Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Krankenversicherung

Donnerstag, August 28, 2008

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung

Beim Stichwort PKV tauchen im Internet immer wieder Seiten auf, die sich mit den Vorzügen der privaten Krankenversicherung beschäftigen, Vorteile gegenüber der GKV anpreisen und mit einem Versicherungsvergleich auch sofort zum Wechsel animieren.
Vor einer übereilten Entscheidung empfiehlt sich aber ein kurzer Blick hinter die Kulissen, um zu entscheiden, ob die Versprechen der privaten Krankenversicherung auch wirklich gehalten werden. Schließlich ist es zwar gerade für Selbstständige und Freiberufler relativ einfach, in die PKV zu wechseln. Der Schritt zurück in die gesetzlichen Krankenkassen fällt dagegen umso schwerer.

Eines der vielen Pro-Argumente betrifft die Betreuung im Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer und eine Behandlung durch leitendes Klinikpersonal. Eine solche Leistung lässt sich zwar grundsätzlich in die private Krankenversicherung aufnehmen, wird aber mit entsprechenden Beiträgen bezahlt. Darum empfiehlt sich gerade für Einsteiger, denen ein niedriger Beitrag besonders am Herzen liegt, auf diese gehobene Leistung zu verzichten. Eine große Zahl der neuen Kliniken geht von sich aus den Weg zu kleineren Patientenzimmern.

Die besonderen Stärken der PKV liegen dagegen auf anderen Gebieten, etwa dem Zahnersatz. Hier erhalten Patienten wesentlich höhere Zuschüsse von ihrer Versicherungsgesellschaft, als dies für Mitglieder der GKV üblich ist. 75% oder 80% sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit.
Daneben spielen private Versicherungen ihre Stärken auch im Ausland aus: Die Versicherten können sich auf einen Schutz im Urlaub oder während einer Geschäftsreise verlassen, von dem in der GKV nur geträumt werden darf.
Weiterhin sind in der PKV Zuzahlungen für Medikamente oder eine Praxisgebühr unbekannt, Patienten erhalten den vollen Preis für Heilmittel ersetzt. Wo sich eine private Krankenversicherung noch überall lohnt, hängt stark von den individuellen Gegebenheiten ab, auf jeden Fall bietet sie in der Regel bessere Leistungen als die GKV.

Posted by Stefan on 08/28 at 02:03 PM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Die Existenzgründung richtig versichern

Jedes Jahr beweisen tausende Bundesbürger ihren Mut zum Risiko und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dass damit nicht nur sonnige Tage, sondern auch schwere Zeiten verbunden sind, ist in der Regel kein Geheimnis. Was dagegen für jeden Existenzgründer im ersten Moment als unlösbare Aufgabe erscheint, ist die Auswahl der passenden Versicherungen. Anders als Angestellte oder Arbeitnehmer muss jeder Selbstständige und Freiberufler für die persönliche Absicherung selbst sorgen und darf dabei auch die gewerbliche Sicherheit nicht vergessen.

Aus diesem Grund sollte im Zusammenhang mit Versicherungen immer zwischen den privaten und geschäftlichen Policen unterschieden werden. Zu den Erstgenannten zählt unter anderem die Kranken-, Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Im Rahmen der PKV wird zudem eine Pflegeversicherung abgeschlossen, neben der auch das Krankentagegeld nicht vernachlässigt werden darf. Darüber hinaus sollten Existenzgründer bereits an ihre Zukunft denken und sich auch um eine private Rentenversicherung bemühen.

Die Bandbreite der gewerblichen Versicherungen richtet sich vor allem nach den ausgeführten Tätigkeiten. Baubetriebe können auf eine betriebliche Haftpflichtversicherung auf keinen Fall verzichten. Programmierern und Designern dürften Vermögensschäden an Dritten dagegen eher schwer fallen. Lagern in den Betriebsräumen hochwertige Waren und Einrichtungen, empfiehlt sich ebenfalls der Abschluss einer Inhaltsversicherung, welche in ihren Leistungen einer privaten Hausratversicherung ähnelt.

Eine weitere Versicherung, die in jedem Fall die Aufmerksamkeit eines Unternehmens genießen sollte, ist eine Firmenrechtsschutz-Versicherung. Hiermit lassen sich die Kosten eines eventuellen Rechtsstreits im Rahmen halten bzw. Ärger abwehren. Einige Anbieter führen inzwischen Produkte, mit denen sich eine private und gewerbliche Rechtsschutzversicherung problemlos kombinieren lässt. Um mit einer Existenzgründung langfristig Erfolg zu haben, reicht also nicht nur die passende Geschäftsidee aus, es sollte auch eine gute Versicherung im Hintergrund den Schutzengel spielen.

Posted by Stefan on 08/28 at 02:02 PM
BerufsunfähigkeitFirmenversicherungHaftpflichtKrankenversicherungPflegeversicherungRentenversicherungUnfallversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, August 27, 2008

Steht sich die PKV selbst im Weg?

Dass Deutschlands Wartezimmer zweigeteilt sind, ist unter Versicherten schon lange kein Geheimnis mehr. In der Politik und vor Gerichten wird hingegen immer noch darüber gestritten, welche Patienten wohin gehören und wie weit die gesetzlichen Kassen gehen dürfen. Gerade die privaten Krankenversicherungen hadern immer wieder mit einer Gesundheitspolitik der Bundesregierung, die nach Meinung der PKV auf die systematische Zerstörung der privaten Versicherung angelegt ist.

Um diese Behauptung zu untermauern, werden die Einführung des Basistarifs oder Einschränkungen des Wechselrechts aufgeführt. Gerade letzteres Argument zeigt deutlich, wie verbissen der Kampf um Versicherte an der Oberfläche geführt wird. Schaut man dagegen hinter die Kulissen, scheinen die privaten Versicherungen ihre Möglichkeiten nur im Ansatz auszuschöpfen. In den vergangenen Wochen haben sich die Diskussionen lediglich auf die freiwillig Versicherten der GKV konzentriert, die noch 3 Jahre bis zu einem Wechsel in die private Krankenversicherung warten müssen.

Betrachtet man aber die Zahl der Versicherten in der GKV, denen ein Wechsel bereits heute möglich ist, so sticht ein klares Missverhältnis ins Auge. Jedem freiwillig Versicherten, dem die 3-jährige Wartezeit auferlegt wird, stehen etwa 7 – 8 Versicherte gegenüber, die einen Wechsel ohne Probleme vollziehen könnten. Einen Mangel an potenziellen Neukunden dürfte die PKV aufgrund dieser Zahlen eigentlich nicht beklagen, der Fingerzeig auf die Gesundheitsreform steht auf den zweiten Blick also auf tönernen Füßen.

Viel eher sollten sich die Versicherungsgesellschaften fragen, warum ein so großer Teil der freiwillig Versicherten der GKV erhalten bleibt. Anstatt immer auf die Fehler der Anderen hinzuweisen und zwischen den Stühlen hin und her zu wechseln, verspricht der Blick auf die eigenen Vorteile an dieser Stelle sicher wesentlich mehr Erfolg.

Posted by Stefan on 08/27 at 12:26 PM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Dienstag, August 26, 2008

Wie sinnvoll ist ein Wechsel in der GKV?

Vor wenigen Tagen hat die deutsche Familienministerin von der Leyen zum Boykott teurer Krankenkassen aufgerufen und damit prompt die Debatte zum Gesundheitsfonds wieder angefacht. Geplant für den 01. Januar 2009 soll mit der neuen Reform unter anderem die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung neu geordnet werden. Neben der zentralen Vergabe des eingenommenen Kapitals an die einzelnen Kassen müssen sich die Versicherten auch auf einen einheitlichen Beitrag einstellen, der am Ende fast 0,5% über der aktuellen Durchschnittsprämie für die GKV liegt.

Dass der Vorschlag aus dem Familienministerium bei den Kassen für reichlich Verstimmungen gesorgt hat, liegt auf der Hand. Aber selbst Verbraucherschützer bescheinigen in diesem Fall der Politik mangelnde Weitsicht, denn der Wechsel in eine günstigere Versicherung so kurz vor einer Reform nur unter finanziellen Gesichtspunkten ist wenig sinnvoll. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, die sich jetzt für einen anderen Anbieter entscheiden, profitieren zum einen erst nach dem Ablauf der 3-monatigen Kündigungsfrist von ihrer Entscheidung.

Auf der anderen Seite steht zudem eine 18-monatige Wartefrist, in der kein neuerlicher Wechsel möglich ist. Und solange noch nicht klar scheint, in welcher Form die einzelnen Krankenkassen auf die Einführung des Gesundheitsfonds reagieren, bringt jede langfristige Bindung durch einen Kassenwechsel nur Nachteile mit sich. Aufgrund dieses Sachverhalts sollte mit einem Wechsel vorerst gewartet werden, ob die einzelnen Kassen gesonderte Bonusprogramme nach dem 01. Januar 2009 einführen oder aber in anderer Form auf die veränderten Bedingungen reagieren und bei einer schlechten wirtschaftlichen Lage sogar auf das Mittel der Zuzahlungen zurückgreifen müssen. 

Posted by Gerald on 08/26 at 10:29 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wie viel Zusatzversicherung braucht der Mensch?

Im Rahmen der staatlich kontrollierten Pflichtversicherungen, zum Beispiel der gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung, ist es in den letzten Jahren immer wieder zu Reformen und Veränderungen gekommen. Für den Verbraucher hat sich dabei oft ein Bild abgezeichnet: „Weniger Leistung für mehr Geld“. Lediglich die Mitglieder der PKV konnten sich auch weiterhin über eine gesundheitliche Versorgung auf hohem Niveau freuen. Allerdings haben die privaten Versicherer inzwischen auch den Angehörigen der GKV als zahlenden Kunden entdeckt und bieten verschiedene Zusatzversicherungen an, mit denen aus einem gesetzlich Versicherten plötzlich ein Privatpatient wird.

Ob allerdings diese Zusatzpolicen immer sinnvoll sind, muss der Verbraucher in der Regel selbst entscheiden. Eine der wichtigsten Zusatzversicherung, die gerade bei Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse nicht fehlen sollte, ist die Auslandskrankenversicherung. Da die GKV Leistungen nur in einem sehr eng begrenzten Rahmen auch bei einem Aufenthalt im Urlaub übernimmt, schließt eine private Versicherung die bestehende Lücke und sorgt für unbeschwerte Ferien. Mitglieder der PKV können sich dagegen auf ihre Krankenversicherung verlassen, da die privaten Gesellschaften in der Regel einen wesentlich umfassenderen Schutz – auch im Ausland - gewährleisten.

Eine weitere Zusatzversicherung, deren Abschluss sich durchaus lohnen kann, betrifft den Besuch beim Zahnarzt. Gesetzliche Krankenkassen tragen hier nur noch 50% der befundbezogenen Regelleistungen - mit einer zusätzlichen Police lässt sich der gesamte Zuschuss auf 70% oder mehr erhöhen.

Eine für pflichtversicherte Angestellte und Arbeitnehmer dagegen unnütze Zusatzversicherung betrifft das Krankengeld, da dieses bereits im Rahmen der GKV versichert wird. Lediglich freiwillige Mitglieder müssen für diese Leistung ab 2009 privat vorsorgen und dürfen Interesse an einem solchen Tarif der PKV haben.

Posted by Stefan on 08/26 at 10:27 AM
KrankenversicherungPflegeversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, August 25, 2008

Freiwillig Versicherte ohne Krankengeld

Wer als freiwilliges Mitglied der GKV die Treue hält, wird von Versicherten der privaten Krankenversicherung in der Regel mit mitleidigen Blicken bedacht. Gerade für Familienväter zahlt sich die gesetzliche Krankenversicherung eher aus. Ab 2009 dürfte aber selbst dieser Pluspunkt nur noch unter gewissen Umständen ins Gewicht fallen, denn in wenigen Monaten fallen für Selbstständige und Freiberufler, die nicht in der PKV Mitglied geworden sind, die Ansprüche auf Krankengeld weg.

Gerade der Kreis derer, die nicht als Angestellte oder Arbeitnehmer gelten, ist von dieser Änderung besonders schwer betroffen. Sichert das Krankengeld doch den Einkommensausfall bei einer längeren Krankheit. Bisher waren für diese Leistung 70% des vorangegangenen Einkommens vorgesehen und wurden durch die Krankenkasse ausgezahlt. Ab 2009 müssen sich freiwillige Mitglieder um eine entsprechende Absicherung selbst kümmern und können in diesem Zusammenhang auch auf spezielle Tarife der gesetzlichen Krankenkassen zurück greifen.

Allerdings sind damit zwei Probleme verbunden: Auf der einen Seite sind die entsprechenden Angebote auf einen Zeitraum von 3 Jahren ausgelegt. Günstigere Varianten können während dieser Versicherungszeit nicht genutzt werden, da ein Wechsel unmöglich ist. Daneben schneiden gesetzliche Tarife oft auch bei den Beiträgen wesentlich schlechter als Krankengeldversicherungen der PKV ab. Die Unterschiede können, entsprechend der Höhe des ausgezahlten Krankengeldes, durchaus 50,- EUR oder mehr betragen.

Die zunehmenden Einschränkungen in der gesetzlichen Krankenversicherung dürften für einen Teil der freiwilligen Mitglieder am Ende einen Wechsel in die PKV immer attraktiver machen, zumal sich das Krankengeld im Rahmen einer Vollversicherung flexibel an die eigenen Wünsche der Versicherten anpassen lässt.

Posted by Stefan on 08/25 at 12:05 PM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Sonntag, August 24, 2008

Studie belegt: Große Wissenslücken beim Zahnersatz

Dass die Regelleistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen seit einigen Jahren besonders im Bereich der Zahngesundheit gesunken sind, ist den meisten Versicherten mittlerweile bekannt. Nicht ohne Grund überlegen Viele, eine private Zahn-Zusatzversicherung abzuschließen, um eventuelle hohe Zahnarztkosten abfedern zu können. Wie die jüngst vorgestellte Studie „Kundenkompass Zahngesundheit“ nun ans Tageslicht brachte wissen aber die wenigsten Versicherten, welche Leistungen ihnen beim Zahnarztbesuch wirklich zustehen.
Die Studie im Auftrag der Barmenia Krankenversicherung in Kooperation mit dem F.A.Z.-Institut stellt fest, dass vor allem jüngere Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen große Wissenslücken im Hinblick auf die Erstattungspraxis der Versicherungen aufweisen – mehr als 50 Prozent von ihnen räumen ein, keinen Durchblick zu haben. Die meisten von ihnen vertrauen deshalb blind auf die Regelleistung ihrer Krankenkasse, was im Fall eines größeren Eingriffs schnell zu einem Kostenschock führt.

Den wenigsten der jungen Versicherten ist bekannt, dass lediglich eine Regelversorgung mit einem Standardzahnersatz erfolgt, der zu 50 Prozent bezuschusst wird. Weitere Prozentpunkte ergeben sich aus dem im besten Fall sorgfältig gepflegten Bonusheft des Patienten. Auf welche Höhe sich die Kosten für eine Zahnersatzbehandlung jedoch generell belaufen, ist vielen Versicherten nicht klar; die wenigsten rechnen mit Beträgen von mehr als 1000 Euro.

In Anbetracht der möglicherweise entstehenden Kosten und der Unsicherheit, wie sich die Kostenübernahme der GKV in den nächsten Jahren gestalten wird, entscheiden sich zunehmend mehr Versicherte für eine private Zahnzusatzversicherung. Viele von ihnen treffen jedoch aus Unwissenheit eine Fehlentscheidung und achten mehr auf die monatlich oder jährlich anfallenden Versicherungskosten als auf den Versicherungsumfang. Der kann sich aber von Versicherer zu Versicherer erheblich unterscheiden: So kommen einige Versicherungsunternehmen nur für die anfallenden Behandlungskosten in Kopplung an die Leistung der GKV auf. Im Klartext heißt das: Sollte eine bestimmte zahnärztliche Behandlung aus dem Leistungskatalog der GKV gestrichen werden, hilft auch die private Zusatzversicherung nicht weiter, weil sie an die Leistung der KV gekoppelt ist – der Versicherte bleibt trotz privater Zusatzversicherung auf den Kosten sitzen.

Posted by Stefan on 08/24 at 10:21 PM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, August 22, 2008

Basistarif vs. Standardtarif in der PKV

Kein anderes Thema wird derzeit im Zusammenhang mit der Privaten Krankenversicherung so häufig diskutiert, wie die bevorstehende Einführung des so genannten Basistarifs. Hierbei handelt es sich um einen PKV Tarif, der ab dem nächsten Jahr verfügbar sein und den bisherigen Standardtarif ablösen wird. Dieser ist sozusagen ein Grundtarif in der PKV, der sich an die Versicherungsnehmer richtet, die einen grundlegenden und zugleich sehr preiswerten Versicherungsschutz benötigen. Im Grunde genommen beinhaltet der Standardtarif ähnliche Leistungen wie die Gesetzliche Krankenversicherung, nur mit dem Unterschied, dass der Versicherungsnehmer nicht bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist.

Der Basistarif wird sich vom Standardtarif in mehrfacher Hinsicht unterscheiden. Der größte Unterschied besteht darin, dass die Anbieter privater Krankenversicherungen dazu verpflichtet sind, ihn anzubieten – sein Vorgänger wurde längst nicht von allen Versicherern angeboten. Hinzu kommt, dass die Versicherer dazu verpflichtet sein werden, jeden Interessenten aufzunehmen: Einkommen und Gesundheitszustand dürfen nicht darüber entscheiden, ob jemand in den Basistarif wechseln kann oder nicht – somit steht er auch Mitgliedern aus der Gesetzlichen Krankenversicherung offen.

Wer sich für den Basistarif interessiert und mit dem Gedanken spielt, in diesen zu wechseln, der muss sich beeilen. Ab dem ersten 1. Januar des kommenden Jahres haben alle Interessenten genau sechs Monate Zeit, um zu wechseln. Allerdings will der Wechsel gut überlegt sein, insbesondere wenn man bereits Mitglied in der PKV ist: Ein Kostenvorteil kommt nämlich nicht zwingend (vor allem bei jungen Versicherungsnehmern) zustande. Gleichzeitig verhält es sich so, dass der Tarif nicht ohne Weiteres wieder verlassen werden kann. Aus diesem Grund kann allen Interessenten nur dazu geraten werden, sich zunächst einmal mit einem Versicherungsexperten in Verbindung zu setzen, bevor sie einen Wechsel vornehmen.

Posted by Stefan on 08/22 at 11:20 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

PKV: Beim Versicherungswechsel nichts überstürzen

Zu Beginn des kommenden Jahres wird es im Bereich der Krankenversicherung zu mehreren Änderungen kommen. In der Gesetzlichen Krankenversicherung ist mit einem spürbaren Anstieg der Beitragssätze zu rechnen, was in erster Linie auf die Einführung des Gesundheitsfonds zurückzuführen ist. Die Anbieter privater Krankenversicherungen werden mit einer Vielzahl an neuen PKV Tarifen aufwarten, um neue Versicherungsnehmer zu gewinnen und gleichzeitig die bisherigen Versicherungsnehmer an sich zu binden. Hier ist es nämlich so, dass den PKV Mitgliedern die Möglichkeit gegeben wird, den Versicherungsanbieter zu wechseln und gleichzeitig die gebildeten Rückstellungen mitzunehmen.

Wer aufgrund dieser Entwicklung mit dem Gedanken spielt, von der Gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung zu wechseln oder innerhalb der PKV zu wechseln, der sollte dabei behutsam vorgehen. Einer der größten Fehler, der hierbei begangen werden kann ist der, einen voreiligen Versicherungswechsel einzuleiten. Dies könnte dazu führen, dass man sich womöglich für einen völlig falschen bzw. unpassenden PKV Tarif entscheidet und somit erst einmal das Nachsehen hat.

Besser ist es, sich erst einmal grundlegend zu informieren. Am besten setzt man sich mit einem Versicherungsexperten in Verbindung, der sich in der Lage befindet, eine unabhängige Beratung anzubieten. Der Experte wird einem genau aufzeigen können, welche Punkte beim Wechsel der Krankenversicherung zu berücksichtigen sind und wie man dabei am besten vorgeht. Gleichzeitig kann sich dieser auf die Suche nach dem passenden Tarif begeben – wobei hier zu beachten ist, dass ebenfalls nichts überstürzt werden sollte. Denn wie einleitend bereits erwähnt wurde, werden etliche Versicherer schon bald mit neuen Tarifen aufwarten – und diese sollte man in seinem Versicherungsvergleich auf jeden Fall berücksichtigen.

Posted by Gerald on 08/22 at 11:20 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Dienstag, August 19, 2008

Tarifwechsel oft nur mit Gesundheitsprüfung

Nach Angaben des Bundesverbands der privaten Krankenversicherer existieren in der Bundesrepublik rund 20 Millionen Krankenzusatzversicherungen. Grund für den in den zurückliegenden Jahren enorm gestiegenen Bedarf ist die Gesundheitsreform, die den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen deutlich reduziert hat und viele Versicherte zum Erwerb eines über das GKV-Niveau hinausgehenden Versicherungsschutzes animierte.
Angesichts der Einführung des Gesundheitsfonds zum kommenden Jahreswechsel und den damit verbundenen Beitragsanhebungen in der gesetzlichen Krankenversicherung erwägen nicht wenige Versicherte, in einen Vollversicherungstarif einer privaten Assekuranz zu wechseln und bessere Leistungen zu geringeren Kosten zu genießen. Möglich ist der Wechsel jedem, der über ein Bruttojahreseinkommen verfügt, das über der Grenze zur Versicherungspflicht von derzeit 48.150 Euro liegt.
Versicherungsexperten weisen angesichts der bei vielen Bürgern bestehenden Wechselabsichten darauf hin, dass beim Wechsel von einem Ergänzungs- in einen Kompletttarif eine Gesundheitsprüfung erforderlich ist, in deren Rahmen Versicherte Angaben über ihre medizinische Vorgeschichte machen müssen. Die Versicherung kann dabei Antragsteller aufgrund bestehender Vorerkrankungen ablehnen oder verschiedene Leistungen aus dem Versicherungsschutz ausschließen. Insbesondere bei Erkrankungen, die Folgekosten nach sich ziehen, wählen die Versicherungen dieses für den Antragsteller unangenehme Mittel sehr oft.
Fachleute weisen Verbraucher dringend darauf hin, im Rahmen der Gesundheitsprüfung wahrheitsgemäße Angaben der Assekuranz gegenüber zu machen. Fehlerhafte Angaben können sich fatal für den Versicherten auswirken: Im schlimmsten Fall wird die Police rückwirkend unwirksam und der Versicherungsschutz erlischt vollständig. In Zweifelsfällen sollte daher der Hausarzt sowie die zuständige Prüfungsstelle der Versicherung um Rat gefragt werden, damit der private Versicherungsschutz in korrektem Rahmen zustande kommt.

Posted by Stefan on 08/19 at 10:07 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, August 18, 2008

Schon 200.000 Versicherte im neuen Zahntarif der Debeka

Nach Angaben der Debeka-Versicherung haben sich bereits 200.000 gesetzlich Versicherte für den im Frühjahr aufgelegten Zahnzusatztarif ZE50 entschieden. Das Unternehmen teilt mit, dass auch in Zukunft mit großem Zuspruch gerechnet wird.
Der Tarif ZE50 gilt unter Versicherungsexperten als günstige Möglichkeit für GKV-Mitglieder, Leistungen im zahnmedizinischen Bereich über das Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung hinaus abzudecken. Die Police zahlt Zahnersatz, Implantate sowie Einlagenfüllungen, wobei jeweils 50 Prozent der insgesamt notwendigen Aufwendungen übernommen werden. Der Versicherungsschutz steht ohne Altersbeschränkung und auch bei fehlenden Zähnen offen.
Ein dreißigjähriger Mann kann sich nach Angaben der Assekuranz für weniger als zehn Euro im Monat versichern, Frauen im gleichen Alter für nur zwei Euro mehr.
Zusatzversicherungen erfreuen sich eines stetig wachsenden Zuspruchs. Nach Angaben des Bundesverbands privater Krankenversicherer werden in der BRD gegenwärtig beinahe 20 Millionen Policen unterhalten. Grund für das gestiegene Interesse ist die in den letzten Jahren erfolgte Einschränkung des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen. Insbesondere im zahnmedizinischen Bereich wurde das Spektrum deutlich eingeschränkt; viele Leistungen, die früher von der GKV erstattet wurden, müssen heute von den Versicherten aus eigener Tasche bezahlt werden.
Zusatzversicherungen erweitern den Schutz der gesetzlichen Krankenkassen, müssen allerdings von den Versicherten in voller Höhe aus eigener Tasche bezahlt werden. Eine steuerliche Geltendmachung im Rahmen des Sonderausgabenabzugs ist jedoch möglich, sofern die betreffenden Freibeträge nicht anderweitig ausgeschöpft sind.
Der rege Zulauf, den der neue Tarif der Debeka verzeichnet, ist ein weiteres Indiz für das Interesse der Versicherten, trotz der Gesundheitsreform und der mit ihr verbundenen Leistungskürzungen einen umfassenden Versicherungsschutz in Anspruch zu nehmen – auch wenn damit Mehrkosten verbunden sind.

Posted by Gerald on 08/18 at 10:28 AM
VersicherungenKrankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Gesundheitsfonds 2009: Neues zur Krankenversicherung

Komplett neu soll er sein, der Gesundheitsfonds 2009, wenn er denn erst eingeführt ist. Mit ihm wird es auch zu einigen Änderungen bei der privaten Krankenversicherung sowie bei der gesetzlichen Krankenkasse kommen.

Ab 2009 gilt ein einheitlicher Monats-Beitrag vom Bruttolohn für alle gesetzlich Versicherten. Experten sehen diesen Prozentsatz bei geschätzten 15,5 Prozent. Für den Fall, dass die Krankenkassen mit ihren Einnahmen nicht auskommen, werden die GKVen zusätzliche Beiträge erheben müssen. Im umgekehrten Fall, wenn die Kassen aber gut wirtschaften und Überschüsse erzielen, können sie die Differenz wieder ausschütten.

Für privat Versicherte ist zu beachten: Alle Versicherten der privaten Krankenversicherung haben die Möglichkeit, die Kasse zu wechseln. Dies allerdings nur im ersten Halbjahr 2009. Reizvoll daran: PKV-Versicherte können einen Teil der für sie im Laufe der bisherigen Versicherungsjahre gebildeten Alters-Rückstellungen zum neuen Versicherer mitnehmen.

Ein solcher Wechsel war bis dato nicht möglich, wobei unbedingt zu beachten ist, dass er nur bis zum 1. Juli 2009 möglich ist. Auch Versicherte, die ab dem 1. Januar neu in eine private Krankenversicherung eintreten, dürfen bei einem späteren Wechsel der Kasse einen Teil ihrer Altersrückstellungen mitnehmen. Konsequenz dürfte sein, dass die Tarife für Neukunden ab 2009 - abhängig von Alter und Geschlecht - bis zu zehn Prozent teurer werden.

Posted by Wolfgang on 08/18 at 03:08 AM
KrankenversicherungGesundheitsreform • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Sonntag, August 17, 2008

PKV-Wechsel mit Bedacht angehen

Die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werden zum Jahreswechsel aller Vorrausicht nach deutlich ansteigen – die Assekuranzen selbst schätzen den ab kommenden Januar geltenden durchschnittlichen Prämiensatz auf 16,5 Prozent. Angesichts der drohenden Mehrbelastungen erwägen nicht wenige Pflichtversicherte den Wechsel in eine private Krankenversicherung. Möglich ist dieser Schritt allen, die ein Einkommen von mehr als 48.150 Euro im Jahr beziehen. Experten raten allerdings dazu, den Wechsel in die PKV mit Bedacht anzugehen. Vermeintliche Ersparnisse können in vielen Fällen zu teuren Kostenfallen werden.
Die private Krankenversicherung erhebt ihre Beiträge nicht in linearer Abhängigkeit vom Einkommen ihrer Mitglieder. Vielmehr sind personenbezogene Umstände maßgeblich für die Bemessung der zu entrichtenden Prämien. Insbesondere Versicherte, die älter als 45 Jahre sind sowie solche, die mehrere Kinder erziehen bzw. Nachwuchs in absehbarer Zeit planen, sollten mit spitzem Bleistift kalkulieren. Mit dem Alter nämlich steigen in der PKV die Prämien deutlich an – die Versicherer erheben einen Risikozuschlag. Der Prämienanstieg im Alter wird zwar tendenziell durch gesetzlich vorgeschriebene Altersrückstellungen gemildert. Wer erst spät in die PKV einsteigt und eine dementsprechend kurze Beitragsdauer verzeichnet, kann von diesem Effekt allerdings nur in sehr geringem Umfang profitieren.
Die kostenlose Mitversicherung von Kindern, wie sie in der gesetzlichen Krankenkasse üblich ist, entfällt für Mitglieder der PKV: Jeder Sprössling ist separat zu versichern – die Gesamtbelastung für den Hauptversicherungsnehmer steigt dementsprechend an.
Fachleute warnen davor, angesichts der steigenden GKV-Beiträge voreilige Schlüsse zu ziehen und überstützt in die PKV zu wechseln. Vorab sollte in jedem Fall ein ausführliches Beratungsgespräch geführt werden.

Posted by Stefan on 08/17 at 11:15 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Samstag, August 16, 2008

Uelzener Versicherung mit Gesundheitsversicherung für Katzen

Bei der Uelzener Versicherung gibt es nun eine Tierkrankenvollversicherung für Katzen, die innerhalb der Zusammenarbeit mit der Uelzener Allgemeinen Versicherungsgesellschaft a.G. die bestehende Angebotspalette erweitert. Mithilfe der kostengünstigen Katzen-Gesundheitsversicherung wird es für Katzenhalter wesentlich leichter, die monatlichen Haltungskosten genau zu planen und gleichzeitig eine umfassende gesundheitliche Absicherung des Tieres zu haben. Unvorhersehbare Tierarztkosten werden daher in Zukunft keine Rolle mehr spielen. Katzen haben zwar sieben Leben, aber zwischendurch geschehen doch viele Kleinigkeiten, wie verstauchte Pfoten, Schnupfen, Erbrechen und anhaltender Durchfall oder Augenentzündungen. Der Besuch beim Arzt und sich daran anschließende Kontrollbesuche sind dann unumgänglich, meist leider auch sehr kostspielig. Eine Tierarzt-Rechnung in Höhe von 100 Euro kann den Besitzer durchaus erwarten.

Versichert sind die Kosten bei Krankheit und Unfall bis zu 100 Prozent nach dem 1-fachen oder 2-fachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte für beispielsweise ambulante oder stationäre Behandlung, für Medikament und Verbandsmaterial. Selbst bei Labor- und Röntgen-Diagnostik involviert die Versicherung unterstützend. Bei Operationen übernimmt die Police Kosten bis zu 400 Euro im Jahr. Auch Auslandsreisen beziehungsweise Auslandsaufenthalte sind bis zu sechs Monaten mitversichert.

Der Marketing-Leiter des Versicherungsunternehmens, Jürgen Großkrüger, erklärt, dass sie auch durch vorbeugende Maßnahmen, wie eine Impfung oder eine Parasitenbehandlung, die Gesundheit des Tieres fördern möchten. Für solche Maßnahmen bezahlt die Uelzener jährlich die anteiligen Kosten. Bei Impfungen bestehen auch keine Wartezeiten, normalerweise liegen diese bei 30 Tagen. Abgeschlossen werden kann die Katzen-Gesundheitsversicherung für alle Katzen, die älter als zwei Monate sind. Dabei gibt es keine Begrenzung nach Rasse oder Haltungsart. Ab dem achten Lebensjahr der Katze erhöht sich der Beitrag wegen des höheren Gesundheitsrisikos um 15 Prozent.

Auf der extra zu diesem Thema aufgebauten Homepage www.katzenpartner-plus.de können weitere Informationen bezogen werden. Interessierte können sich online die Prämie ausrechnen und gegebenenfalls die passenden Unterlagen zur Versicherung ausdrucken lassen. Darüber hinaus ist eine Service-Hotline von der Uelzener eingerichtet worden, die zum Ortstarif unter 0581 8070-0 erreichbar ist.

Posted by Saskia on 08/16 at 03:04 PM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, August 15, 2008

Studium beginnt: Richtig versichern

In wenigen Wochen beginnt für viele Studenten der Ernst des Lebens: Das Studium und damit ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Damit der Einstieg in das facettenreiche Unileben so sorgenfrei wie möglich gestaltet werden kann, sollte an die richtigen Versicherungen gedacht werden. Insbesondere diejenigen Studenten, die das elterliche Heim verlassen und damit häufig aus der Mitversicherung ihrer Eltern herausfallen, sollten nach Angaben von Versicherungen unbedingt Acht darauf geben, nicht plötzlich ohne Versicherungsschutz dazustehen. Da das studentische Budget meist eng begrenzt ist, sollten nur die elementarsten Risiken abgesichert werden.

Bei der Krankenversicherung ändert sich im Regelfall nicht viel: Wer privat versichert ist, bleibt in seinem Tarif; gesetzlich Versicherte sind entweder weiterhin über die Eltern mitversichert oder treten in die studentische Krankenversicherung ein.

Wer in einer eigenen Behausung lebt, benötigt unbedingt eine Hausratversicherung. Diese ersetzt Schäden, die durch Wassereinbruch, Brand oder Blitzschlag an Einrichtungs- und Wertgegenständen verursacht werden. Da die meisten Studenten im Zweifelsfall nicht über die zur Wiederbeschaffung eines adäquaten Hausrates notwendigen Mittel verfügen, ist der Abschluss einer Hausratpolice, die meist schon für wenige Euro im Monat erhältlich ist, unbedingt zu empfehlen.

Weiterhin sollte auf eine Haftpflichtversicherung keinesfalls verzichtet werden. Diese zahlt, wenn der Versicherungsnehmer Schäden an Dritten oder deren Vermögen verursacht. Kommt es zu Personenschäden, können die Schadenssummen existenzielle Dimensionen erreichen – eine gute Haftpflicht schützt für wenig Geld.

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt ausschließlich für Unfälle, die auf dem Universitätsgelände oder auf dem Weg dorthin (bzw. zurück nach Hause) geschehen. Für alle anderen Unfälle sollte unbedingt eine private Versicherung abgeschlossen werden, die weltweit gilt und Im Zweifelsfall für alle entstehenden Kosten aufkommt.

Posted by Stefan on 08/15 at 09:42 AM
VersicherungenHaftpflichtHausratversicherungKrankenversicherungUnfallversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 8 pages  1 2 3 >  letzte »

 

Das Ansahl Versicherungsblog mit Nachrichten und Informationen aus der weiten Welt der Versicherungen und Versicherungsvergleiche sowie des Internet