eine Krankheit oder wegen seines Alters pflegebedürftig wird. Allein die Rente wird für viele Menschen nicht für die finanziellen Belastungen ausreichen, die bei einer professionellen Pflege oder Unterbringung in einem Pflegeheim entstehen.

Nicht zu empfehlen und eher unnütz sind die so genannten Assistance-Policen. Sie sollen nach einem Unfall für die Hilfe im Alltag sorgen ,aber das häufigste Risiko ist nicht ein Unfall, sondern eine Krankheit oder eben nur das Alter. Auch Sterbegeldversicherungen gehören eher zu den nicht notwendigen Versicherungen. Sie sind dafür da, die Kosten für die eigene Bestattung zu bezahlen, damit die Familie nicht dafür aufkommen muss. Aber bevor aus diesem Produkt eine anständige Rendite rausgeholt werden kann, könnte man das Geld auch selbst auf die „hohe Kante“ legen. Angesichts durchschnittlichen Rendite sind ebenfalls Rentenversicherungen gegen Einmalzahlung nicht zu empfehlen.

Reiserücktrittkostenversicherung

Sabine am 17. Juni 2008

Wenn aus dringendem (nicht vorhersehbarem) Grund eine gebuchte Reise nicht angetreten werden kann und der Reiseveranstalter Stornogebühren fordert kann eine abgeschlossene Reiserücktrittkostenversicherung für die Kosten aufkommen. Den Versicherungsschutz kann man meist nur 8- 14 Tag nach der erfolgten Buchung der Reise abschließen. Zu den Reiserücktrittsgründen die auch versicherbar sind gehört beispielsweise:

  • plötzlich eintretende schwere Krankheiten (auch bei Ehepaaren, Geschwistern, Eltern- wenn nicht über 75 Jahre)
  • plötzlich eintretender schwerer Unfall (auch bei Ehepaaren, Geschwistern, Eltern- wenn nicht über 75 Jahre)
  • Schwangerschaft
  • Impfunverträglichkeit
  • einem Brand des eigenen Büros oder Hauses
  • einem neuen Arbeitsplatz nach einer Arbeitslosigkeit (aber auch da die Bedingungen beachten)

Eine Reise – Rücktrittskostenversicherung gehört nicht zu den allerwichtigsten Reise-Versicherungen. Jedoch ist die Reiserücktrittkostenversicherung für diejenigen, die eine kostspielige Reise gebucht haben zu empfehlen. Dabei sollte dann aber auch nicht gespart werden. Denn die Reiserücktrittskosten-Versicherung richtet sich nach dem Wert der Reise. Um so teurer die Reise und desto teurer die Reiserücktrittskosten-Versicherung. Spart der Verbraucher hier am falschen Ende, so kann es schnell zur Unterversicherung führen und der Kunde muss mit einem kräftigen Abschlag rechnen.

Beispiel: Kostet also eine Reise 1700 Euro, sollte die Reiserücktrittskosten- Versicherung auch genau mit diesem oder eventuell einem höheren Tarif, abgeschlossen werden. Da oft bei den Tarifen in 500 Euro- Schritten berechnet wird, heißt das, dass der Tarif für 2000 Euro abgeschlossen werden sollte. Wird nur der 1500 Euro- Tarif abgeschlossen, so ist der Kunde unterversichert und er wird im Leistungsfall mit einem hohen Abschlag rechnen müssen.

Tipps für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Gerald am 29. Mai 2008

Obwohl häufig nicht über zukünftige Krisenfälle nachgedacht werden möchte, ist es durchaus notwendig und sinnvoll, dies zu tun. Schließlich ist auch seit dem 1. Januar 1961 die öffentliche Fürsorge weggefallen. Heutzutage muss sich ein jeder privat um die Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit kümmern. Jedoch ist noch nicht allen bewusst, welche Bedeutung dieses Thema hat. Die Mehrheit der Deutschen findet eine Versicherung zu kostspielig und verdrängt den Gedanken an eine mögliche Berufsunfähigkeit. Nur für Erben und Spitzenverdiener dürfte dies im Ernstfall aufgrund ihres Vermögens kein Problem darstellen, für den Durchschnittsbürger jedoch führt ein dauerhafter Verdienstausfall schnell in den Ruin. Sind beispielweise Kreditraten für ein Haus abzuzahlen, kann es im schlimmsten Fall durch den anhaltenden Einkommensausfall dazukommen, dass das Haus zwangversteigert werden muss. Mithilfe der Berufsunfähigkeitsversicherung kann die Weiterzahlung des Kredits gesichert werden.

Eine Absicherung hat demzufolge oberste Priorität. Bei Berufsunfähigkeitspolicen wird eine monatliche Rente versichert, wobei die Beitragshöhe vollkommen frei wählbar ist und wird während der Berufstätigkeit eingezahlt. Die Grenze liegt bei 60 Prozent des Bruttolohns. Der Beginn der Rentenzahlung ist der Eintritt eines Schadensfalls und mit dem Beginn der Altersrente endet auch in den meisten Fällen die Berufsunfähigkeitsrente.

Vor dem erfolgreichen Abschluss einer Berufsunfähigkeitspolice ist viel Formelles zu erledigen. Beispielsweise ist die Darlegung der Krankengeschichte der zurückliegenden fünf Jahre äußerst wichtig, es können sogar genauere Informationen und Untersuchungen durch den behandelnden Arzt angefordert werden. Die anfallenden Kosten müssen durch den Patienten selbst getragen werden. Sollte der Antrag angenommen werden, können die Versicherungsnehmer die Auslagen auf Anfrage zurückerstattet bekommen. Unter anderem durch diese Ergebnisse aber wird oft der Versicherungsschutz aufgrund eines zu großen Risikos verweigert. Zu solch einer Ablehnung kann es auch schon durch wenige gravierende Krankheiten kommen, wie zum Beispiel durch Allergien oder Rückenleiden. Des Weiteren werden bestimmte Berufsgruppen häufig ausgeschlossen. Dazu gehören Lehrer, Polizeibeamten und Journalisten. Ausschlussgrund für diese Berufe sind laut Angaben der Versicherer zufolge die hohen beruflichen Risiken oder die Schwierigkeiten beim Nachweis über eine bestehend vorliegende Berufsunfähigkeit.

Der Bund der Versicherten rät nicht aufzugeben, sollte der erste gestellte Antrag nicht bewilligt und somit abgelehnt werden. Es ist empfehlenswert gleichzeitig mehrere Probeanträge bei unterschiedlichen Versicherungen vorzulegen. Dadurch wird neben den steigenden Aussichten auf eine Annahme auch die Berufsunfähigkeits-Gasse umgangen. Versicherer wollen immer wissen, ob der Antragsteller bereits von einer anderen Versicherung abgelehnt worden ist. Sollte diese Frage bejaht werden, sinken die Aussichten auf eine etwaige Annahme immens. Einige Versicherer offerieren aber auch gegen einen Kostenzuschlag für die Gesundheitsrisiken trotzdem in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen zu werden. durch diesen Risiko- Zuschlag wird die monatliche Beitragszahlung erhöht. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Versicherer gewisse Risiken aus dem Vertrag ausschließt und so im Schadensfall für diese nicht leisten muss.

Insbesondere jüngeren und älteren Menschen ist die Berufsunfähigkeitspolice zu empfehlen. Es wird zwischen zwei großen Vertragstypen differenziert. Offerten existieren mit Verweis auf andere Berufsgruppen und ohne einen solchen Verweis. Der Unterschied besteht darin, dass beispielweise nach der Verletzung der Hände eines Chirurgen dieser keine Unterstützung durch die Versicherung erhält, wenn sie mit Verweis auf andere Berufsgruppen abgeschlossen worden ist. Selbst wenn ein Unvermögen des Chirurgen besteht, überhaupt noch weiter zu operieren und er lediglich als Gutachter zu Medizinthemen seine Arbeit fortsetzen kann. Hätte er eine Versicherung ohne Verweisungsmöglichkeit, würde auch der Rentenanspruch entstehen. Auch wenn dieser Vertragstyp wesentlich kostenintensiver ist, raten Spezialisten dennoch zum Abschluss wegen der besseren Absicherung. Nach Berufsgruppe und Alter berechnet sich der Beitrag für eine gewünschte Rentensumme. Frauen müssen leicht erhöhte Prozentpunkte als Männer rechnen. Beispielweise hat eine 35-jährige Frau für eine Versicherung ohne Verweisungsmöglichkeit auf andere Berufe 85 EURO monatlich zu bezahlen, ein gleichaltriger Mann hingegen lediglich 73 EURO für die gleiche Versicherungsvariante. Weitere Vergleichsrechnungen können online unter www.versicherung.net angestellt werden. Experten empfehlen unbedingt verschiedene Versicherungsgesellschaften zu vergleichen, schließlich gibt es nicht nur preisliche Differenzen, sonder auch die Vertragsbedingungen können stark variieren.

Eine schnelle Meldung an den Versicherer ist anzuraten und erforderlich.

Sabine am 15. Mai 2008

Möchte der Verbraucher einen vollständigen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen, so muss er auch spezielle Regeln einhalten. Schon bei der Antragsstellung ist die wahrheitsgemäße Beantwortung der im Antrag gestellten Fragen absolut wichtig. Ob bei den gesundheitsrelevanten Fragen für eine private Krankenversicherung oder bei den „Gefahrerhöhende Umstände“ in der Hausratversicherung, die nicht wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen kann zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.

Doch auch wenn der Vertrag bereits existiert, muss der Versicherte seiner Pflicht nachkommen und veränderte Risiken unverzüglich der Versicherung melden.

Eine Gefahrenerhöhung liegt zum Beispiel dann vor, wenn der Versicherte sein Haus oder seine Wohnung länger als 60 Tage unbewohnt zurück lässt. Ist dies der Fall, so muss unbedingt die Hausratversicherung darüber informiert sein. Auch bei einer Sanierung der Wohnung oder des Hauses muss sofort der Hausratversicherer in Kenntnis gesetzt werden.

Zu den Versicherungsgrundsätzen gehört ebenso, den entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten und ihn so genau wie nur denkbar zu dokumentieren (Fotos, Protokolle, Zeugen, etc.)

Lediglich Schäden an einem Fahrzeug sind hier bei ausgenommen. Sie müssen erst innerhalb einer Woche gemeldet werden. Wurde jedoch die Polizei an den Unfallort gerufen, muss auch dann, sofort die Versicherung über den Schaden benachrichtigt werden.

Durch das neue VVG (Versicherungsvertragsgesetz) wird der Verbraucher, der seine Pflicht verletzt hat, (abgeschlossenen Verträgen seit dem 1.1.2008) allerdings nicht mehr ganz leer ausgehen. Entsprechend dem Grad seiner Pflichtverletzung kann der Versicherte einen Teil des entstandenen Schadens erstattet bekommen. Die Entscheidung über die Höhe der Erstattung liegt zum größten Teil bei der Versicherungsgesellschaft.

Die Sprache der Versicherer

Sabine am 19. April 2008

Wie in vielen Bereichen, so gibt es auch in der Versicherungswirtschaft Begriffe, die nicht bekannt und oft auch nicht verständlich sind. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat nun einen Ratgeber auf den Markt gebracht, der verständlich, wichtige Begriffe rund um Beruf, Privatleben, Familie und Altersvorsorge erklärt.

Unter www.verbraucherzentrale-rlp.de kann der Ratgeber für 9,80 Euro bestellt werden.

Um eventuell die Neugier auf diese interessanten Ratgeber zu wecken hier nun einige immer wiederkehrende Begriffe und deren Erklärung.

Ausfalldeckung
Absicherung durch die eigene Versicherung, falls der Schuldige im Schadensfall nicht an den Geschädigten zahlt.
Beispiel: Ein Fremder zerstört Ihre Kamera, ist nicht haftpflichtversichert und hat auch kein Geld, um den Schaden zu ersetzen. In diesem Fall kann eine Ausfalldeckung in Kraft treten, Ihre Haftpflichtversicherung kann dafür einspringen.

Dread- Disease
Die Versicherung zahlt, falls der Versicherte an der Krankheit erkranken, für die er sich versichert hat. (Krebs/Multiple Sklerose/ Herzinfarkt)

Erlebensfall
Die Versicherungsleistung ist an das Erleben eines bestimmten Zeitpunktes gekoppelt. Beispielweise das Erreichen des 60. Lebensjahres. Mit dem Eintritt dieses Zeitpunktes wird die vereinbarte Leistung fällig. (Lebensversicherung /Rente)

Gefährdungshaftung
Beispiel Auto: Der Halter des Fahrzeugs haftet gegenüber dem Geschädigten, zumindest teilweise, obwohl er am Unfall keine Schuld hat. Denn das Auto an sich ist schon eine Gefahrenquelle.

Gerichtsstand
Ordnet an, welches Gericht bei einer Klage zuständig ist. Allgemeiner Gerichtsstand ist der Wohnsitz des Beklagten.

Gesundheitsprüfung
Fragen zum Gesundheitszustand, zu Krankheiten und Beschwerden müssen beantwortet werden. Bei einer sehr hohen Versicherungssumme wird eine ärztliche Untersuchung erforderlich. (Berufsunfähigkeitsversicherung ab 30.000 Euro Jahresrente) Dies variiert aber von Versicherung zu Versicherung.

Kapitalwahlrecht
Bei einer Rentenversicherung hat der Versicherungsnehmer bei der späteren Auszahlung die Wahl, die lebenslange Rentenzahlung in Anspruch zu nehmen oder eine einmalige Kapitalzahlung. Das Kapitalwahlrecht kann nur innerhalb gewisser Fristen ausgeübt werden. Die Höhe der Kapitalzahlung bemisst sich nach dem Wert der Rente.

Novation
Bedeutet (Er-)neuerung. Es kommt kein neuer Vertrag zustande, sondern der alte wird mit verändertem Inhalt fortgesetzt.

Ombudsmann
Der Ombudsmann schlichtet bei Streitigkeiten mit der Versicherung (kostenfrei). Ob Hausrat-, Haftpflicht- oder Lebensversicherung. Ist der Versicherte mit der Entscheidung seiner Gesellschaft nicht einverstanden, kann der Ombudsmann sogar bis 5000 Euro Streitwert verbindlich gegen den Versicherer entscheiden.

Rentenartfaktor
Ist der Teil der Rentenformel mit der die Höhe der Rente berechnet und bestimmt. Eine Altersrente hat z. B. den Faktor 1, eine Berufsunfähigkeits-Rente 0,6667. Je niedriger der Faktor, desto niedriger die Rentenhöhe. Der Versicherte kann den Rentenartfaktor nicht beeinflussen, er wird von der gesetzlichen Rentenversicherung vorgegeben.

Solvabilitätsspanne
Reserve der Versicherungsgesellschaften gegen Risiken wie unerwartete Schadensforderungen bei Naturkatastrophen oder Schwankungen am Kapitalmarkt.

Sterbetafeln
Enthalten statistische Daten zur Lebenserwartung, die zum Beispiel zur Risikoberechnung bei einer Lebensversicherung herangezogen werden.

Überschussbeteiligung
Den Lebensversicherungen entstehen Überschüsse, beispielsweise durch Anlage der Versicherten- Beiträge auf dem freien Kapitalmarkt oder wenn z.B. weniger Todesfälle auftreten, als laut Statistik zu erwarten gewesen wären. Davon müssen die Versicherer 90 Prozent an die Versicherten ausschütten.

Verbundene Leben
Eine Risiko-Lebensversicherung kann auch für zwei Personen abgeschlossen werden. Hierbei handelt es sich dann um eine verbundene Lebensversicherung.

Verweisung
Wir meist als „abstrakte Verweisbarkeit“ bezeichnet. Mit dieser Klausel wollen Versicherungen Betroffene bei Berufsunfähigkeit in einen anderen als den zuletzt ausgeübten Beruf drängen. Verbraucher sollten nur Verträgen ohne die Möglichkeit der abstrakten Verweisung abschließen.

Wagniswegfall
Wagnisse oder Risiken sind der Anlass für eine Versicherung. Fällt ein Wagnis bzw. Risiko (Haus, Wohnung, Kfz, Personen) weg, hat der Vertrag seinen Sinn verloren, die Pflicht des Versicherers erlischt.

Zession
Meint eine Abtretung. Grundsätzlich können zukünftige Ansprüche aus Lebensversicherungen an Dritte abgetreten werden.

Allgemeine Versicherungstipps

Saskia am 28. März 2008

Versicherungsnehmer sind grundsätzlich eher zufrieden, wenn sie im Ordner all ihre Unterlage gut sortiert zusammen haben. Dort beginnt allerdings auch ein gewisses Problem, die meisten Versicherten lassen diese Unterlagen dann im Laufe der nächsten Jahre unbeachtet, obwohl sich immer viel verändert. Dabei ist es durchaus lohnenswert, sich von Zeit zu Zeit über neue Angebote oder andere Optionen zu informieren, durch was auch Geld gespart werden kann. Verträge sollten auch unbedingt angepasst werden, wenn sich beispielsweise die eigene Lebenssituation verändert hat. Der Versicherungsschutz kann vor allem durch bessere Anpassung an den Kunden perfektioniert werden.

Folgende Versicherungen sind auf jeden Fall notwendig:
Für Singles und Paare sind die Krankenversicherung, Privathaftpflichtversicherung, private Rentenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung unabdingbar. Familien mit Kindern sollten unbedingt eine Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Kinder- Unfallversicherung, Unfallversicherung, Risiko- Lebensversicherung, private Rentenversicherung und Hausratversicherung haben.

Für Alleinerziehende empfiehlt sich eine Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Risiko- Lebensversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Kinder- Unfallversicherung, Unfallversicherung und eine private Rentenversicherung. Rentner benötigen dringend eine Krankenversicherung und eine Privathaftpflichtversicherung.

Wenn alles optimiert wird, kann dann auch einiges gespart werden. Wichtig bei der Optimierung ist es auch, gezielte Fragen zu stellen. Sollten Sie in monatlichen Raten zahlen, empfiehlt es sich auf einen Jahresbeitrag umzusteigen, da es bei Ratenzahlungen sehr oft zu Zuschlägen kommt.

Bei der privaten Haftpflicht sollte abgeklärt sein, ob diese auch für den Partner gilt. Da diese Versicherung eine der wichtigsten überhaupt ist, hat es für Zusammenlebende meist den Vorteil, dass sie dann nur eine benötigen. Partner- Tarife kosten auch meist nicht mehr als ein Single- Vertrag.

Auch die eigenen Kinder können in der Privathaftpflicht mitversichert werden, sofern sie in derselben Wohnung leben.
Bei der privaten Krankenversicherung sollte ebenfalls in regelmäßigen Abständen geprüft werden, ob der derzeitige Tarif auch der optimale ist.

Regelversorgungen sollten unbedingt aufgestockt werden. Die Regelleistungen, die beispielsweise für den Zahnersatz geboten werden, sind viel zu gering. Mithilfe einer Zusatzversicherung kann der Festzuschuss, den von der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten wird, in der gleichen Höhe erweitert werden. Die Eigenbeteiligung auch gänzlich entfallen, sofern eine Regelversorgung gewählt wird oder diese kann sich verringern, wenn sich für mehr als nur den Standard entschieden wird.

Auch geklärt werden muss, ob die eigene Familie ausreichend abgesichert bzw. versichert ist. Es sollte für den Fall vorgesorgt sein, dass der Hauptversorger ausfällt. Berufsunfähigkeit oder im schlimmsten Fall der Tod stellen solche Risiken dar, die abgesichert sein müssen. Kostengünstiger ist es, wenn eine Risiko-Lebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung gekoppelt wird.

Des Weiteren sollte sich darüber informiert werden, wie hoch die Rente nun tatsächlich im Alter ausfallen wird. Durch die Rentenkürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung werden die Zahlungen immer geringer, um großen finanziellen Miseren im Alter zu versuchen zu entgehen, empfiehlt es sich daher, eine private Rentenversicherung abzuschließen.
Abschließend wird geraten, regelmäßig einen Versicherungsfachmann aufzusuchen, um den Versicherungsschutz immer wieder aufs Neue zu prüfen und zu optimieren und so Geld zu sparen. Neben freien Versicherungsmaklern bieten sich für diese Aufgaben auch Firmen wie der AWD oder Four Quarters an.

Endet der Versicherungsschutz mit dem Tod?

Sabine am 25. Februar 2008

Mit dem Tod des Versicherungsnehmers erlischt nicht immer auch automatisch der Versicherungsvertrag. Nach dem Tod eines Familienmitgliedes sollte man sich schnell mit den entsprechenden Versicherungsgesellschaften in Verbindung setzen.

Schon aus Gründen der Fristeinhaltung für die Leistungsbeantragung bei beispielsweise Lebens- und Unfallversicherungen ist eine unverzügliche Meldung des Todes zwingend notwendig. Innerhalb von zwei Tagen nach dem Todesfall sollte die Meldung an den Versicherer gehen.

Der Versicherungsschutz endet automatisch, sofern der Verstorbene Versicherungsnehmer auch die versicherte Person war. War der Verstorbene dagegen nur Versicherungsnehmer, so kann die versicherte Person nun die Lebens- oder Unfallversicherung übernehmen.

Eine private Krankenversicherung endet mit dem Tod des Versicherten. Ist im Vertrag ein weiter Person mitversichert, kann diese den Vertrag übernehmen, allerdings muss binnen zwei Monaten eine entsprechende Erklärung abgegeben werden.

Der Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherung endet ebenfalls automatisch mit dem Tode. Sind Familienangehörige, wie Ehepartner, Lebensgefährten, Kinder über die Haftpflichtversicherung mitversichert, so bleibt selbstverständlich der Versicherungsschutz, bis zur nächsten Beitragszahlung bestehen. Übernimmt der Partner danach die Beitragszahlung wir er zum Versicherungsnehmer. Das selbe gilt auch für die Rechtsschutzversicherung.

Die Hausratversicherung bleibt nach dem Todesfall noch zwei Monate bestehen. Nutzt zum Beispiel der Lebenspartner die Wohnung weiter, so kann die Hausratversicherung übernommen werden.

Versicherungsverträge die nicht an die Person gebunden sind (z.B. Kfz-Versicherung) gehen auf die Erben über, wenn das Risiko (z.B. Auto) bestehen bleibt. Allerdings werden die Prämien neu berechnet, da ich auf jeden Fall die “weichen“ Merkmale verändert haben. Der Erbe kann aber unter bestimmten Bedingungen die Schadensfreiheitsrabatte übernehmen.

Deutsche Internet Versicherung – Karneval feiern ohne Auto zu fahren

Sabine am 1. Februar 2008

Unter dem Motto “Don’t drink and drive“ möchte die Deutsche Internet Versicherung auch in diesem Jahr ihre Kunden dazu bringen in der fünften Jahreszeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Wird der Deutsche Internet, zwischen dem 31. Januar und 6. Februar 2008 datierte Bus-, Bahn- oder Taxiquittung vorgelegt, kann der Kunde bis zu 11,11 Euro erstattet bekommen. Gültig ist das Angebot für die ersten 1.111 Einsendungen. Von der Aktion ausgenommen sind Wochen-, Monats- und Jahrestickets. Ebenso sollte in diesen Zeitraum kein Unfallschaden gemeldet werden, so das Vorstandsmitglied Falko Struve.

Herr Struve erinnerte daran, dass die Wirkung von Alkohol immer wieder unterschätzt würde, denn schon eine Flasche Bier beeinträchtigt die Konzentration wie auch die Wahrnehmung und kann zu Fahrfehlern führen. Die Folgen, selbst bei einem harmlosen Blechschaden mit einem Blutalkohol von 0,3 Promille, sind nicht unerheblich. Der Führerschein wird entzogen und die Gefahr besteht bis zu sieben Punkten in Flensburg zu erhalten.

Desweiteren wird in diesem Zusammenhang auch oft der Restalkoholwert völlig unterschätzt. Die Deutsche Internet Versicherung erinnert auch hier ihre Kunden an die Tatsache, dass der menschliche Körper nur rund 0,1 Promille Alkohol pro Stunde abbaut. Das bedeutet, wer mit 1,2 Promille nur sechs Stunden schläft, der hat am nächsten Morgen immer noch cirka 0,6 Promille im Blut und ist demzufolge fahruntauglich.

Vernünftig und sicherer ist es also, auch am “Tag danach“ das Auto stehen zu lassen und die Öffentlichen zu benutzen.

Sind Sie wirklich gut versichert?

Christel am 7. Januar 2008

Nicht jede Versicherung, die man benötigt, ist auch eine Pflichtversicherung. Die Private Haftpflichtversicherung gehört dazu. Denn eigentlich, ja eigentlich gibt es im privaten Bereich neben der Berufsunfähigkeitsversicherung keine wichtigere Versicherung als die Private Haftpflicht. Anders als die KFZ Haftpflicht, die ja gesetzlich vorgeschrieben ist, kann jeder im privaten Rahmen machen, was er möchte. Die einen haben eine Haftpflichtversicherung, die anderen wollen keine solche Versicherung abschließen.

Dabei kann es ohne eine solche Absicherung der Haftpflicht zu beträchtlichen finanziellen Schäden kommen. Es spielt nämlich keine Rolle, ob man durch irgendeine Unachtsamkeit einen Unfall oder andere Ereignisse auslöst, zum Beispiel als Fußgänger, die Schäden, die dabei entstehen, muss man selbst tragen. Und wie hoch diese sein können, gerade wenn Personenschäden auftreten, kann einem jeder sagen, der einmal einen solchen Unfall verursacht hat.

Übrigens: Gerade wer Kinder – egal welchen Alters – hat, sollte sich selbst in die „Pflicht“ nehmen und eine Private Haftpflichtversicherung abschließen. Der Schaden, den Kinder mitunter verursachen, kann schnell sehr teuer werden. Und wer da nicht richtig abgesichert ist, muss möglicherweise bis ins hohe Alter für die finanzielle Tilgung der Schäden aufkommen. Da ist, im Vergleich gesehen, eine Private Haftpflicht um das Vielfache eines Vielfachen günstiger.

Und wer nicht weiß, bei welchem Versicherungsunternehmen er eine Private Haftpflicht abschließen soll, für den ist ein Versicherungsvergleich übrigens immer das Beste. Dabei sollte man jedoch im Bereich einer Haftpflichtversicherung auch die Höhe der Deckungssummen mit einbeziehen, da diese maßgeblich sind für die Höhe der Beiträge. Die Deckungssummen besagen, in welcher Höhe die Schäden an Personen und an Sachen von der Versicherung übernommen werden. Diese sollten deshalb auf keinen Fall zu niedrig angesetzt werden.


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