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Die private Krankenkassenmaus-Meinung

Vro am 2. November 2006

Hi! Ich bin Peka, die Krankenkassenmaus. Ich schau mir dieses Land und seine gesundheitlichen Probleme von ganz unten mit meinen kleinen Äuglein an und entdecke so manches, was den fetten Katern entgeht.

Apropos fett: Fettsein ist natürlich ungesund und volkswirtschaftlich unsinnig – klar. Aber das Gegenteil ist mindestens genauso schlimm. Es gibt ja inzwischen etliche Blogs der „Pro Anas“, die Anorexie als Lifestyle verkünden und sich gegenseitig im Hungern unterstützen, 45 Kilo bei 1,70m Körpergröße als Zielvorgabe. Mann, da wird mir selbst mit meinem kleinen Magen ganz schwindelig. Die großen Vorbilder sind – natürlich! - die Topmodels. So. Jetzt werde ich mal amerikanisch: Ich finde ja, so wie die Zigarettenkonzerne auf Milliarden von der US-Regierung verklagt wurden, müßte man das jetzt mit den Modedesignern machen. Die Milliarden sollen sie an die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zahlen für die Behandlung der 600.00 Anorexie- und Bulimiekranken allein in Deutschland; von den 15% (!!!) Todesfällen will ich ja gar nicht anfangen.

Vielleicht stellen dann ja noch mehr Modenschauen ihre Models auf die Waage und schicken die für zu leicht befundenen nach hause?

Peka

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