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Was ist ein Riester-Fondssparplan?

Gerald am 6. September 2007

Fondssparpläne, wie DWS TopRente, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, denn sie bieten eine sehr gute Rendite. Herkömmliche Fondssparpläne haben leider das Risiko, dass es zu Verlusten bei eingezahlten Beiträgen kommen kann. Dies kann bei Riestergeförderten Fondssparplänen nur dann der Fall sein, wenn man den Sparplan vorzeitig kündigt – eine Kapitalgarantie hingegen gibt es zum Ende der Laufzeit.

Die Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung legt einen Großteil der Einzahlungen in festverzinslichen Wertpapieren an und einen kleineren Anteil in Aktien. Lebenslange Renten zuzüglich Wachstumschancen werden garantiert – es können sich aber auch Wertschwankungen daraus ergeben.

Beim Riester-Fondssparplan sorgt der Staat dafür, dass das Risiko eines „normalen“ Fondssparplans hier gering gehalten wird. Das bedeutet konkret, dass mit dem Ende der Laufzeit des Riester-Fondssparplanes mindestens ein Anspruch auf eingezahlte Beträge und die staatlichen Zuschüsse besteht. Bei der DWS Riester-Rente Premium gibt es zudem eine Höchststandssicherung. Das verbleibende Restrisiko liegt lediglich in der Rendite, die im höchst unwahrscheinlichen Härtefall Null Prozent betragen kann.

Der Riester-Fondssparplan kann zwischenzeitlich nicht beliehen werden, weil die Garantie erst bei Vertragsende eintritt und der Vertrag während seiner Laufzeit keine Sicherheit bietet. Bei den klassischen Riester-Rentenversicherungen wird regelmäßig ein bestimmter Betrag in die Versicherung eingezahlt. Dieses Kapital wird garantiert verzinst zu einem festgelegten Zinssatz zuzüglich einer Überschussbeteiligung. Die lebenslange Rente ist somit garantiert und kann durch erwirtschaftete Überschüsse auch noch ansteigen. Somit ist eine feste Sicherheit geboten parallel zu einer kontinuierlichen Kapitalentwicklung.

Dies ist eine solide Anlageform mit garantierter Rendite und der garantierten, lebenslangen Zahlung der Rente. Wenn der Versicherte länger lebt als der statistische Durchschnittsbürger, erhält er eine wesentlich höhere Leistung und der Versicherer zahlt drauf. Nachteilig ist die lange Vertragslaufzeit, denn der Riester-Rentenversicherungsvertrag soll 10 Jahre laufen, bevor man ihn ruhen lässt oder eventuell kündigt, weil versteckte Zusatzkosten ansonsten die Rendite übersteigen und zu einem Verlust des bereits eingezahlten Kapitals führen können. Ab dem 60. Lebensjahr ist die Rentenauszahlung möglich. Es kann auch eine Auszahlung des angesparten Kapitals als Einmalzahlung zu Rentenbeginn in Höhe von 30% des Angesparten Geldes erfolgen. Auch die Absicherung der Hinterbliebenen ist bei der Riester-Rentenversicherung möglich. Das Angesparte Kapital ist Hartz IV sicher und auch Banken und Gläubiger haben keinen Zugriff auf das Angesparte Geld.

Im Vergleich zu Fondsanlagen hat die Versicherungsofferte den Nachteil, dass hier keine treuhändische Geldverwaltung stattfindet. Von den Versicherungen könnten stille Reserven gebildet werden, an denen die Versicherten nicht unbedingt angemessen beteiligt werden.

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