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Tiefes Vergessen im Rückenmark

Vro am 15. Dezember 2006

Ob jemand an Alzheimer erkrankt war oder einer anderen Demenzkrankheit, kann man zweifelsfrei bisher nur in der Autopsie feststellen. Nun kündigt sich aber ein möglicher Durchbruch an: Forscher am Weill Cornell Medical College in New York glauben, einen möglichen Biomarker der Krankheit in der Rückenmarksflüssigkeit gefunden zu haben. Dieser „Fingerabdruck“ besteht aus 23 Proteinen, die bei ersten Überprüfungen eine recht hohe Auffindungsrate in vermuteten Alzheimerfällen hatten.

Für die Behandlung der – immer noch unheilbaren – Krankheit wäre es ein riesiger Fortschritt, wenn man sie zweifelsfrei diagnostizieren könnte. Aber das ist wohl Zukunftsmusik, jetzt stehen erst einmal breite Feldstudien an. Bei der stets steigenden Lebenserwartung in Industrieländern wird diese Krankheit zwangsläufig weiterhin jedwedes medizinisches Personal, gesetzliche Krankenkassen, private Krankenversicherungen, Forscher und nicht zuletzt Angehörige in den kommenden Jahrzehnten ganz schön in Atem halten, ohne dass man sie mit Sicherheit benennen kann. Gemeines Teil.

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