Schulalltag – welcher Versicherungsschutz ist nötig?
Sabine am 1. September 2007Laut der Geschäftsführerin des Bundes der Versicherten (BdV) Lilo Blunck ahnen viele Eltern gar nicht, wie wichtig ab dieser neuen Lebensphase die richtige Versicherung für die Familie werden kann.
Es fängt mit der Unfallversicherung an. Auf dem Weg zur Schule sind die Schüler auf jeden Fall gesetzlich unfallversichert, aber schon auf dem Weg zu Freunden oder zum Sport oder zum Musizieren fällt dieser Versicherungsschutz weg. Nur eine private Unfallversicherung kann dagegen das Kind rund um die Uhr, also auch im Freizeitbereich absichern.
Auch die private Haftpflichtversicherung tritt jetzt mehr in den Vordergrund, denn sie tritt auch dann ein, wenn der Schüler in der Schule etwas kaputt macht. Zu beachten ist dabei jedoch, dass die private Haftpflichtversicherung nicht bei Schäden eintreten wird, die durch eine Schulhofrangelei entstanden sind.
Wichtig ist es ebenfalls die bestehende Hausrat-Versicherung zu überprüfen oder bei Bedarf eine Hausratversicherung abzuschließen, denn wenn das Kind beispielsweise mit dem Fahrrad zur Schule radelt, ist das Fahrrad bei Diebstahl nur dann versichert, wenn die Hausratversicherung um einen Fahrradschutz ergänzt wurde. Sofern das Kind am Musikunterricht teilnimmt und seine eigene Gitarre bei sich hat, die dann aus dem verschlossenen Klassenraum durch einen Einbruch gestohlen wird, kann dieser Schaden über die Hausratversicherung reguliert werden. Das Instrument gilt als Hausrat.
Die Geschäftsführerin des BdV weist daraufhin, dass tatsächlich die wichtigste Absicherung für die Schüler, die private Unfallversicherung ist. Eine private Unfallversicherung, mit einer empfohlenen Grundsumme von 200.000 Euro, gibt es bereits bei günstigen Anbietern schon deutlich unter 100 Euro.
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