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Finanzen

Mittwoch, August 20, 2008

Tagesgeldkonto statt Bausparvertrag?

Der Weg in die eigenen vier Wände lässt sich erfahrungsgemäß mit einer soliden Eigenkapitaldecke deutlich leichter beschreiten als es im Rahmen einer Vollfinanzierung der Fall ist. Wer nicht über ausreichend eigene Mittel verfügt, ist gut beraten, diese anzusparen. Traditionell empfehlen Experten hier die Unterhaltung eines Bausparvertrages: Zu den eingezahlten Beiträgen erhalten Inhaber der altbewährten Finanzprodukte das Recht auf ein zinsgünstiges Darlehen und erweitern ihren finanziellen Spielraum damit beträchtlich.
Verschiedene Experten rüttelten in jüngster Vergangenheit am manifestierten Monopol des Bausparvertrages zur Eigenkapitalbildung und empfehlen stattdessen, den Eigenanteil am Eigenheim über ein Tagesgeldkonto anzusparen und das Bauspardarlehen durch eine gewöhnliche Hypothek zu ersetzen. Grund für die fast revolutionäre Ansicht ist die Zinsdifferenz zwischen Soll- und Habenverzinsung, die bei einer aus Tagesgeld und Hypothek kreierten Sparvariante deutlich geringer ausfällt, als es bei einem Bausparvertrag der Fall ist. Darüber hinaus sparen Verbraucher die Abschlussgebühr, die in den meisten Fällen zwischen einem und zwei Prozent der Bausparsumme beträgt.
Ein günstiges Tagesgeldkonto bietet dagegen eine Guthabenverzinsung, die dem Sollzins eines Hypothekendarlehens mit einem Beleihungsauslauf von bis zu sechzig Prozent äußerst nahe kommt. Die Hypothek kann dabei mit einer langen Zinsbindung versehen werden, so dass in Bezug auf mögliche Änderungen des Zinsniveaus kein Nachteil im Vergleich zum Bauspardarlehen besteht.
Auch die staatliche Förderung von Bausparverträgen wollen die Experten nicht als Argument gelten lassen: Schon mit weniger als 50 Euro im Monat, die in einen Vertrag einbezahlt werden, lassen sich die vollständigen Ansprüche ausschöpfen, so dass der wesentliche Teil der Bemühungen in der Tagesgeld-Variante untergebracht werden kann.

Posted by Gerald on 08/20 at 10:33 AM
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Dienstag, August 12, 2008

Baufinanzierung: Der Mix macht´s

Der Weg in die eigenen vier Wände ist nicht selten mit zahlreichen Fallstricken und Hürden verbunden. Insbesondere die Bewältigung der Finanzierungslasten stellen viele angehende Eigenheimbesitzer vor eine gewaltige Herausforderung. Experten raten daher, ein maßgeschneidertes Finanzierungskonzept zu erarbeiten, das nicht nur die persönlichen Verhältnisse des Bauherren berücksichtigt, sondern darüber hinaus auch alle zur Verfügung stehenden Hilfsmittel in Anspruch nimmt.
Der Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums wird von der öffentlichen Hand gefördert. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau beispielsweise vergibt im Rahmen verschiedener Programme zinsgünstige Darlehen, mit denen ein signifikanter Teil der Investitionskosten abgedeckt werden kann. Besonderes Augenmerk sollte hier das Wohneigentumsprogramm erfahren: Bis zu 100.000 Euro können zu günstigen Konditionen nachrangig ins Grundbuch eingetragen werden, so dass sich die Verhandlungsposition gegenüber der Hausbank verbessert.
Wer ökologisch baut, kann sich über zusätzliche Hilfen in Gestalt von Darlehen und Zuschüssen freuen. Der Betrieb einer Solaranlage beispielsweise wird nicht nur durch günstige Finanzierungskonditionen gefördert, sondern erhält durch eine staatliche Preis- und Abnahmegarantie für jede erzeugte Kilowattstunde zusätzlichen Reiz.
Neben Darlehen der öffentlichen Hand und etwaigen Zuschüssen wird eine Immobilienfinanzierung nach Ansicht der meisten Experten idealerweise mit einem ausreichend hohen Eigenkapitalanteil realisiert. Zwischen zwanzig und dreißig Prozent der Investitionskosten sollten aus eigenen Mitteln abgedeckt werden. Der frühzeitige Abschluss von Bausparverträgen eignet sich nach Angaben der führenden Bausparkassen besonders zur Finanzierung: Neben der Akkumulation von Eigenkapital wird mit den bewährten Instrumenten auch der Anspruch auf niedrig verzinsliche Darlehen erworben.
Die notwendigen Hypotheken schließlich sollten bei einer möglichst günstigen Bank unterhalten werden; der Gang zu einem Finanzierungsvermittler kann Bauherren einige Tausend Euro sparen.

Posted by Stefan on 08/12 at 10:02 AM
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Sonntag, August 10, 2008

Verbraucherschützer beraten bei Anschlussfinanzierung

Eigentümer, deren Zinsbindung in absehbarer Zeit ausläuft, sind nach Einschätzung von Experten gut beraten, sich so frühzeitig wie möglich um eine geeignete Anschlussfinanzierung zu kümmern. Insbesondere wird dazu geraten, die Angebote verschiedener Banken im Detail zu prüfen und keinesfalls die Offerte des bisherigen Finanzierungspartners unvoreingenommen zu akzeptieren. Viele Kreditinstitute setzen bewusst auf die Trägheit ihrer Kunden und verlangen bei einer etwaigen Anschlussfinanzierung oft deutlich überhöhte Darlehenszinsen.
Nicht wenige Eigentümer scheuen den Wechsel zu einer anderen Bank, weil sie in den „alten“ Partner Vertrauen haben – das allerdings in den seltensten Fällen belohnt wird.
Die Verbraucherzentrale Hessen berät Verbraucher, deren Finanzierung ausläuft und die sich ein Bild über die zur Option stehenden Handlungsalternativen machen möchten. Mit dem Wechsel zu einer anderen Bank lassen sich nicht nur oft bessere Konditionen realisieren. Auch eine Anpassung der Darlehensbedingungen an möglicherweise im Vergleich zum Abschlusszeitpunkt veränderte persönliche Rahmenbedingungen ist möglich. So kann beispielsweise die Rate erhöht werden, wenn sich das Einkommen verbessert hat, wodurch sich der Tilgungszeitraum verkürzt und die Gesamtkosten der Baufinanzierung sinken. Ist eine Erbschaft oder eine Schenkung in absehbarer Zeit zu erwarten, sollte in jedem Fall die Möglichkeit einer möglichst kostenfreien Sondertilgung mit dem Finanzierungspartner vereinbart werden.
Die Verbraucherzentrale Hessen bietet mit ihrem neuen Beratungsangebot, das zu einem Preis von 150 Euro zu erwerben ist, die Möglichkeit, eine zu der individuellen Situation passende Lösung zu finden. Unter anderem werden auch Verhandlungsstrategien mit den Verbrauchern erarbeitet, die die Position gegenüber der Bank und ihren Mitarbeitern verbessert.

Posted by Gerald on 08/10 at 04:28 PM
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Mittwoch, August 06, 2008

Planet Home: Eigenheimbesitzer fahren besser

Eigenheimbesitzer stellen sich nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden des bundesweit tätigen Finanzierungsvermittlers Planet Home Mieten gegenüber wirtschaftlich besser. Insbesondere in der dritten Lebensphase, wenn die Hypothek zurückbezahlt ist, können Eigentümer über ein signifikant höheres verfügbares Einkommen verfügen als Verbraucher in einem Mietverhältnis.

Die Belastung durch eine Baufinanzierung ist nach Ansicht des Experten dabei nicht so hoch, wie es vielfach angenommen wird. Neben der Miete, die Eigentümer nicht zahlen müssen, kann aufgrund des späteren Immobilienbesitzes auch auf einen Teil der Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge verzichtet werden, da im Alter eine mietfreie Immobilie zur Verfügung steht. Wer eine Immobilie finanziert, betreibt darüber hinaus einen progressiven Vermögensaufbau: Bei einem annuitätisch getilgten Darlehen sinkt mit jeder geleisteten Rate der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil, der äquivalent zum Vermögenszuwachs ist, ansteigt.

Die zu Beginn einer Immobilienfinanzierung im Vergleich zum Mietverhältnis höheren Finanzierungslasten relativieren sich im Zeitverlauf zusätzlich durch den Umstand, dass die Kreditrate stets gleich bleibt, Mieten aber laufend angehoben werden. Schon nach weniger als zehn Jahren kann so die Finanzierung günstiger sein als die Miete, wobei ein derartiges Szenario insbesondere in Zeiten eines hohen Inflationsdrucks wahrscheinlich ist.

Ein ganz zentraler Vorteil von Immobilienbesitz ist die Unabhängigkeit von den Entwicklungen der Finanzmärkte und der Realwirtschaft. Die eigenen vier Wände behalten ihren Nutzwert auch in schweren Krisen und sind resistent gegen Inflation und Rezession. Kein anderer nutzbarer Vermögensgegenstand kann diese Eigenschaften verzeichnen.

Fazit: Die anfänglich hohe Belastung einer Immobilienfinanzierung zahlen sich – früher oder später – in wirtschaftlichem Zugewinn aus.

Posted by Stefan on 08/06 at 01:10 PM
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Montag, Juli 28, 2008

Kooperation zwischen Dresdner Bank und Planethome

Die zum Allianz-Konzern gehörende Dresdner Bank sowie der Immobilienvermittler Planet Home werden künftig im Raum Nürnberg sowie in Nordbayern miteinander kooperieren. Bislang erstreckte sich die Partnerschaft lediglich auf das Ballungsgebiet München und den südbayrischen Raum.

Künftig wird es nach Angaben der Unternehmen Kunden in ganz Bayern möglich sein, in jeder der 110 Filialen der Dresdner Bank nicht nur Beratung und Angebote zur Immobilienfinanzierung zu erhalten, sondern darüber hinaus auch Erwerb und Veräußerung unmittelbar über die Bank abzuwickeln. Der Service der Dresdner Bank reicht von der Vermittlung einer Transaktion bis zum Notarvertrag.

Der Vorteil für die Kunden liegt nach Einschätzung der beiden Kooperationspartner in den Synergieeffekten, die durch den Zusammenschluss realisiert werden. Neben der Bündelung sämtlichen relevanten Know-hows im Bereich der Bau- und Kauffinanzierung sowie der klassischen Maklertätigkeit werden Vorteile insbesondere durch die künftig bessere Verzahnung der für erfolgreiche Aktivitäten auf dem Immobilienmarkt wichtigen Kontakte wahrgenommen. Das jahrelange Know- How und die Erfahrung von Vermittlern und Bankern ermöglicht eine effiziente Gestaltung von Transaktionen.

Der Immobilienmarkt in Deutschland ist nach Ansicht von Experten nicht von Krisensymptomen betroffen, wie es derzeit in den USA und einigen anderen Ländern Europas der Fall ist. Durch das deutlich defensivere Finanzierungssystem hierzulande werden sich die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Hypothekenkrise als Konsequenz der in vielen Ländern geplatzten Immobilienblase in Grenzen halten. Deutsche Immobilien sind nach Ansicht von Fachleuten vielmehr attraktiv und bieten insbesondere im Hinblick auf das gegenwärtig noch immer moderate Zinsniveau Spielraum für vorteilhafte Transaktionen.

Posted by Gerald on 07/28 at 09:40 AM
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Freitag, Juli 25, 2008

LBS gibt neues Gutachten heraus

Der Bundesverband der Landesbausparkassen (LBS) gibt dieser Tage seine jährlich erscheinende Broschüre zur Situation des Immobilienmarktes heraus. Die Studie mit dem Titel „Immobilienmarkt 2008“ kann ab sofort kostenlos per Post oder auf elektronischem Wege bestellt werden.

Der Jahresbericht enthält unter anderem detaillierte Angaben zu der Lage des Immobilienmarktes in insgesamt 650 deutschen Städten, unter denen sich 80 Großstädte befinden. Dabei wird der durchschnittliche Preis von Eigentumswohnungen, freistehenden Häusern und Bauland, die vor Ort zu erwartende Preisspanne im Markt sowie der Median der erzielten Preise veröffentlicht. Grundlage für die Daten ist die einmal im Jahr vom Bundesverband durchgeführte Frühjahrsumfrage unter 600 bundesweit für die LBS tätigen Vermittlern.

In der 50-seitigen Publikation finden sich neben den auf schnellen Zugriff konzipierten Datenbeständen auch Lageberichte zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Eigentumsbildung durch selbst genutzte Immobilien. Die Größen werden dabei textlich und grafisch ansprechend mit volkswirtschaftlichen Maßgrößen wie Einkommen und Sparquote in Verbindung gebracht.

Weiterhin gibt der Bericht Aufschluss über aktuelle Entwicklung bei den Finanzierungskonditionen, über die Vergaberichtlinien von Banken und anderer für alle Akteure auf dem Immobilienmarkt relevante Informationen. Dabei werden auch Prognosen in Hinblick auf künftige Entwicklungen bei Belastungen für Mieter, Bauherren und Eigentümer zur Verfügung gestellt.

Die LBS und ihre Gesellschaften sind eigenen Angaben zufolge die größte geschlossene Gruppe von gewerblichen Vermittlern auf dem Sektor der Wohnimmobilien. Die Publikation genießt dementsprechend in Fachkreisen signifikantes Interesse und wird als bedeutender Indikator für die Entwicklungen auf dem Markt für Neu- und Gebrauchtimmobilien sowie für Bauland angesehen.

Posted by Stefan on 07/25 at 10:05 AM
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Donnerstag, Juli 24, 2008

Starkes Neugeschäft bei der Schwäbisch Hall

Die Schwäbisch Hall meldet einen deutlichen Zuwachs ihres Bausparneugeschäfts um rund acht Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2007. Grund für die erfreuliche Entwicklung ist aus Sicht der Bausparkasse die bevorstehende Gesetzesänderung, nach der die Wohnungsbauprämie künftig nur dann nach Ablauf von sieben Jahren einbehalten werden darf, wenn mit dem betreffenden Bausparvertrag auch tatsächlich bauliche Maßnahmen finanziert werden. Weiterhin dürfte nach Einschätzung des Vorstands das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Verbraucher mit zu dem deutlichen Anstieg der abgeschlossenen Neuverträge beigetragen haben.
Die Schwäbisch Hall konnte durch den Zuwachs ihren Marktanteil von 25 Prozent festigen. Die Bausparkasse betreut gegenwärtig 6,6 Millionen Kunden mit insgesamt sieben Millionen Verträgen, deren Gesamtsumme sich auf 201 Milliarden Euro beläuft.
Das Unternehmen wird eigenen Angaben zufolge im Herbst ein Produkt auf den Markt bringen, das die Kombination eines klassischen Bausparvertrages mit der staatlich geförderten Riester-Rente kombiniert. Die Schwäbisch Hall reagiert mit der Innovation auf die jüngst erfolgten Gesetzesänderungen, nach denen Beiträge zu Riester-Verträgen künftig auch zum Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums genutzt werden können. Laut Angaben der Bausparkasse wird das Produkt in wenigen Monaten von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen zertifiziert und den Kunden angeboten werden.
Der Vorstand rechnet auch für das zweite Halbjahr mit guten Ergebnissen, wobei sich in den kommenden Monaten die im ersten Halbjahr für das Wachstum verantwortlichen Rahmenbedingungen als hilfreich für das Geschäft erweisen werden.
Die Schwäbisch Hall stellt weiterhin fest, dass das Bewusstsein von Bauherren für eine ökologische und damit energieeffiziente Bauweise in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist und sieht in diesem Segment weiteres Potenzial für die gesamte Branche.

Posted by Stefan on 07/24 at 09:09 AM
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Montag, Juli 21, 2008

Bald erste Riester-Bausparverträge

Die Bausparkassen werden Branchenkreisen zufolge schon in wenigen Monaten neue Bausparverträge anbieten, die mit der staatlich geförderten Riester-Rente kombinierbar sind. Grundlage für die Neuerung ist eine kürzlich erfolgte Gesetzesänderung, die es Bauherren künftig ermöglicht, Einzahlungen in Riester-Verträge zur Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentum heranzuziehen. Neben den eigenen Leistungen können dann auch die staatlichen Zulagen zum Erwerb verwendet werden.
Die Riester-Zulage stellt insbesondere für kindereiche Familien eine deutliche Entlastung beim Einzug in die eigenen vier Wände dar: Neben der Grundzulage in Höhe von 154 Euro für jeden Sparer zahlt der Fiskus für jedes kindergeldberechtigte Kind einen Zuschuss von 185 Euro; wurde der Nachwuchs nach dem 31.12.08 geboren, erhöht sich die Zulage sogar auf 300 Euro. Eine Familie mit drei Kindern, deren jüngstes Mitglied in diesem Jahr geboren wurde, kann sich demnach über Zuwendungen in Höhe von 1440 Euro pro Jahr freuen. Die im Jahr 2006 erfolgte Abschaffung der Eigenheimzulage wird dadurch zum Teil kompensiert.
Riester-Verträge, die zur Baufinanzierung herangezogen werden und die demnach keinen Guthabenzuwachs verzeichnen, werden künftig fiktiv weitergeführt und mit zwei Prozent im Jahr verzinst. In der Auszahlungsphase werden dann, sofern keine Rückführung der entnommenen Beträge bis zum Eintritt in den Ruhestand erfolgt, die fiktiven Rentenzahlungen in voller Höhe mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert.
Die Neuerungen werden allerdings erst in einigen Jahren Wirkung zeigen: Der Gesetzgeber verfügt, dass bis zum Jahr 2010 erst dann Entnahmen erfolgen dürfen, wenn das Guthaben im Vertrag sich auf zumindest 10.000 Euro beläuft; die Mehrzahl der Riester-Sparer dürfte dieses Level noch nicht erreicht haben.

Posted by Stefan on 07/21 at 09:29 PM
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Mittwoch, Juli 16, 2008

Mehr als Schuld und Zinsen: Gratis- Girokonto oft mit Haken

rbw. Mit den täglich fälligen Sichtguthaben der Kunden arbeiten die Banken. Klar, dass man damit auch Geld verdienen kann und scharf ist auf “die Kohle der Kunden”. Gelockt wird also auch zu einem Bank-Wechsel bei künftig kostenlosem Girokonto. Ist dies nun “die” Gelegenheit, als Privatperson tatsächlich mehr als 200 Euro im Jahr zu sparen? Denn häufig sind die Angebote an Bedingungen geknüpft.

Nach Angaben der Stiftung Warentest ist die Zahl der Anbieter mit kostenlosen Girokonten immer größer. Bereits 50 von 73 Banken bieten ein gebührenfreies Gehalts-, Lohn- oder Rentenkonto an. Eine Tatsache, die beim Kontowechsel den Bankkunden helfen soll, mehr als 200 Euro im Jahr zu sparen. Da Kunden am Schalter beratungsintensiv sind und Kosten verursachen, gibt es die meisten Gratiskonten folglich bei den Direktbanken. Wer Wert auf ein Filialnetz legt, hat es gleich schwerer. Bundesweit führt laut “Finanztest” nur die Norisbank gebührenfreie Konten mit Kreditkarte. Und auch die PSD- und Sparda-Banken bieten nur regional begrenzt ihre Gratiskonten an.

Mindesteingang monatlich!
Vielen Banken bieten das Gratiskonto nur an, wenn monatlich ein bestimmter Geldeingang als Umsatz eingeht und deutliche Unterschiede gibt es bei der Zahl der Geldautomaten in der jeweils heimischen Region des Kunden.

Nach Recherche von Finanztest haben die Kunden der Banken im ‘Cashpool’ bundesweit nur 2500 Automaten zur Verfügung, an denen sie gebührenfrei Bares abheben können. Sparkassen-Kunden haben die Auswahl unter mehr als 24 000 Geräten. Weitere Unterschiede gibt es dann, wenn das Konto nach Absprache für einen Dispo im Soll geführt wird. Bei den getesteten Banken sind für Beträge im Soll zwischen sieben und fast 15 Prozent fällig; bei der Überziehung sind es weitere 5 Prozent zusätzlich.

Posted by Wolfgang on 07/16 at 05:54 PM
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Dienstag, Juli 15, 2008

Bausparen als Kapitalanlage ungeeignet

Es sind vor allem junge Menschen, die bei den Bausparkassen für ordentlichen Umsatz sorgen. Oftmals steht nach dem 16. Geburtstag ein Bausparkassen-Vertreter vor der Tür, der dazu rät, mit dem Abschluss eines Bausparvertrags den ersten Grundstein für eine sichere Zukunft zu legen – ein Vorschlag der bei den jungen Menschen oder auch deren Eltern gut ankommt. Selbstverständlich weisen die Berater darauf hin, dass sich der Abschluss von Bausparverträgen gerade in jungen Jahren lohnt, weil die jungen Bausparer dazu berechtigt sind, die Wohnungsbauprämie zu empfangen. Diese Prämie soll für einen Renditeschub sorgen und darf vom Bausparer auf jeden Fall behalten werden, auch wenn er das Kapital später für Zwecke entnimmt, die nicht von wohnwirtschaftlicher Natur sind.

Bis vor kurzem mussten die Bausparkassen befürchten, dass es im Hinblick auf die Wohnungsbauprämie eine grundlegende Änderung geben wird. Die Regierung sah vor, dass die Prämie nur noch dann vergeben wird, wenn eine wohnwirtschaftliche Verwendung des gesparten Kapitals erfolgt. Doch nun wurde beschlossen, dass die Prämie auch bei einer nicht-wohnwirtschaftlichen Verwendung vom Bausparer einbehalten werden darf.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ in der vergangenen Woche schrieb, seien die rund 650.000 Jugendlichen, die sich jedes Jahr für den Abschluss eines Bausparvertrags entscheiden, besser damit beraten, sich für eine andere Anlageform zu entscheiden. Das Bausparen sei nämlich vergleichsweise unrentabel – selbst mit konservativen Anlageformen aus dem Bereich der Tagesgeldanlagen würden sich höhere Renditen erwirtschaften lassen – und an dieser Tatsache würde auch der Erhalt der Wohnungsbauprämie nichts ändern. Der Abschluss eines Bausparvertrags würde nur dann einen Sinn ergeben, wenn tatsächlich darauf abgezielt wird, zu einem späteren Zeitpunkt ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu wollen.

Posted by Jochen on 07/15 at 03:41 PM
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Montag, Juli 14, 2008

Vorsicht bei Vollfinanzierungen

Erst vor zwei Tagen wurde hier im Blog über die Möglichkeiten berichtet, Immobilien ohne den Einsatz von Eigenkapital zu finanzieren. Im Rahmen des Artikels wurde in erster Linie verdeutlicht, dass die Kreditinstitute zunehmend vorsichtiger werden und es sich somit schwieriger gestaltet, entsprechende Finanzierungen auf die Beine zu stellen.

Allerdings ist es längst nicht so, dass es unmöglich geworden ist, eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital abzuschließen. Es gibt immer noch einige Kreditinstitute, die diese Finanzierungsform anbieten. Hierauf weist nun auch die Stiftung Warentest hin, die vor dem Abschluss entsprechender Darlehen warnt.

Die Finanzexperten der Stiftung Warentest weisen darauf hin, dass der Abschluss so genannter Vollfinanzierungen mit gewissen Risiken verbunden ist. Eines dieser Risiken sei die hohe Zinsbelastung: Weil die Banken mit einer Vollfinanzierung ein vergleichsweise hohes Risiko eingehen, lassen sie sich ihr Risiko dementsprechend vergüten. Für die Darlehensnehmer bedeutet dies, relativ hohe Zinsen bezahlen zu müssen.

Dieser Umstand würde laut Stiftung Warentest dazu führen, dass sehr viele Privathaushalte eine Finanzierung abschließen, die die deren finanzielle Verhältnisse übersteigt. Oftmals würden bis zu 60 Prozent des verfügbaren Einkommens ausschließlich für die Rückzahlung des Immobiliendarlehens aufgebraucht werden. Dies sei jedoch ein viel zu hoher Anteil. Die Finanzierungsexperten der Stiftung raten zu einer monatlichen Darlehensbelastung, die nicht höher als 30 bis 40 Prozent des verfügbaren Einkommens ausfällt. Ansonsten müsste man sich finanziell zu sehr einengen, so dass im Notfall das Geld für andere Anschaffungen fehlen würde.

Posted by Jochen on 07/14 at 01:16 PM
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Sonntag, Juli 13, 2008

Verbraucherschützer klagen gegen Bausparkassen

Wer einen Bausparvertrag abschließt, ist in so gut wie allen Fällen dazu verpflichtet, die so genannte Abschlussgebühr zu entrichten. Die Höhe dieser Gebühr beläuft sich je nach Anbieter und Tarif auf rund 1 bis 1,5 Prozent von der Bausparsumme. Für die Bausparer bedeutet dies, oftmals mehrere hundert Euro an Gebühren entrichten zu müssen. Diese werden direkt von den ersten Sparraten abgezogen – erst wenn die Gebühr bezahlt ist, wächst der Guthabenstand des zugehörigen Bausparkontos an.

Bereits vor mehreren Wochen hatte die nordrhein-westfälische Verbraucherschutzzentrale angekündigt, sich gegen die Vorgehensweise der Bausparkassen einzusetzen. Laut Meinung der Verbraucherschützer sei die Berechnung von Abschlussgebühren unzulässig und würden die Bausparer unnötig finanziell belasten. Vom Argument, dass die Bausparkassen von diesen Gebühren leben, wollen die Verbraucherschützer nichts wissen – denn sollten die Bausparer ein Darlehen in Anspruch nehmen, verdienen die Bausparkassen an den Darlehenszinsen.

Nun sollen im Vorfeld mehrere Gespräche zwischen den Verbraucherschützern und Vertretern der Bausparkassen stattgefunden haben. Allerdings seien diese nicht gerade erfolgreich verlaufen. Wie die nordrhein-westfälische Verbraucherschutzzentrale am Freitag verlauten ließ, werden man nun gerichtlich gegen drei Bausparkassen vorgehen. Betroffen sind Schwäbisch Hall, LBS West und der Deutsche Ring.

Mehreren Rechtsexperten zufolge könnten die Verfahren noch in diesem Monat beginnen. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich diese über einen langen Zeitraum erstrecken. Die meisten Experten sind sich sicher, dass der Fall durch sämtliche Instanzen geht und letzten Endes in ungefähr zwei bis drei Jahren vor dem Bundesgerichtshof verhandelt wird.

Posted by Jochen on 07/13 at 12:44 PM
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Samstag, Juli 12, 2008

Baufinanzierung ohne Eigenkapital bald nicht mehr möglich?

Im historischen Vergleich sind die Hypothekenzinsen derzeit vergleichsweise günstig. Die niedrigen Zinssätze ermöglichen es vielen Menschen, den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Zinssätze fallen auch relativ wenige Zinsen an, weshalb sich angehende Bauherren und Käufer in der Lage befinden, relativ große Darlehensbeträge aufzunehmen. Dementsprechend ist es auch nicht gerade verwunderlich, dass auch die Kreditinstitute die Gunst der Stunde nutzen und darum bemüht sind, neue Kundensegmente zu erschließen.

Das niedrige Zinsniveau besteht mittlerweile seit knapp drei bis vier Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums sind zunehmend mehr Banken dazu übergegangen, die so genannte Vollfinanzierung anzubieten. Diese ermöglicht es den angehenden Immobilieneigentümern, eine Immobilienfinanzierung abzuschließen, ohne Eigenkapital einbringen zu müssen. Vor allem junge Menschen, die über keine großen Ersparnisse verfügen, haben diese Möglichkeit genutzt und somit den Traum von der eigenen Immobilie realisiert.

Allerdings ist seit einigen Monaten festzustellen, dass die Banken von der Vergabe entsprechender Darlehen wieder absehen. Es ist in erster Linie die internationale Finanzkrise, die Angst vor Kreditausfällen schürt. Obwohl die Zinsen immer noch vergleichsweise niedrig sind, fordern zunehmend mehr Banken wieder den Einsatz von Eigenkapital. Derzeit hat es den Anschein, als ob es die Baufinanzierung ohne Eigenkapital schon bald nicht mehr geben könnte.

Wer mit dem Gedanken gespielt hat, eine Immobilie ohne die Einbringung von Eigenkapital zu finanzieren, sollte sich deshalb beeilen. Ansonsten könnte es nämlich passieren, dass eine Finanzierung schon bald nicht mehr möglich ist. Dann wäre der Erwerb von Wohneigentum nur noch möglich, wenn genug Eigenkapital gespart wurde.

Posted by Jochen on 07/12 at 03:20 PM
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Freitag, Juli 11, 2008

Bauzinsen sichern: lieber kein Risiko eingehen

Es sind erst ein paar Tage vergangen, seitdem die Europäische Zentralbank den Leitzins um 0,25 Basispunkte erhöht hat. Vor dieser Erhöhung haben sich zahlreiche Menschen gefürchtet, insbesondere angehende Bauherren und Immobilienkäufer – sie haben befürchtet, dass dadurch die Erhöhung des Leitzinses auch die Hypothekenzinsen steigen und sie somit tiefer in die Tasche greifen müssen.

Doch wie „Focus Online“ schreibt, solle man die Erhöhung der Leitzinsen als angehender Darlehensnehmer nicht überschätzen. Ganz im Gegenteil: Im Focus Artikel wird Max Herbst rezitiert, dessen Meinung nach die Hypothekenzinsen aufgrund der Leitzinserhöhung sogar fallen könnten. Max Herbst ist Chef der FMH Finanzberatung, einem Unternehmen das sich vor allem auf die Beobachtung von Zinsentwicklung spezialisiert hat.

Weil Hypothekendarlehen in keinem direkten Zusammenhang mit dem europäischen Leitzins stehen, sondern stattdessen über Anleihen refinanziert werden, könnten angehende Darlehensnehmer sogar schon bald von leicht fallenden Zinsen ausgehen. Ob man deshalb jedoch abwarten und sich das aktuelle Zinsniveau nicht sichern sollte, ist dennoch fraglich: letzten Endes ist es nicht möglich, die Entwicklung der Hypothekenzinsen vorherzusagen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte lieber nicht spekulieren und sein Darlehen sobald wie möglich festmachen. Dies sieht Max Herbst übrigens genau so: Trotz Zinsanstieg sei das Zinsniveau immer noch vergleichsweise niedrig. Historisch betrachtet, befinden sich die Hypothekenzinsen auf dem Niveau, wie wir es zuletzt im Juli 2007 hatten.

Gleichzeitig rät der Zinsexperte, niemals ein Immobiliendarlehen abzuschließen, ohne zuvor einen Zinsvergleich durchgeführt zu haben. Auf diese Weise lässt sich in den meisten Fällen erheblich mehr Geld sparen, anstatt einer Spekulation auf die Zinsentwicklung. Folglich sollte man lieber Zeit in den Vergleich von Darlehensangeboten investieren, anstatt sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wie sich die Zinsen in den kommenden Wochen entwickeln könnten.

Finanzierung vergleichen

Posted by Jochen on 07/11 at 10:45 AM
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Donnerstag, Juli 10, 2008

Finanzierung von Ferienimmobilien – Teil 2

In meinem gestrigen Beitrag ”Finanzierung von Ferienimmobilien” habe ich aufgezeigt, welche Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Ferienimmobilien auftreten können, wenn sich diese im Ausland befinden. Im Beitrag wurde dazu geraten, die Finanzierung über eine regionale, also ausländische Bank abzuwickeln, denn häufig gestaltet sich diese Form der Finanzierung sehr viel einfacher.

Unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen ist es aber auch möglich, eine Finanzierungszusage von einem deutschen Kreditinstitut zu erhalten. Zu diesen Voraussetzungen zählt die Stellung entsprechender Sicherheiten. Weil oftmals keine Möglichkeit besteht, die Auslandsimmobilie mit einer Grundschuld zu belasten, muss eine andere Sicherheit herangezogen werden. Am einfachsten gestaltet es sich, wenn man über Immobilieneigentum verfügt, das sich in Deutschland befindet. In diesem Fall ist es möglich, eine in Deutschland befindliche Immobilie mit einer Grundschuld zu belasten. Die Höhe der Belastung entspricht dem Darlehensbetrag. Auf diese Weise kann verfahren werden, wenn die zu belastende Immobilie lastenfrei ist und über einen ausreichenden Wert verfügt.

Sofern man kein Immobilienvermögen besitzt, gilt es eine andere Lösung zu finden. So kann es zum Beispiel möglich sein, eine ausreichend besparte Lebensversicherung an die Bank abzutreten. Der Rückkaufswert der Police dient als Sicherheit, so dass die Versicherung nicht mehr verkauft werden kann – ein Verkauf bzw. eine Auszahlung der Police ist erst möglich, wenn das Immobiliendarlehen getilgt oder anderweitig besichert wurde. Anstatt Immobilien oder einer Lebensversicherung können auch andere Vermögenswerte herangezogen werden, wie zum Beispiel Wertpapierdepots. Allerdings kommt dies in der Praxis eher selten vor, weil sich der Wert eines Depots nur schwierig ermitteln lässt und man das Kapital auch direkt für den Immobilienkauf entnehmen könnte.

Posted by Jochen on 07/10 at 02:11 PM
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