Donnerstag, April 26, 2012
ServiceValue testet Servicewert von Versicherungsunternehmen für Makler
Über 1.100 Versicherungsmakler hat das Meinungsforschungsinstitut ServiceValue zum Servicewert von Versicherungen befragt. ServiceValue wollte herausfinden, welche Versicherungen wertvolle Service- und Technikleistungen bieten, mit denen Makler besser arbeiten können. Abgefragt wurden auch diese Servicewerte von Krankenversicherungen, Lebensversicherungen, Schadenversicherungen und Rechtsschutzversicherungen.
Die Top 10 beim Servicewert der Krankenversicherungen für Makler ergab sich folgende Rangfolge in der Gesamtbewertung beim Servicewert “P”: Nürnberger, Süddeutsche, Deutscher Ring, Gothaer, Continentale, Alte Oldenburger, uniVersa, HanseMerkur, AXA und Hallesche. Teilaspekte waren Integration, Befähigung und Zusatznutzen.
Die Top 10 beim Servicewert der Lebensversicherungen für Makler wurden beim Servicewert “P” von Helvetia, InterRisk und Ideal angeführt. Es folgten Condor, WWK, Friends Provident, Gothaer, Nürnberger, Canada Life und Continentale.
Bei den Schadenversicherungen könnte wiederum die Nürnberger auf dem ersten Platz beim Servicewert für Makler landen. Auf den folgenden Plätzen wurden InterRisk, Haftpflichtkasse Darmstadt, VHV, Ideal, Itzehoer, Helvetia, Gothaer, AXA und Generali genannt.
Den besten Servicewert für Makler bei den Rechtsschutzversicherungen konnte NRV erobern. Silber machte Roland und Bronze bekam Auxilia. Auf den weiteren Plätzen folgten Advocard, ARAG, Concordia, Deurag, Alte Leipziger, DMB und D.A.S.
Abgefragt wurde ebenfalls, welches Unternehmen aus Maklersicht der Innovationsführer in seiner Sparte ist. Ergebnis: Continentale bei den Krankenversicherungen, Canada Life bei den Lebensversicherungen, Haftpflichtkasse Darmstadt bei den Schadenversicherungen und D.A.S. bei den Rechtsschutzversicherungen .
ServiceValue bewertete dies Ergebnisse dahingehend, dass man von einer Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsmakler ausgehen kann.
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Paul on 04/26 at 09:39 AM
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Mittwoch, April 25, 2012
Diskussion um Praxisgebühr
Die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro wird von allen Mitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse pro Quartal verlangt. Bezahlt werden muss allerdings nur, wenn ein tatsächlich ein Arztbesuch stattfindet. PKV-Mitglieder zahlen keine Praxisgebühr. Nun gibt es eine Diskussion um die Praxisgebühr.
Dabei gibt es zwei extreme Positionen: Die eine Seite möchte die Praxisgebühr komplett abschaffen. Die andere Seite möchte eine Praxisgebühr von 10 Euro für jeden Arztbesuch einführen. Das Argument für die Praxisgebühr-Gegner ist auch, dass sie eine Mehrbelastung gerade für Kranke darstellt, die nicht sozial ist.
Außerdem bedeutet die Praxisgebühr, dass die Ärzte einen großen bürokratischen Aufwand haben, der ihnen selbst nichts bringt. Das Geld fließt ja an die gesetzlichen Krankenkassen. Darüber hinaus argumentieren die Gegner mit den 9,3 Milliarden Euro Überschuss, die die GKVs 2011 erwirtschaftet haben.
Wer so viel Geld einnimmt, kann ruhig auf die Praxisgebühr verzichten - während die Gebühr selbst eine große Belastung für Menschen darstellt, die zum Arzt müssen und sowieso nicht viel Geld zur Verfügung haben.
Neben dieser Diskussion gibt es allerdings auch eine Gegenmeinung. Gesundheits-Ökonomen fordern die Einführung einer Praxisgebühr für jeden einzelnen Arztbesuch. Diskutiert wird allerdings nur ein Betrag von 5 Euro pro Arztbesuch. Mit diesem Vorschlag möchte man überflüssige Arztbesuche bekämpfen.
In Deutschland gibt es pro Jahr wohl durchschnittlich 17 Arztbesuche. Das ist im internationalen Vergleich ein hoher Wert. Vermutet wird, dass es sich dabei auch oft um unsinnige Arztbesuche handelt - möglicherweise auch um Doppelbesuche, um einfach eine zweite Arztmeinung ein zu holen.
Die Folgen für das Gesundheitssystem könnten sein, dass nicht 2,2 Milliarden Euro - sondern 2,4 Milliarden Euro im Jahr mit der Praxisgebühr eingenommen werden können - also schlappe 200 Millionen Euro mehr. Und das bei 10% weniger Arztbesuchen.
Privatpatienten können dieser Diskussion derweil absolut gelassen gegenüberstehen: Wer privat krankenversichert ist, zahlt keine Praxisgebühr.
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Thorsten on 04/25 at 10:03 PM
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Dienstag, April 24, 2012
Finanztest testet Hausratversicherungen
Unter dem Motto “Zeit für den Vertragsputz” hat Finanztest Hausratversicherungen getestet. Da die Tarife davon abhängen, wo sich der Hausrat befindet, wer ihn benutzt und was alles dazu gehört, haben die Tester verschiedene Musterkunden entwickelt und die Tarife von 54 Versicherungen miteinander verglichen. Für Junge Leute, Familien und Senioren ergeben sich verschiedene Testsieger.
Im Modellfall 1 hat Finanztest den Fall einer 20-jährigen Studentin getestet, die zur Miete in einer kleinen Wohnung wohnt. Der Vergleich ergab, dass die Hausratversicherungen von Häger, Asstel, Europa und Volkswohl Bund besonders günstige Tarife anbieten.
Im Modellfall 2 ging es um eine vierköpfige Familie. Mitversichert wurden auch Fahrräder. Dabei ergab sich, dass die Docura, BavariaDirekt, Grundeigentümer, Huk24 und LBN besonders günstige Tarife in den verschiedenen Modellstädten anbieten.
Im Modellfall Nummero 3 ging es um ein senioriges Ehepaar, die viele Wertsachen in ihrem Haushalt haben. Besonders attraktiv waren hierbei die Tarife von Arag, Axa, Bruderhilfe, Haftpflichtkasse Darmstadt, Huk24, Huk-Coburg und Docura.
Der Finanztest zeigte auch, dass sich ein Hausratversicherung Vergleich unbedingt lohnen kann. Denn es wurde auch immer der teuerste Tarif mit ausgewiesen, ohne dass dieser allerdings genannt wurde.
Schaut man sich z.B. den Vergleichstest für den Modellfall 1 für die Modellstadt Hof an, konnte man im Vergleich zum günstigsten Anbieter, der 41 Euro im Jahr verlangte, 110 Euro im Jahr sparen: Der teuerste Tarif landete für die gleiche Person, mit dem gleichen Hausrat, in der gleichen Stadt, mit den gleichen Versicherungsleistungen bei sage und schreibe 151 Euro im Jahr.
Aber auch für Städte mit hohem Einbruchrisiko lohnt sich ein Vergleich unbedingt. Hier schwankten die Tarife im Modellfall 1 zwischen 78 Euro und 234 Euro, im Modellfall 2 zwischen 211 Euro und 685 Euro und im Modellfall 3 zwischen 238 Euro und 1205 Euro.
Wenn man seine Konditionen also mit diesen Zahlen vergleicht, kann man schon ein Gefühl bekomme, was für ein Einsparpotenzial hier möglich ist. Finanztest empfiehlt, seine Hausratversicherung an den sich verändernden Hausrat anzupassen. Wird der wertvoller, sollte man auch die Versicherungssumme heraufsetzen. Die Vertragsanpassung könnte man auch zum Haftpflichtversicherungswechsel nutzen.
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Thorsten on 04/24 at 05:06 PM
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Freitag, April 20, 2012
Fluch und Segen der Kfz-Haftpflichtversicherung
Die Kfz-Haftpflichtversicherung gehört zu den wenigen Pflichtversicherungen in Deutschland. Jeder Autobesitzer in diesem Lande darf sein Auto nur in den Verkehr bringen, wenn er diese Versicherung abgeschlossen hat. Für Autofahrer ist diese Versicherung sicherlich gut. Für Versicherungsunternehmen scheint es sich dabei eher um einen Fluch zu handeln.
Bekanntermaßen schützt eine Kfz-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Folgen, die sich aus der Kfz-Haftpflicht ergeben. Das sind Schäden, die ein Autofahrer einem oder vielen anderen Autofahrer/n zugefügt, weil er die Schuld trägt, einen Unfall verursacht zu haben.
Ohne Versicherung könnte das richtig teuer werden - was auch leicht an den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestversicherungssummen zu erkennen ist. Denn wer einen Unfall verursacht, haftet nicht nur für unmittelbare Schäden am gegnerischen Auto, sondern auch für alle Personenschäden, die sich aus dem Unfall ergeben.
Das können nicht nur die unmittelbaren Krankenhauskosten sein, sondern auch die Kosten für Reha, Verdienstausfall, Invalidität, Tod und Unterhalt für die Hinterbliebenden. Gut also, dass es eine Versicherung gibt, die vor der finanziellen Katastrophe schützt.
Für die Autoversicherungen scheint es insgesamt ein gutes Geschäft zu sein - sonst müsste man ja keine Autoversicherungen anbieten. Aber die letzten Meldungen aus dem Hause GDV sprechen eine andere Sprache. Autoversicherungen sind seit einiger Zeit ein Zuschussgeschäft. Ausgaben übersteigen die Einnahmen - eine angemessene Tariferhöhung scheint angesichts des harten Wettbewerbs nicht möglich zu sein.
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Thorsten on 04/20 at 07:15 PM
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Donnerstag, April 19, 2012
Finanztest testet Zahnversicherungen für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen
Finanztest hat die Zahnpolicen getestet, die derzeit auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Sehr gut und günstig waren dabei Tarife von HanseMerkur, Central, DKV und Huk-Coburg.
Aufhänger des Tests sind die zu erwartenden Kostensteigerungen beim Zahnersatz. Finanztest hat nun 147 Tarife in der Zahnversicherung getestet. 33 Tarife haben mit “Sehr gut” abgeschlossen. Besonders umfangreiche Zahn-Ersatz-Leistungen haben DFV, Ergo Direkt und Neckermann im Angebot.
Untersucht wurden alle Tarife privater Krankenversicherungen, die gesetzlich Versicherten offen stehen. Unterschieden wurden die Tarife nach Art der Lebensversicherung und nach Art der Schadenversicherung.
Bei den Versicherungstarifen nach Lebensversicherungsart wird der Beitrag nach dem Alter beim Vertragsabschluss ermittelt. Preiserhöhungen sind schwierig, Eine Kündigung durch die Versicherung ist unmöglich.
Bei den Versicherungstarifen nach Art der Schadenversicherung können die Beiträge leicht steigen - Tarifänderungen und Leistungskürzungen sind leicht möglich.
Bei den Zahnzusatztarifen nach Art der Lebensversicherung kamen 12 Tarife von Allianz, Central, HanseMerkur, LVM, R+V, Continentale, Münchener Verein und SDK auf das Testurteil “sehr gut”.
Bei den Tarifen nach Art der Schadenversicherung konnten 21 Tarife auf ein “sehr gut” kommen. Das waren die Tarife von DFV, Ergo Direkt, Neckermann, Stuttgarter, Axa, Barmenia, CSS, Huk-Coburg, Janitos, Arag, DKV, universa und Concordia.
Günstige und gute Tarife bieten laut Finanztest die Versicherungen Central, Allianz und HanseMerkur.
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Thorsten on 04/19 at 07:10 PM
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Mittwoch, April 11, 2012
ServiceValue untersucht Fairness von Direktbanken
Das Umfrageinstitut ServiceValue hat die Fairness von Direktbanken untersucht. Dabei wurden Menschen befragt, die selbst Kunde einer Direktbank sind. Es ging also um das konkrete Fairness-Erlebnis mit der eigenen Bank. Diese Studie kann wechselwilligen Bankkunden wertvolle Hinweise auf eine mögliche neue Bank geben.
18 Direktbanken hat ServiceValue untersucht. 2759 Menschen wurde nach ihren Erfahrungen mit ihrer eigenen Bank befragt. 30 Fairness- und Leistungsmerkmale wurden abgefragt. Jeder Befragte konnte Auskunft zu bis zu 3 Direktbanken geben, bei denen er oder sie in den letzten 12 Monaten Kunde war. 3.883 Urteile konnten ausgewertet werden.
Die Fairness einer Direktbank ist schwer in Zahlen messbar - und damit schwer vergleichbar. Um jetzt sinnvolle und vergleichbare Aussagen zu bekommen, hat ServiceValue 6 Unterbereiche definiert, aus denen sich das Gesamturteil “Faire Direktbank” ergibt: Faires Produkt- und Leistungsangebot, Faires Preis-Leistungs-Verhältnis, Fairer Kundenservice, Faire Kundenkommunikation, Faire Kundenberatung und Faire Tagesgeld- und Festgeld-Anlage.
Aus den Ergebnissen wurde eine klare Rangfolge ermittelt. Auf dem ersten Platz landete die Bank of Scotland. Platz 2 und Platz 3 konnten die DKB und die Audi Bank erobern. Danach folgten ING-DiBa, Umweltbank, Volkswagen Bank direct, Mercedes Bank, BMW Bank, Augsburger Aktienbank, comdirect, netbank, SKG Bank, Cortal Consors, GE Capital Direkt, norisbank, Wüstenrotdirect, 1822 Direkt und DAB bank.
Auch wenn man sich die Teilergebnisse anschaut, fällt die Klarheit der Ergebnisse auf. Die Bank of Scotland landete in 4 x auf dem ersten Platz, einmal auf dem zweiten Platz und einmal auf dem dritten Platz. Die drittplatzierte Direktbank im Gesamtergebnis - die Audi Bank - konnte bei Kundenservice und Kundenberatung die Goldmedaille erringen. Die DKB, die in der Gesamtbewertung auf dem zweiten Platz landete, zeigt ein durchwachsenes Ergebnis in den Teilkategorien.
Wer also eine neue Direktbank sucht, könnte diese Studie mit in seine Überlegungen einbeziehen. Die Ergebnisse sind deshalb besonders wertvoll, weil hierfür eben Menschen befragt wurden, die die Bewertungen aus eigenem Erleben machen vornehmen konnten. Diese Studie ist also ein bisschen wie ein guter Ratschlag von 2759 Freunden.
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Thorsten on 04/11 at 10:16 AM
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Dienstag, April 03, 2012
Warum sich ein PKV Vergleich immer lohnt
Wer in eine private Krankenversicherung wechseln möchte, braucht eine gute neue PKV, die genau zum eigenen Leben passt. Dabei geht es darum, dass Leistungen, Versicherungsbeiträge und Service genau zu den eigenen Vorstellungen passen müssen. Es nützt ja nichts, wenn eine private Krankenversicherung zwar günstig ist, aber im Service schlecht ist. Denn als Privatpatient hat man schon in der Regel viel mehr mit seiner Krankenversicherung zu tun.
Noch wichtiger als der Service sind natürlich die Versicherungsbeiträge, die optimal zu den finanziellen Möglichkeiten passen müssen. Sonst wird eine PKV eben tatsächlich zu teuer. Die Besonderheit der PKV ist ja, dass sich die Höhe der Beiträge auch aus den versicherten Leistungen ableiten lässt. Neben Alter und Gesundheitszustand eines Versicherten sind dies die wichtigsten Kriterien beim PKV Versicherungsvergleich.
Der Vergleich der verschiedenen PKV-Angebote lohnt sich auch deshalb, weil die verschiedenen Versicherungsunternehmen auch unterschiedlich rechnen. Dazu kommt, dass auch unter den PKVs ein großer Wettbewerb herrscht. Mit dem PKV Vergleich kann man also die optimale Versicherung finden und gleichzeitig viele Hundert Euro sparen. Es kann sich sogar lohnen, zwei PKVs in einen direkten Konkurrenzkampf zu schicken, in dem man die eine Versicherung mit den Konditionen der anderen Versicherung konfrontiert.
Man sieht, dass man sich mit einem Systemwechsel hin zur PKV in eine völlig neue Welt begibt. Hier muss man einfach genauer hinschauen, welche Leistungen man aus dem Leistungsspektrum der PKVs man wirklich braucht - und jetzt bezahlen kann. Und das natürlich auch auf lange Sicht. Es macht ja keinen Sinn, wenn man eine Chefarztbehandlung oder ähnliche Top-Leistungen versichert hat, die Beiträge dafür aber irgendwann nicht mehr zahlen kann. Auch ein Grund für einen Vergleich. Aber auf jeden Fall ein wichtiger Grund, sich gründlich zu informieren.
Darüber hinaus wird man als PKV-Versicherter viel mehr mit seiner Versicherung zu tun haben - weil ja jede Behandlung mit einer Privatrechnung abgerechnet wird, die vom Arzt oder sonstigem Leistungsträger direkt an den Privatpatienten geschickt wird. Der muss sie dann an seine Krankenversicherung weiterleiten. Vorher kann man die Rechnung natürlich gründlich prüfen. Als PKV-Versicherter bekommt man mehr Transparenz - aber auch mehr Aufgaben.
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Thorsten on 04/03 at 01:44 PM
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Montag, April 02, 2012
PKVs: Nicht auf Werbeversprechen hereinfallen
Der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) hat darauf hingewiesen, dass jedes Jahr mehr Menschen aus einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die PKVs wechseln als umgekehrt. Auch der PKV warnt allerdings davor, sich von Werbeversprechen foppen zu lassen.
Günstige Einsteigertarife, die in der Werbung beworben werden, können GKV-Versicherte dazu bringen, in eine PKV zu wechseln. Was aber auf den ersten Blick wie ein günstiges Angebot wirkt, kann sich schnell zu einer teuren Angelegenheit entwickeln. Denn: Jeder, der sich in einer PKV versichert, bekommt ein individuelles Angebot, das sich aus seiner aktuellen Lebenssituation ergibt. Da nützt es eben nichts, wenn in der Werbung ein günstiger Preis genannt wird, der dann für den Einzelfall sowieso nicht gilt.
Darüber hinaus muss man davon ausgehen, dass die hohen Leistungen, die in einer PKV vereinbart werden können, wie z.B. Chefarztbehandlung, Ein-Bett-Zimmer im Krankenhaus usw. natürlich irgendwie bezahlt werden müssen. Das kann ja nur die “Solidargemeinschaft” der PKV-Versicherten sein, die das bezahlt. Dazu kommt ja, dass Ärzte ihre Leistungen mit einem PKV-Versicherten höher abrechnen können, als wenn sie die gleiche Leistung für einen GKV-Versicherten erbringen. Auch dieses Geld muss irgendwer bezahlen.
Es ist also davon auszugehen, dass man, selbst wenn man einen günstigen Einsteigertarif bekommen hat, im weiteren Leben immer mehr Geld für seine private Krankenversicherung bezahlen muss. Wenn man damit rechnet, ist ja dagegen nichts einzuwenden. Man muss aber eben damit rechnen. Und das scheinen viele PKV-Versicherte nicht zu tun. Sie planen steigende Kosten für ihre Gesundheit nicht ins Budget mit ein. Das kann zu Problemen führen.
Es macht also Sinn, vor einem Wechsel in eine private Krankenversicherung nicht von Werbeversprechen blenden zu lassen, sich gründlich zu informieren, private Krankenversicherungen miteinander zu vergleichen - und sich im Idealfall gründlich beraten zu lassen. Am besten von einem unabhängigen Berater. Nur so kann man wirklich herausfinden, welche PKV zum eigenen Leben passt, welche Leistungen man versichern möchte, und was das jetzt und zukünftig kostet.
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Paul on 04/02 at 09:16 AM
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Freitag, März 30, 2012
PKVs im Medienfeuer
Die privaten Krankenversicherungen stehen derzeit extrem im Medienfeuer. Anlass war eine Analyse von 144 Beschwerden von PKV-Versicherten, die vom Bundesverband der Verbraucherzentralen vorgenommen wurde. Der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) weist diese Analyse als unseriös zurück.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat 144 Beschwerden untersucht, die von PKV-Mitgliedern eingesendet wurden. Darin ging es um Beitragserhöhungen, die so hoch sind, dass die Versicherten nicht mehr wüssten, wie sie ihre Krankenkassenbeiträge noch bezahlen könnten. Tatsächlich wurden Beispiele genannt und gezeigt, die einen großen Teil ihrer Rente für die Krankenversicherung ausgeben müssten. Aus diesen 144 Beschwerden wurde die Einschätzung abgeleitet, dass sich die privaten Krankenversicherungen durch solche radikalen Preissteigerungen selbst abschaffen würden.
Der PKV Direktor Volker Leienbach hat diese Kritik in einer Pressemitteilung als unseriös zurück gewiesen. Es sei nicht seriös, wenn man die 144 Beschwerden heranzieht, um Schlussfolgerungen zu möglichen Systemfehlern der PKV zu ziehen. Denn es gibt immerhin 9 Millionen Menschen, die eine komplette private Krankenversicherung abgeschlossen haben. Dazu kommen 22 Millionen Zusatzversicherungen, die von gesetzlich Versicherten abgeschlossen wurden.
Der PKV verweist zudem auf Untersuchungen, die beweisen, dass die Beiträge von PKV und GKV seit 1997 ungefähr gleich stark steigen - pro Jahr um 3,3% bei den PKVs und 3,1% bei den GKVs. Somit wird klar, dass die Gesundheitskosten eben kontinuierlich ansteigen - und dass diese dann von den beiden Krankenversicherungssystemen gleichermaßen bezahlt werden müssen, bzw. von den Versicherten durch höhere Beiträge.
Es wurde weiter darauf verwiesen, dass es für PKV-Versicherte, die Beiträge gewählt haben, die sie sich nicht mehr leisten können, die Möglichkeit haben, in einen anderen Tarif seiner Versicherung zu wechseln. Darüber hinaus gibt es einen Sozialtarif, der die Leistungen der GKV bietet.
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Thorsten on 03/30 at 04:11 PM
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Donnerstag, März 29, 2012
Experten streiten sich über Wärmedämmung
Wichtiger Baustein der Energiewende ist die Senkung des Energieverbrauchs. Diese soll auch durch verbesserte Wärmedämmung erreicht werden. Maßnahmen für die Wärmedämmung werden deshalb auf vielerlei Arten gefördert. Doch die Experten sind sich nicht einig darüber, wie viel Wärmedämmung wirklich sinnvoll ist.
Wie das Mietermagazin berichtet, herrscht wohl eine gewisse Einigkeit darüber, dass 14% aller Energieverluste durch schlecht gedämmte Außenwände verursacht werden. Manche Stimmen sprechen sogar von bis zu 30% aller Energieverluste, die durch schlecht gedämmte Wände verloren gehen.
Die Freunde der Wärmedämmung ziehen daraus den Schluss, dass das gesamte Haus von oben bis unten mit Dämmplatten gedämmt werden muss. Diese Investition würde sich auch auf jeden Fall rechnen. Dämmkosten in Höhe von bis zu 120 Euro pro Quadratmeter stehen dauerhafte Einsparungen von 12 Liter Heizöl pro Quadratmeter pro Jahr gegenüber. Bei einem zukünftig wahrscheinlichen Heizölpreis von einem Euro pro Liter ergibt sich daraus, dass sich die Dämmkosten nach zehn Jahren rechnen.
Allerdings verweist das Mietermagazin darauf, dass nicht jede Dämm-Maßnahme auch sinnvoll ist. Gebäude, wie z.B. Plattenbauten, die bereits über gute Dämmeigenschaften verfügen, müssten nicht komplett neu eingedämmt werden. Hier würde es genügen, die Fugen zu schließen und dann Dämmputz aufzubringen. Dazu kommt, dass Wanddämmungen alleine suboptimal bleiben.
Großer Energieverlierer sind nämlich die Fenster. Wenn diese gleich mitgemacht werden, könnten Einsparungen von bis zu 70% erreicht werden. Dringend erforderlich ist für alle Maßnahmen, dass die Maßnahmen mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, weil Mieter und Eigentümer sonst finanziell überfordert sind.
Die Verwendung von nicht ausgereiften Wärmedämmungstechnologien könnte zu Feuchtigkeit und Schimmel führen. Darauf verweisen die Gegner schlechter Wärmedämmungsmaßnahmen. Sogar von Algenbewuchs ist die Rede. Grund hierfür sind allerdings oft auch Handwerksbetriebe, die sich mit neuesten Dämmtechnologien nicht richtig auskennen. Aber auch die Bewohner verhalten sich teilweise falsch, weil sie tatsächlich zu wenig lüften. Lüftung ist aber bei besser gedämmten Häusern absolut notwendig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
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Caspar on 03/29 at 04:50 PM
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Mittwoch, März 28, 2012
7 Millionen Minijobbern droht Altersarmut
Besonders Frauen mit Minijobs werden im Alter niemals so viel Rente haben, dass sie davon leben können. Dies berichtet Spiegel Online, der sich wiederum auf Aussagen der Arbeitsministerin von der Leyen. Wer demnach 45 Jahre nur in einem Minijob arbeitet, bekommt 140 Euro Rente. Jetzt sollen Minijobber durch eine Zuschussrente gefördert werden. Vorraussetzung hierfür sind steigende Eigenleistungen in private oder betriebliche private Rentenversicherungen.
Derzeit gibt es über 7 Millionen Menschen, die in Deutschland in einem sogenannten Minijob arbeiten. Das heißt, dass sie 400 Euro verdienen - und keine Steuern und Sozialabgaben leisten müssen. Über die Hälfte dieser Minijobber sind Frauen. Und 2/3 dieser Frauen haben keinen weiteren Job. Was während der aktiven Berufszeit ein attraktiver Hinzuverdienst sein kann, bringt natürlich keine hohe Rente.
Da sich die Lebensrealität vieler Minijobber geändert hat, denkt man nun über Hilfsmöglichkeiten nach. War der Minijob früher eben ein Nebenverdienst neben dem Einkommen des Mannes, entwickelt er sich heute zur einzigen Renteneinzahlungsquelle von Frauen, die wegen der Kindererziehung oder Pflege auf eine eigene Karriere verzichtet haben, dann aber von ihrem Mann verlassen werden.
Das Arbeitsministerium möchte diesen Geringverdienern ab 2013 mit einer Zuschussrente helfen. Dabei ist ein Stufenmodell vereinbart worden. Wer in den Jahren zwischen 2013 und 2019 in Rente geht, muss lediglich 40 Versicherungsjahre und 30 Beitragsjahre aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflege nachweisen können, um eine Verdopplung seiner Rentenbezüge zu erreichen. Nach 2019 müssen immer mehr eigene Beiträge in eine private Rente oder betriebliche Zusatzversorgung nachgewiesen werden.
Mit der Zuschuss-Rente kann eine Gesamtrente von ca. 365 Euro im Monat erreicht werden. Das liegt allerdings immer noch unter der staatlichen Grundsicherung von 688 Euro.
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Sabine on 03/28 at 10:08 AM
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Dienstag, März 27, 2012
Urlaub und Versicherung - jetzt schon dran denken
Wenn es auch morgens noch recht kalt ist: Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und damit auch der heiß ersehnte Sommerurlaub. Damit die schönste Zeit des Jahres auch wirklich schön wird, könnte man sich schon jetzt in aller Ruhe mit dem Thema Urlaub und Versicherungsschutz befassen.
Das Thema hat mehrere Aspekte: Reisevorbereitung, Schutz zuhause, Versicherungen für den Urlaub und was ist zu tun, wenn wirklich etwas passiert ist. Schon bei der Reisevorbereitung sollte man sich mit dem Schutz auf Reisen beschäftigen, z.B. in dem man diesen Artikel hier liest. Man könnte sich ausführlich auch über die Sicherheitslage im Urlaubsland informieren. Das Auswärtige Amt - also unser Außenministerium - gibt hier kostenlose Tipps auf der Internetseite.
Die Sicherheit der eigenen Wohnung sollte auch einige Überlegungen Wert sein. Neben allen üblichen Tipps, die besagen, dass man sein Haus nicht gänzlich unbeaufsichtigt lassen soll. Das könnte bedeuten, dass jemand das Haus oder die Wohnung etwas im Auge behält. Und die Post aus dem Briefkasten holt. Besonders wichtig hierbei: Zeitungen sollten abbestellt werden. Und auf keinen Fall sollte man seine Reisezeiten im Internet veröffentlichen - also nicht auf Facebook & Co. Bei Einbruch würde die Hausratversicherung dann nämlich nicht zahlen.
Wichtig Vorbereitung ist auch die Überlegung, wie man seine Geldgeschäfte im Reiseland durchführen möchte. Die Frage nach Bargeld, EC-Karte oder Reiseschecks muss geklärt werden. In manchen Gegenden dieser Welt sollte man möglichst selten seine Geldbörse öffentlich. Übrigens sollte man seine Smartphones auch nicht zu stark in der Berliner U-Bahn zeigen. Besonders nicht kurz bevor die Türen schließen.
Großes Thema sind natürlich die verschiedenen Versicherungen. Ideal könnte es sein, alle Urlaubsversicherungen im Komplettpaket abzuschließen. Darin sind dann eine Auslandsreisekrankenversicherung, Reisegepäckversicherung, Reiserücktrittsversicherung, Nothilfeversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung und Reiseunfallversicherung enthalten.
Wer mit dem Auto reist, sollte sich mit dem Versicherungsschutz im Ausland ebenfalls beschäftigen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung gilt auch im europäischen Ausland. Darüber hinaus könnten Kaskoversicherungen, ein Schutzbrief, Auslands-Schadensschutz und Autoreisezug- und Fährversicherung Sinn machen. Jetzt ist noch genug Zeit, sich mit all diesen Versicherungen zu beschäftigen.
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Thorsten on 03/27 at 11:14 AM
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Montag, März 26, 2012
Das kleine Versicherungs-ABC auf dem Grabbeltisch
Nur 99 Cent musste ich neulich im Supermarkt ausgeben, um das Büchlein “Das kleine Versicherungs-ABC” zu erstehen. Das Buch verspricht eine Erklärung der 100 wichtigsten Begriffe und ist im Axel Juncker Verlag erschienen.
Auf 80 Seiten im Postkartenformat sollen die 100 wichtigsten Versicherungsbegriffe erklärt werden. Aufgelockert wird das Ganze mit 6 weiterführenden “Wissenswert”-Seiten mit vertiefenden Informationen aus dem Versicherungsalltag.
Beginnen tut das Werk mit dem Begriff “Abschlagzahlung”. Hier wird erklärt, dass es sich dabei um einen Vorschuss des Versicherungsunternehmens handelt, den dieses zahlt, wenn sich Schadensermittlung und Bearbeitung über längere Zeit hinzieht. Nach 1 bis 3 Monaten kann der Versicherer eine Abschlagzahlung leisten, damit der Versicherte nicht in finanzielle Schwierigkeiten kommt.
Am Ende des Buches steht der Begriff “Zwingende Vorschrift”. Das sind Vorschriften, von denen laut Versicherungsvertragsgesetz (VVG) keine Abweichung zu Gunsten oder zu Lasten des Versicherungsnehmers zulässig ist. Wird eine solche Abweichung von einer zwingenden Vorschrift festgestellt, können einzelne Vorschriften oder der gesamte Vertrag nichtig sein.
In den Rubriken “Wissenswertes” geht es um die Arten von Versicherungsvermittlern, um die Besteuerung von Renteneinkünften, Betriebliche Altersvorsorge, Drei-Schichten-Modell, Versicherungsvertragsgesetz und Beratungsprotokoll und Zillmerung.
Insgesamt findet man in diesem Büchlein einige wissenswerte Informationen. Es eignet sich zum Durchschmökern oder als schnelles Nachschlagewerk. Weitere Informationen findet man aber auch hier im Lexikon.
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Thorsten on 03/26 at 05:10 PM
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Freitag, März 23, 2012
Scheinheilige PKV-Diskussion im Panorama-Blog
Wie berichtet, brachte die ARD-Sendung Panorama am 15. März 2012 einen sehr kritischen Bericht zum Thema private Krankenkassen. Wie nun bekannt wird, sorgte der Beitrag schon vor der Ausstrahlung für heiße Diskussionen zum Thema PKV. Panorama meldet nun, dass man den Verdacht hat, dass die Versicherungsbranche eine Abstimmung manipuliert hat.
Vor der Panorama-Sendung gab es eine Online-Abstimmung, in der es darum ging, ob die PKVs erhalten werden sollen oder nicht. Die Redaktion der Sendung war dann doch recht überrascht, als sich 75% der Beteiligten sich für den Erhalt der privaten Krankenversicherungen aussprachen. Man begab sich auf Recherche und fand heraus, dass es diverse Rundmails gab, in denen Versicherungsexperten aufgefordert wurden, mit “pro PKV” abzustimmen.
Nun muss man sich eigentlich auch ein bisschen fragen, was daran eigentlich verwerflich ist, wenn Interessierte versuchen, ein Umfrage-Ergebnis zu beeinflussen. Es ist doch klar, dass es derzeit so etwas wie einen “Systemkampf” gibt, bei dem es darum geht, ob es auch in Zukunft die Trennung in GKV und PKV noch geben soll. Es fragt sich natürlich, was Panorama mit der Umfrage genau bezweckt hat: Es gibt ja sicherlich aktuelle Umfragen zum Thema.
Wenn man sich nun auf das Internet als Medienkanal einlässt, muss man auch damit rechnen, dass auch Interessengruppen versuchen, Dinge zu beeinflussen. Panorama behauptet nun zwar, dass man weiterhin neutral und unabhängig berichten wird. Wenn man allerdings einen Fernsehbeitrag ankündigt, der “Private Krankenversicherung: Abkassiert und allein gelassen” heißt, dann klingt das nicht gerade nach Neutralität.
Tatsächlich wurden im Beitrag ja auch keine positiven Beispiele von glücklichen PKV-Mitgliedern gezeigt, sondern eben Negativ-Beispiele. Beim Anschauen dieser Schicksale konnte man eigentlich nur noch zum Schluss kommen, dass private Krankenversicherungen keine guten Lösungen sind, weil sie ihre Mitglieder eben zuerst abkassiert und dann auch noch allein lässt. So liegt der Verdacht nahe, dass der Beitrag genau diese Reaktion hervorrufen sollte.
Damit wäre es eben kein neutraler Beitrag, sondern der Versuch, die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Wenn die PKVs darauf nicht reagieren würden, würden sie ihren Job schlecht machen. Die Redaktion von Panorama kann eigentlich nicht so blauäugig gewesen sein, Reaktionen dieser Art nicht erwartet zu haben. Sich jetzt hinzustellen, und sich zu wundern, erscheint selbst ein bisschen wunderlich und scheinheilig.
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Thorsten on 03/23 at 02:44 PM
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Donnerstag, März 22, 2012
Continentale erforscht das Thema Berufsunfähigkeitsversicherungen
Die Versicherung Continentale hat die Einstellung der Deutschen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherungen untersucht. Das Forschungsinstitut TNS Infratest befragte fast 1000 Menschen. Ergebnis: Viele schätzen die Notwendigkeit von BUs falsch ein.
Die Befragten gaben sehr häufig an, dass sie ausreichend gegen Berufsunfähigkeit abgesichert sind, selbst sowieso nicht gefährdet sind und dass ein BU-Schutz zu teuer wäre. Das könnte auch erklären, warum nur ca. 25% aller Deutschen eine BU-Versicherung haben.
Viele Befragte gaben an, dass Sie der Meinung sind, dass eine Unfallversicherung, Immobilienbesitz, eine Lebensversicherung oder eine Krankenzusatzversicherung optimal gegen Berufsunfähigkeit schützt. Tatsächlich kann nur eine Lebensversicherung mit eingeschlossenem BU-Schutz diese Funktion übernehmen. Eine Immobilienfinanzierung kann durch BU sogar gerade in Gefahr geraten, wenn der Baukredit aufgrund von Einkommensverlusten nicht mehr abgezahlt werden kann.
Bei der Umfrage kam auch heraus, dass die meisten Befragten keine Angst vor Berufsunfähigkeit haben, weil sie selbst nicht betroffen sein könnten. Damit unterschätzen viele, das die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit heutzutage im Bereich der Erkrankungen der Psyche liegt. Das persönliche BU-Risiko wird also oft falsch eingeschätzt.
Die Kosten für eine BU-Versicherung sind natürlich recht hoch. Dafür springt die BU-Versicherung auch schon einen Tag nach Vertragsabschluss ein und zahlt Jahrzehnte, um die Einkommensverluste auszugleichen.
Nicht untersucht wurde das Image der BU-Versicherungen im Hinblick auf die tatsächlichen Auszahlungen der BU. In der ZDF-Sendung Frontal21 wurden vor Kurzem schockierende Zahlen genannt: Nur jeder vierhundertste berufsunfähiger BU-Versicherte erhält auch Leistungen aus der BU-Versicherung. Wenn das stimmt, ist das der Hauptgrund gegen eine BU-Versicherung. Da kann man sein Geld ja gleich aus dem Fenster werfen.
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Paul on 03/22 at 11:50 AM
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