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Dienstag, April 22, 2008

Eigenverantwortung ja – die Politik darf es nur nicht übertreiben

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat den Begriff Eigenverantwortung, der seit 2004 auch im Duden zu finden ist, fast schon inflationär verwendet. Inzwischen hat das Wort für die meisten Bundesbürger einen faden Beigeschmack bekommen. Zwar weiß fast jeder, dass man ohne eigenverantwortliche Vorsorge insbesondere für das Alter später nicht sonderlich weit kommt. Langsam aber sicher ist allerdings ein Punkt erreicht, an dem das gebetsmühlenartige Predigen der Forderung nach Eigenverantwortung viele über Gebühr strapaziert. Wie die Deutschen genau dazu stehen, wollten die KarstadtQuelle Versicherungen und das Marktforschungsinstitut Psychonomics AG aus Köln wissen.

Dass sie bereit seien und um die Notwendigkeit wüssten, selbst etwas für die Erhaltung und Sicherung des Lebensstandards unternehmen zu müssen, sagten rund 90 Prozent. Gleichzeitig deuteten 72 Prozent an, dass es ihnen langsam zu viel wird. „Wenn in der Politik von mehr Eigenverantwortung die Rede ist, geht es nur darum, dem Bürger ans Geld zu gehen“, so der Tenor. Verärgert zeigten sich viele, dass immer nur Forderungen aufgestellt, aber keine Lösungsvorschläge unterbreitet würden. Kein Wunder, dass sich rund ein Drittel überfordert fühlen. Von den sozial schwachen Haushalten, deren Nettoeinkommen unter 1.000 Euro im Monat liegt, seien 82 Prozent nicht in der Lage, private Vorsorge zu betrieben. Selbst 29 Prozent der Besserverdiener, die mehr als 3.000 Euro im Monat zur Verfügung haben, fehle nach eigener Aussage das Geld, um mehr zu machen.

Fehlt die Bereitschaft zur Eigenverantwortung, fehlt häufig auch das Vertrauen in die Politik. Besonders die Geringverdiener sind eher kritisch und sagen zu 50 Prozent, dass sie der Politik und dem Staat nicht mehr vertrauten. Insbesondere die Altersklassen von 41 bis 55 Jahren haben Angst, dass ihre bisherigen Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse nicht mehr in einer akzeptablen Rente münden. Sie würden zudem durch die Kosten für die Ausbildung der Kinder und die Versorgung der Eltern belastet. Den Versicherungsgesellschaften geht es nicht besser. Auch ihnen bringen nur wenige Vertrauen entgegen und befürchten, dass Konzern- über Kundeninteressen gestellt werden. Ein weiteres Problem: Kaum einer blickt noch durch beim Markt für die private Altersvorsorge und fühlt sich nicht in der Lage, ein passendes Produkt auszuwählen.

Posted by Andre on 04/22 at 05:40 PM
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Mittwoch, Februar 13, 2008

Außergewöhnliche Versicherungen

Wenn deutsche Versicherungsgesellschaften eine Tierversicherung anbieten, dann finden das einige Menschen bereits merkwürdig. Doch im Vergleich zu den Versicherungsprodukten, die von amerikanischen Versicherungsunternehmen angeboten werden, ist eine Tierversicherung noch gar nichts. Immerhin bringen es US-Amerikaner fertig, ihre Brustbehaarung oder ihren Po zu versichern – und zwar in Millionenhöhe. Bekannte Beispiele hierfür sind Tom Jones und Jennifer Lopez.

Inwiefern entsprechende Versicherungen tatsächlich abgeschlossen wurden ist jedoch fraglich – immerhin bestreitet Tom Jones, dass sein Brusthaar in Millionenhöhe versichert sei. Fakt ist allerdings, dass der Abschluss solcher Versicherungen in den USA tatsächlich möglich ist. Interessant wäre es einmal herauszufinden, auf welche Höhe sich die Versicherungsbeträge belaufen und in welchen Abständen die Beiträge zu entrichten sind.

Des Weiteren wäre es interessant zu wissen, weshalb Prominente auf die Idee kommen, bestimmte Körperteile zu versichern. In gewisser Hinsicht mögen sie eventuell als Wiedererkennungs-Merkmal dienen – doch zur Ausübung des Jobs ist es sicherlich nicht erforderlich, eine Brustbehaarung zu besitzen. Es wohl eher anzunehmen, dass entsprechende Aussagen gezielt in Umlauf gebracht werden, um für Schlagzeilen zu sorgen bzw. in die Medien zu kommen.

Letzten Endes können entsprechende Versicherungsprodukte nur entwickelt worden sein, um den Stars und Sternchen die Möglichkeit zu geben, in die Medien zu kommen. Schließlich gibt es auch noch andere Wege und Möglichkeiten, um für ein Fortbestehen des Einkommens oder eine Entschädigungszahlung zu sorgen, sollte man beispielsweise bei einem Unfall körperlich versehrt werden. Schließlich gibt es Versicherungsprodukte, mit denen man sich vor Berufs-und Arbeitsunfähigkeit schützen kann – und diese Produkte gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA.

Posted by Jochen on 02/13 at 02:29 PM
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Donnerstag, Januar 31, 2008

Googles lokale Suche oder hoffentlich Allianz versichert

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue Darstellung bei Googles lokalen Suchergebnissen, aus den ehemals maximal 3 lokalen Ergebnissen sind nun 10 geworden. Das heisst, bei einer Suche nach Hotels in Berlin erscheint nun eine Google Map mit 10 regionalen Ergebnissen noch oberhalb des ersten generischen Suchergebnisses. Nicht immer erscheint der lokale Block an erster Position, je nach Keywort, Lust und Laune wird er auch schon mal an vierter Position eingebettet.

Wie auch immer, für jeden Webmaster oder Geschäftsmann mit Regionalbezug kann das weitreichende Folgen haben. Ein ehemals schöner erster oder vierter Platz in den generischen Google Suchergebnissen kann schwer an Wert verlieren, wenn das lokale Schicksal ihn ereilt und zentimeterweit nach unten schiebt. Schauen wir doch einfach mal auf Berlin, nicht nur Bundeshauptstadt, sondern auch Standort der Ansahl Consulting GmbH. Was liefert uns die Google-Suche für ”Versicherung Berlin”?

Nicht schlecht. Zwar kommt der Block erst an vierter Position, aber dennoch nett für all die Glücklichen, die dort gelistet werden. Und was sehen wir da bei genauerem Hinsehen. Zehnmal wird die Allianz-Versicherung gelistet. Da bleibt mir nur noch eines anzumerken: “Hoffentlich Allianz versichert”. Allen anderen empfehle ich, sich schleunigst in Googles Branchencenter anzumelden.

Posted by Gerald on 01/31 at 04:44 AM
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Mittwoch, Dezember 26, 2007

Die Schweizer sind Vorreiter – kostenloser Unwetterwarndienst

Die Schweizer haben sich wieder eine Service einfallen lassen, der tatsächlich sehr innovativ ist.  Über den Dienst „Wetter-Alarm“ können sich die Schweizer Bürger zukünftig die Unwetterwarnungen auf ihr Handy schicken lassen. Bislang wurde dafür eine Gebühr verlangt und die Einteilung in Regionen war noch relativ grob. Aktuell gibt es jetzt 111 meteorologische Regionen.

Bei drohenden Unwettern wie Sturm, Starkregen oder Hagel verschickt der „Wetter-Alarm“ eine SMS an den Nutzer. Dem Empfänger soll dann, Dank der Vorwarnzeit, genug Zeit übrig bleiben, um seinen Besitz mit entsprechenden Maßnahmen zu schützen. Auf der Internetseite des Anbieters kann man eine Checkliste mit Verhaltenstipps einsehen. Abonnenten dieses interessanten Services können online aber auch über das Kundencenter Regionen hinzufügen, Regionen löschen oder einzelne Unwetterergebnisse pro Region individualisieren.

Zukünftige Nutzer können sich über das Senden einer SMS als Abonnent eintragen. Text: (start wa (Ihre PLZ)“ senden an 4666. Über die Internetseite kann dann das Abbo verfeinert werden.

Das Unwetter-Präventionsprodukt wird bereist seit dem 1. Januar 2006 angeboten. Betreiber sind die Kantonalen Gebäudeversicherungen gemeinsam mit SF Meteo, der Wetterredaktion des Schweizers Fernsehens und die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, der führende Sachversicherer der Schweiz.

Eine absolut innovative Idee, von der man nur hoffen kann, dass sie Schule macht. 

Posted by Sabine on 12/26 at 01:40 AM
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Samstag, Dezember 01, 2007

Online- Finanzdienste – beliebt bei Besserverdienenden

Im Auftrage von Zurich Connect wurde eine aktuelle Befragung im Bezug auf das Vertrauen zu Online-Geschäften durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer das Internet zum Shoppen nutzen. Bereits 10 Prozent der Befragten wickeln sogar schon ihre Finanzen und ihre Versicherungen übers Internet ab.

Durch die Umfrage wurde die Nutzergruppe auch eindeutig erkennbar. Online-Geschäfte sind vor allem bei Besserverdienenden und Gutgebildeten besonders beliebt. Ein wesentlicher Grund für die Online-Nutzung ist vor allem der unkomplizierte Umgang und die Chance Zeit zu sparen. Aber auch die nicht eingeschränkten Öffnungszeiten machen das Internet besonders für Berufstätige interessant.

20 Prozent von Versicherungsabschlüssen oder Versicherungsabwicklungen werden heute über das Internet abgewickelt. Bei den Finanzdienstleistungen machen 90 Prozent der Onlinenutzung die Onlineüberweisungen aus. Fonds- und Aktiengeschäfte kommen im Web auf 11 Prozent.

Selbstverständlich birgt das Internet bestimmte Risiken. Um diese Risiken bei Finanzgeschäften zu mindern, vertrauen die Deutschen vor allem in die bekannten, etablierten Internatanbieter. Norbert Wulff, Vorstand Direktkunden der Zurich Gruppe Deutschland sagte dazu, dass die Umfrage zeigt, dass der clevere Internetnutzer nicht nur auf günstige Angebot allein setzt. Vielmehr ist das Vertrauen in die Anbieter ausschlaggebend. 

Posted by Sabine on 12/01 at 01:48 AM
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Donnerstag, November 29, 2007

Würfeluhren ticken jetzt für die Wiener Städtische

Der Wiener Städtischen Versicherung hat die Stunde geschlagen – und das gleich 75 Mal. Der Konzern nimmt sich eines der Wahrzeichen Wiens an, das an allen wichtigen Plätzen und Straßen zu bewundern ist: der Würfeluhren. Die Renovierung, die sonst von den Bezirken hätte finanziert werden müssen, bezahlt jetzt die Versicherung. Sie hat sich damit einen recht exklusiven Werbeträger gesichert.

75 Wiener Würfeluhren gibt es. Sie gehören inzwischen schon zum Stadtbild und sind beliebtes Fotomotiv. Nur leider ist die Technik in den Kuben etwas veraltet. 550.000 Euro zahlt die Wiener Städtische jetzt dafür, dass die Uhren auf ein GPS-Signal umgestellt werden, somit auf den technisch neuesten Stand kommen und ein neues Design erhalten. Die Stadt, insbesondere Bürgermeister Dr. Michael Häupl, freut sich über die für sie recht kostengünstige Variante.

Die Uhren in Würfelform werden bis einschließlich März 2008 erneuert. Für drei von ihnen wird gleichzeitig nach einem neuen Standort gesucht. Auf jedem der Zifferblätter steht jetzt in großen schwarzen Lettern Wiener Städtische, begleitet vom roten Logo des Unternehmens und einem kleinen Schriftzug „Vienna Insurance Group“. Der Vertrag zwischen Konzern und Stadt läuft über zehn Jahre. In dieser Zeit bezahlt die Versicherung zusätzlich 733,33 Euro jährlich je Uhr.

Posted by Andre on 11/29 at 01:16 PM
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Dienstag, Juli 10, 2007

iPhone Versicherung fehlt

Kaum auf dem Markt und schon kommen erste Verlustängste auf. Das iPhone von Apple hat in den USA einen wahren Run ausgelöst. Jeder will das schicke Mobiltelefon haben und ist auch bereit, tief dafür in die Tasche zu greifen. Eine Investition, die man schützen möchte. Nur gibt es derzeit keine Versicherung für den iPod mit Telefonfunktion.

Provider AT&T und Hersteller Apple sehen sich noch nicht in der Pflicht. Und der Versicherung Asurion, die sich sonst um die Geräte von AT&T kümmert, ist das iPhone zu teuer. Frühestens in ein paar Wochen könnte es möglich sein, das Gerät über das Apple-Care-Programm abzusichern. Der Bedarf ist da. Das zeigen viele Anfragen, wie man sein neues Schätzchen denn versichern kann. Eine Nische, in die Safeware, seit 1982 auf die Versicherung von Computern und jetzt auch von Smartphones spezialisiert, einzuspringen gedenkt. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise wie gut Reparaturmöglichkeiten und Ersatzteile verfügbar sind.

Sollte Safeware eine Versicherung für das iPhone auf den Markt bringen, muss mit einer recht happigen Prämie gerechnet werden. Geräte mit einem Preis von 600 Dollar werden gegen einen Beitrag von 85 Dollar jährlich versichert. Bleibt abzuwarten, welche Lösungen sich auf dem deutschen Markt ergeben. Denn ein Verkaufsschlager dürfte das Gerät auch hier werden – zumindest anfangs.

Posted by Andre on 07/10 at 07:11 PM
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Samstag, Juni 30, 2007

Live Earth Concert

Die am 7. Juli 2007 auf sieben Kontinenten stattfindende 24-stündige Konzertserie namens Live Earth, die zur Bekämpfung der globalen Erwärmung aufrufen und zur Sensibilisierung für diese Thematik beitragen soll, wird Schätzungen zufolge über zwei Milliarden Menschen erreichen. Live Earth wird Konzerte in New York, London, Sydney, Tokio, Schanghai, Rio de Janeiro, Johannesburg und in Hamburg veranstalten und über 150 der besten Musikinterpreten der Welt bieten - eine Mischung aus legendären Musik von The Police, Genesis, Bon Jovi und Madonna und den neuesten Darstellern wie Kanye West, Kelly Clarkson, Black Eyed Peas und Jack Johnson.

LiveEarth ist der Beginn einer mehrjährigen Kampagne, die Einzelpersonen, Firmen und Regierungen motivieren soll, Massnahmen zu ergreifen. Live Earth hat sich zu diesem Zwecke mit der Alliance for Climate Protection (Klimaschutzbündnis), der Climate Group (Klimagruppe), Stop Climate Chaos (Stoppt das Klima-Chaos) und anderen internationalen Organisationen zusammengeschlossen.

Esurance, Direktunternehmen für Auto-Personen-Policen, ist Live Earth als offizieller Sponsor beigetreten und manifestiert so die jüngste Ausweitung von Esurances Anstrengungen zur Energieeinsparung und Konservierung der wertvollen Ressourcen der Erde. Die Versicherungsnehmer von Esurance unterstützen schon seit ungefähr sieben Jahren die Rettung tausender Bäume, indem sie ihre Kfz-Police mit Hilfe elektronischer Dokumente online abschließen.

Posted by Sabine on 06/30 at 09:01 PM
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Donnerstag, Juni 07, 2007

HDI Versicherung und Aktenzeichen XY ungeloest

Auch in diesem Jahr fördert die HDI Versicherung in Hannover den Preis der ZDF- Sendung „ Aktenzeichen XY ungelöst. Der XY Preis wird an Menschen vergeben, die dazu beigetragen haben, strafbare Handlungen aufzuklären oder sogar zu verhindern. Nach den Bedingungen der Ausschreibung können aber auch Mitbürger den Preis erhalten, die einem Opfer einer Straftat entscheidend geholfen haben. Als Partner stiftet die HDI die Preisgelder.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Hirsch erklärte zu diesem Engagement, dass der HDI als Versicherungsunternehmen immer nur die materiellen Schäden kompensieren kann. Die Angst und der Schreck zum Beispiel nach einem Eigentumsdelikt aber bleiben. Couragiertes Handeln, mehr Aufmerksamkeit und gegenseitige Hilfe schaffen mehr Sicherheit für alle. Ein Grund Personen für Ihr Engagement auszuzeichnen.

Die Jury des XY- Preises besteht aus Vertretern der Gewerkschaft der Polizei, des Bundeskriminalamtes, des ZDF, der Polizeilichen Kriminalitätsprävention des Bundes und der Länder und der Deutschen Kriminalfachredaktion. Der HDI als einer der großen Automobilversicherer und der zweitgrößte deutsche Industrieversicherer ist schon seit Jahren sozial in diesen Bereichen engagiert. Bereits in den Jahren 2001 bis 2004 wurden durch die Aktion „Jederzeit hilfsbereit“ in Zusammenarbeit mit dem Weißen Ring viele Menschen ausgezeichnet.

Kandidaten für den XY- Preis 2007 können der Securitel/ Deutsche Kriminalfachredaktion, Stichwort XY- Preis, St. Florian- Str. 19, 85774 Unterföhringen, benannt werden.

Posted by Sabine on 06/07 at 11:50 AM
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Montag, Juni 04, 2007

G8-Gipfel – Krawalle und der Versicherungsschutz?

Viele Einwohner von Heiligendamm sind in Sorge um Ihr Hab und Gut. Es ist zu befürchten, dass es während des Gipfels zu Krawallen und Ausschreitungen kommen wird und die Frage liegt nahe: “Wer kommt für die eventuellen Schäden auf?“

Für Schäden, die Randalierer anrichten, müssen sie freilich aufkommen, doch selbst wenn der Randalierer ermittelt werden kann, sind Schadensersatzleistungen eher nicht zu erwarten. Die meisten Versicherungsprodukte decken dieses Risiko nicht ab und eine Klage gegen einen Randalierer, der einen Schaden verursacht hat, kann langwierig und teuer werden und dann immer noch nicht zur finanziellen Regulierung führen.

Wer jetzt darüber nachdenkt eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, hat diesen Gedanken leider zu spät aufgegriffen, denn bei Rechtsschutzversicherungen gibt es für einige Bereiche eine Wartezeit von 3 Monaten, bevor der Versicherer die Streitigkeiten übernimmt. Leider würde auch nicht die Haftpflichtversicherung eines Randalierers den Schaden regulieren, denn vorsätzlich verursachte Schäden sind nicht versichert. Sinnlos wäre auch die Forderungsausfallversicherung als Ergänzung zur Haftpflichtpolice, dazu wäre ein vollstreckbarer Titel nötig und das würde als erstes eine Klage gegen den Randalierer voraussetzen.

Vandalismus in der Hausratversicherung ist nur dann mitversichert, wenn der Täter nach einem Einbruch in der Wohnung randaliert. Das heißt, es muss erst ein Einbruch erfolgt sein, dass daraus gehend der Vandalismusschaden reguliert werden kann. Fliegt nur der Stein durchs Fenster, bleibt der Geschädigte auch auf den Kosten sitzen. Zu empfehlen wäre es, bei der Versicherung nachzufragen ob ein separater Schutz gegen Vandalismus auch ohne Einbruch versicherbar ist.

Ein weiteres Beispiel wäre die Gebäudeversicherung. Bei Einbruch oder versuchtem Einbruch werden Kosten für Beschädigungen an Fenstern, Türen oder Rollläden erstattet, jedoch sind Schäden die nur durch Vandalismus entstehen, wieder nicht regulierbar. Ein Einschluss gegen reinen Vandalismusschäden ist bei den meisten Versicherern dennoch möglich. Des weiteren sollten Kunden genau den Versicherungsschutz ihrer Autoversicherung (Kaskoversicherung) überprüfen, denn auch bei diesem Risiko ist nicht alles unter allen Umständen versichert.

Posted by Sabine on 06/04 at 03:01 PM
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Mittwoch, Mai 02, 2007

Fluginformationen per SMS & Fly

Seit Sommer 2005 bieten die Berliner Flughäfen einen neuen Service für Passagiere an. Passagiere können per SMS-Nachrichten über die aktuelle Flugdaten informiert werden. Der “SMS & Fly“ Service verschickt aktuelle Daten zu Abflug und Ankunft direkt aufs Handy.

Dem Passagieren werden per SMS mitgeteilt wenn der Check-in-Schalter öffnet oder sich der Counter ändert.
Für Freunde, Angehörige und Geschäftspartner ist der Service vor allem interessant, weil sie über:
- Verspätungen
- Ausfälle
und
- frühere Landungen
informiert werden. Sponsor und Partner des neuen Service ist die Nürnberger Versicherungsgruppe. Eine Anmeldung ist über das Internet wie auch per SMS möglich. Im Internet kann sich der Fluggast registrieren lassen. .Auf der Internetseite der Berliner Flughäfen steht unter http://www.berlin-airport.de ein kurzes Anmeldeformular zur Verfügung. Per Handy muss zur Registrierung eine SMS an die Telefonnummer 0171-7673584 (0171-SMSFlug) geschickt werden. Die Nachricht muss die Flugnummer und das Datum mit Tag und Monat enthalten, z.B.: LH3613 3004.

Auch auf dem Flughafen Nürnberg wird dieser SMS Service durch die Nürnberger Versicherungsgruppe angeboten.  Allerdings ist dort der Service auf zwei kostenfrei Registrierungen innerhalb von 30 Tagen begrenzt. Darüber hinaus kann der Service über ein Partnerunternehmen (FITT GmbH) auch gegen Entgeld genutzt werden.

Posted by Sabine on 05/02 at 11:12 PM
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Mittwoch, April 11, 2007

40 Pfennig für den Gesundheitsschutz – die Anfänge der Signal-Iduna

Vor 100 Jahren war das Gesundheitswesen noch nicht ganz so reglementiert wie heute. 1907 war Selbsthilfe gefragt. So gründeten die Handwerker aus Dortmund und Umgebung die Unterstützungskasse für den Krankheitsfall – eine der Wurzeln der Signal-Iduna-Versicherung, die bis heute dem Standort Dortmund treu geblieben ist.

Die Prämien von damals kann die Versicherung zwar nicht mehr halten – 40 bis 80 Pfennige je Woche bei einer Leistung von 4 Mark je Tag bei Krankheit –, dafür baut sie nach wie auf das schon bei der Gründung gültige Prinzip des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Inzwischen steht sie auf Rang vier im Bereich der privaten Krankenversicherungen, nachdem nicht nur kleinere Unternehmen, sondern 1999 auch die Iduna-Nova übernommen wurde.

12.000 Mitarbeiter zählt die Signal-Iduna, die 1923 noch „Westdeutsche Versicherungsanstalt für selbständige Handwerker und Gewerbetreibende zu Dortmund“ hieß. Sie blickt weit nach vorne und erarbeitet momentan die Strategie bis zum Jahr 2025, bei der vor allem die aktuelle Gesundheitsreform eine große Rolle spielt.

Posted by Andre on 04/11 at 02:30 PM
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Sonntag, Juni 04, 2006

Verbraucherzentrale NRW mahnt ab

Wie man gestern im Heise Ticker lesen konnte, hat die Verbraucherzentrale NRW das Verbraucherschutzforum antispam.de abgemahnt.

Ungläubiges Kopfschütteln löste bei den Betreibern des Verbraucherschutzportals Antispam.de eine Abmahnung aus, die sie am gestrigen Freitag im Briefkasten fanden: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen moniert darin, dass im Antispam-Forum ein Artikel von der Verbraucherzentrale-Website ohne Quellenangabe komplett übernommen worden sei.

Schon ziemlich übel, wenn eine öffentliche, von den Verbrauchern finanzierte Institution, genau jene angreift, die sie eigentlich schützen soll. Zudem die bösen Abgemahnten mit ihrem “geklauten” Artikel auch nichts anderes wollten als die Verbraucher aufzuklären und zu schützen. Siehe dazu auch bei Gulli: Verbraucherschützer mahnen Verbraucherschützer ab

Die Geschichte könnte für die Verbraucherzentrale NRW sogar nach hinten losgehen. Erstens macht sich Unmut breit in der Blogosphäre bzgl. des “sensiblen” Vorgehens der Verbraucherschützer und zweitens könnte der Fall sogar noch eine bizarre Wende nehmen. Zumindest wenn man den Ausführungen im Finblog folgt. Danach scheint es Aufklärungsbedarf zu geben, was die Ähnlichkeit zwischen dem beanstandeten Artikel und einem beinahe wortgleichen Artikels des WDRs betrifft. Nicht auszudenken, wenn sich herausstellen sollte, dass die Verbraucherzentrale selber dreist abgekupfert hätte.

Posted by Gerald on 06/04 at 03:38 AM
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Montag, Oktober 17, 2005

Hausbau - Einmal im Leben

Nachdem gerade unser Baufinanzierungs-Lexikon online gegangen ist, auch unser Finanzierungsrechner für Hausbau und Hauskauf leicht überarbeitet wurde, habe ich die Gelegenheit genutzt mich mal im Web ein wenig umzusehen. Dabei bin ich über eine Meldung der Aachener Zeitung gestolpert, die zeigen will, wie man auch Ohne Alptraum zum Traumhaus kommt. Wer in Reichweite dieses Einsteigerseminars wohnt, der sollte ruhig mal über eine Teilnahme nachdenken. Ansonsten möchte ich noch die Seite des MDR-Ratgebers über Fallstricke beim Hausbau lobend erwähnen.

Wer hätte das gedacht, ein interessantes Phänomen am Hausbau-Himmel sind Weblogs über die gemachten Bau-Erfahrungen. Stefan Tiesing z.B. bloggt in seinem Blog über seine bisherigen Hausbau Erfahrungen:

Wir bauen ein Haus. Das heißt… eigentlich geben wir nur das Geld dafür aus. Gebaut wird es von anderen. Und weil man mit den Handwerkern, die unser Haus bauen, eine ganze Menge interessante Dinge erlebt, wollen wir unsere Erfahrungen hier allen zugänglich machen.

Nicht schlecht, hier bloggen Häusle-Bauer über ihre Erlebnisse beim Tiefbau, Richtfest oder Umzug ins eigene Heim. Wirklich ein buntes Allerlei rund um Haus + Bau + Garten. Hätte gar nicht gedacht, dass es schon so viele davon gibt, aber in der “Hausbau Erfahrungen"-Blogroll (Link-Liste von anderen Weblogs) findet sich schon eine ganz ansehnliche Liste von Bau-Bloggern. Jedem Häusle-Bauer und auch Käufer empfehle ich mal einen Rundgang durch die diversen Hausbau Blogs. Dann heisst es vielleicht auch bald Der Traum wird wahr!!!. Ist fast wie Fernsehen, die anderen strampeln und man selber schaut zu. Hätte Bruno Semmeling damals schon ein Weblog gehabt, er hätte seines sicher “Einmal im Leben” genannt.

Posted by Gerald on 10/17 at 01:35 PM
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Samstag, September 03, 2005

Google Earth kostenloser download

Hallo liebe Besucher, wenn Sie es noch nicht kennen, müssen Sie sich das ansehen: Google Earth ist wirklich das Schärfste, das ich bisher im Web gefunden habe. Mit Google Earth erleben sie eine Geographiestunde der besonderen Art: geben Sie eine Zieladresse ein und schauen Sie, was passiert: der Globus beginnt sich zu drehen und in Sekundenschnelle zoomt sich das Programm in die gewünschte Region, bis Details wie Häuser oder Straßen und sogar Autos erkennbar werden. Als würde man aus dem Weltraum heimkehren und per Autopilot nach Hause fliegen. Ich war fasziniert und muss sagen, die Jungs von Google haben es einfach drauf - Hut ab.

Sehen Sie sich selber an, was Google Earth alles kann. Eine kostenlose Version (free version) können Sie hier herunterladen:
Google Earth Download. Der kostenlose Download umfasst ca. 10,5 MB und dauert bei entsprechendem Breitband-Zugang rund eine Minute. Danach können Sie gleich loslegen, die Bilder selber werden dann von der Software in Echtzeit aus dem Web nachgeladen. Schreiben sie ihre Meinung als Kommentar in unser Weblog - ich freue mich, von Ihnen zu hören. Herzlich.
Stefan Ansahl

Posted by Stefan on 09/03 at 04:20 PM
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