Die Bedeutung der Haut für die Gesundheit soll ins Bewusstsein gerufen werden
Andre am 12. Januar 2007Mit der Präventionskampagne „Deine Haut. Die wichtigsten 2 m² Deines Lebens“ sind jetzt die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung an die Öffentlichkeit gegangen. 106 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger wollen für die Dauer von zwei Jahren ihr gemeinsames Ziel „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“ mehr ins Bewusstsein der Menschen bringen.
Hintergrund der Kampagne sind erschreckende Zahlen. Von den 25.000 Berufskrankheiten, die im Jahr 2005 festgestellt wurde, sind 9.500 berufsbedingte Hautkrankheiten. Sie stehen damit ganz vorne auf der Liste der Berufskrankheiten. Für die Krankenkassen entstehen alleine durch Hautkrankheiten jährlich Kosten von rund vier Milliarden Euro.
Fehlendes Wissen um den richtigen Schutz der Haut ist nicht immer der Grund für die Erkrankungen. Es mangele, so die Initiatoren, vor allem an der Umsetzung des Wissens. Daran soll nun gearbeitet werden. Regionale und Bundesweite Aktionen, bei denen die Bedeutung der Haut für die Gesundheit herausgestellt werden soll, sind geplant.
Wer seinen Versicherungsschutz nicht nur auf der gesetzlichen Unfallversicherung aufbauen möchte, sollte sich zusätzlich um eine private Unfallversicherung bemühen. Dann ist nicht nur bei einer Berufskrankheit die nötige Sicherheit vorhanden.
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Am 19. Februar 2007 um 16:14 Uhr
So eine Kampagne hätte schon viel früher gestartet werden müssen!
Besser so als nie.
Am 10. März 2007 um 16:34 Uhr
[…] Dies erklärt vermutlich auch, weshalb ich über ein informatives Versicherungsblog von der Hautschutzkampagne erfahren habe. Auf den Hautschutz-Artikel stieß ich dort eher zufällig. Ich wollte einfach mal gucken, was die Aussteller von kauf-mit-service.de auf ihrer Homepage denn eigentlich neben den vorgestellten Angeboten noch an Service anzubieten haben. […]
Am 20. März 2007 um 22:06 Uhr
Dabei muss auch der Informationsgehalt bei den Spots der kampagne stimme. Denn wenn die einfach nur sagen dass haut wichtig und lebensnotwendig ist, ist man vorher genau so schlau wie nachher. Es wäre nett wenn man kleine Häpchen bekäme wie wo die Gefahren lauern oder wie man vorbeugen kann.
Die müssten es wie bei den Zähnen machen. Da darf man doch jetzt als gesetzlich versicherter zwei mal im Jahr zum Zahnarzt zur Kontrolle und einmal im Jahr darf man sich den Zahnstein entfärnen lassen ohne etwas zu zahlen (ja auch keine Praxisgebühr, nur wenn es behandelt werden muss dann sind Gebühren zu zahlne ansonsten nicht)! Und das funktioniert, bei mir auf jeden Fall. Ich meine, das wird doch die Krankenkassen das geringste kosten (dem Hautarzt mitzuteilen was man als ungewöhnlich einstuft oder ihn mal kurz drüber schauen lassen ist sicherlich nicht die Welt denn Zahnstein entfärnen einmal im Jahr entfernen zu lassen ist doch ebenso kostenlos). Ich muss ehrlich sagen, wenn ich auch beim Zahnarzt jedes mal die Praxisgebühr zahlen müsste, dann würde ich da sicherlich keine 2 male hingehen. Aber wenn ich weiß, dass ich nur bei einer Behandlung zahle und nicht wenn die nur drüber schauen, dann habe ich kein Problem da hin zu gehen (ist doch auch für meine eigene Gewissheit). Ich meine so etwas würde sicherlich funktionieren. Auch wenn es nicht alle in Anspruch nehmen, schlimmer als vorher wird es sicherlich nicht, es kann also nur besser werden.
Also: Lasst jedes Krankenkassenmitglied mindestens einmal im eine kostenlose Untersuchung beim Hautarzt machen und schon werden viel mehr Fälle im Voraus erkannt ohne schwindelerregende Summen zu kosten!
Am 27. August 2007 um 15:44 Uhr
Sehe ich genau so, Vorbeugung und kostenlose Vorsorgeuntersuchungen ersparen allen Beteiligten auf die Dauer unnötige Kosten.
Aber es werden ja lieber dem Hartz 4 Empfänger 10 EUR weggenommen und wenn dieser dann eine Krankheit hat, welcher eventuell hätte vorgebeugt werden können, zahlt man dann lieber größer Summen, um dann im nachhinein fetzustellen, dass diese nicht mehr tragbar sind und die Krankenkassenbeiträge erhöht werden müssen.
So siehts doch aus…