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Mittwoch, August 27, 2008

Top-Rating von A.M. Best für die AMB Generali: A+

Sportler präsentieren stolz ihre Medaillen, Versicherungen Ratings und Testergebnisse, wenn sie denn positiv ausgefallen sind. Auf Briefbögen, in Prospekten und jeder Form von Werbung finden sich Hinweise auf die Stiftung Warentest, andere Fachmagazine und die Bewertungen durch Agenturen. Die AMB Generali Holding AG hat ihre Sammlung nun komplettiert und sich auch von der auf die Versicherungsbranche spezialisierten Ratingagentur A.M. Best auf die Finger und in die Bücher gucken lassen. Das Ergebnis: Alle zur AMB Generali Gruppe gehörenden Unternehmen erhielten die Höchstnote A+ für „Superior“.

Ausschlaggebend für das A+ waren neben der starken Wettbewerbsposition des Konzerns auch die nachhaltige operative Performance, das Geschäftsprofil, die Profitabilität und der stabile Ausblick. Selbst in Bereichen, die aktuell eher stagnieren, wie etwa die Lebens- und Krankenversicherungen, prognostiziert A.M. Best der AMB Generali steigende Beitragseinnahmen. Vorstandssprecher Dietmar Meister sieht den Kurs des Unternehmens durch das Rating bestätigt: „Vor dem Hintergrund der aktuellen Kapitalmarktentwicklung zeigt das aktuelle Rating die nach wie vor herausragende Finanzstärke unsere Gruppe.“ Dass die AMB Generali recht gut aufgestellt ist, belegen auch die übrigen Ratings. Standard & Poor´s vergeben seit Jahren ein AA für „ausgezeichnet“, FitchRatings ebenfalls ein AA für „sehr stark“ und Moody´s Investors Service das Aa3 für „erstklassig“.

Das A+ von A.M. Best gilt für folgende Unternehmen des Konzerns: AachenMünchener Lebensversicherung AG, AachenMünchener Versicherung AG, Central Krankenversicherung AG, Cosmos Lebensversicherungs-AG, Cosmos Versicherung AG, Generali Lebensversicherung AG, Generali Versicherung AG, Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG und Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG.

Posted by Andre on 08/27 at 07:47 AM
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Seit 15 Jahren im Bankgeschäft: Bei Streit kann der Ombudsmann schlichten

Im Juli 1992 hat der Bundesverband deutscher Banken mit dem Ombudsmann ein außergerichtliches Verfahren ins Leben gerufen, das schnell und unbürokratisch Kundenbeschwerden klären sollte.  Heute gilt der Einsatz eines Ombudsmannes als tragendes Element im verbraucherpolitischen Gesamtkonzepts der deutschen Privatbanken. Längst ist diese Praxis nicht nur für Kunden und Banken von Nutzen, auch die Justiz nutzt die Arbeit der Ombudsleute.

Aus Schweden hat sich der Ombudsmann im frühen 19. Jahrhundert als Institution entwickelt, bei der eine Vertrauensperson die Rechte des Bürgers gegenüber Behörden wahrnimmt. Beim Bankenverband wird allerdings Streit zwischen privaten Banken und ihren Kunden verhandelt. Ein Verfahren, das außergerichtlich, kostengünstig und ohne psychologische Hemmnisse Ansprüche und Pflichten ausgleichen soll. Einen Ombudsmann im Verfahren mit einer privaten Bank einzusetzen, ist freiwillig, für den Kunden kostenfrei und außergerichtlich schlichtend, was Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB offen steht. Sieht sich ein Kunde durch das Verhalten seiner Bank im Nachteil oder gar im Schaden, kann er den Sachverhalt der Beschwerdestelle anzeigen und darum bitten, dass der Ombudsmann entscheide.

Kunden häufig erfolgreich

Waren es anfangs, 1992, nur 500 Beschwerden, sind in der Summe bis heute über 27.000 schriftliche Eingaben bei der Beschwerdestelle gegen private Banken eingegangen. Zusammen mit Beschwerden gegen Kreditinstitute, die nicht dem Bankenverband angeschlossene sind, sind es bereits 35.000 Vorgänge. Von den zulässigen Beschwerden ging knapp die Hälfte zu Gunsten der Kunden aus oder aber der Streit wurde einvernehmlich beigelegt.

Streit ums Wertpapiergeschäft

Die Kundenbeschwerden betreffen alle Sparten des Bankgeschäfts, wenn auch mit Schwerpunkt ‘Wertpapiergeschäft’, der 30 Prozent der Fälle ausmacht. Oft wollen Anleger Kursverluste ersetzt bekommen und werfen ihrer Bank vor, dass diese nicht deutlich genug spezifische Risiken eines erworbenen Papiers erklärt habe. Zum Vortrag kommt auch, die Bank habe eine Aktie empfohlen, die später im Kurs gefallen sei. Auf Rang zwei rangiert die Beschwerde zum Kreditgeschäft, wobei häufig über Zinssätze gestritten wird oder darüber, ob ein Kredit gekündigt und ein Negativmerkmal an die Schufa gemeldet werden durfte.  Häufig sind auch Fälle, in denen Kreditnehmer der Tilgung nicht mehr nachkommen können und von der Bank eine Aussetzung, eine Reduzierung der Raten oder gar einen Schuldenerlass erwarten. Bei Grundpfand-Krediten geht es häufig um Beschwerden, die im Zusammenhang mit einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens stehen oder mit der Vorfälligkeitsentschädigung. Rang drei nehmen Beschwerden ein zum Zahlungsverkehr, wenn Konten gekündigt werden, fehlerhaft überwiesen oder die EC-Karte missbraucht wurde.

Die Ombudsmänner

Garanten des Verfahrens sind die Personen, die als Ombudsmänner zur Verfügung standen und stehen. Sie trugen dazu bei, dass das Ombudsmannsystem des Bankenverbandes erfolgreich die Streitschlichtung als Selbstregulierung ermöglichte. Die anhängigen Verfahren machten in den letzten Jahren ein größeres Team der Ombudsmänner erforderlich. Heute entscheiden fünf juristisch versierte Persönlichkeiten über die Beschwerdefälle.

Rege Medienresonanz

Das Schlichtungsverfahren fand stets auch in den Medien sachliche Resonanz. Im Zusammenhang mit Verbraucherinformationen zu bankrechtlichen Fragen wird zunehmend auf die außergerichtlichen Schlichtung durch den Ombudsmann der privaten Banken hingewiesen. Seit auch das Gesetz zur Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung am 1. Januar 2000 in Kraft getreten ist, belegen 15 Jahre Erfahrung, dass den Verbrauchern mit dem Ombudsmannverfahren der Zugang zum Recht spürbar erleichtert wird. Und auch die Justiz wurde entlastet. Für den Bankenverband gute Gründe, am Verfahren mit dem Ombudsmann festzuhalten.

Posted by Wolfgang on 08/27 at 04:52 AM
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Dienstag, August 26, 2008

Die Allianz will den Verkauf der Dresdner Bank angeblich in trockene Tücher bringen

Die Mutter möchte die ungeliebte Tochter ziehen lassen und sucht nur noch nach einem passenden Partner für den Nachwuchs. Um nicht gänzlich die Kontrolle zu verlieren, schließlich hat man sich jahrelang um das Kind bemüht, bleibt die Tür einen Spalt weit offen. So ähnlich verhält es sich derzeit beim Allianz-Konzern, dem die Dresdner Bank schon seit einigen Jahren die Bilanz verhagelt. Lieber gestern als heute möchte man sich von dem Spross trennen, den man seit 2001 an seiner Brust nährt. Glaubt man dem Branchen-Tratsch, könnte am Wochenende alles in trockene Tücher gebracht werden. Sowohl der Aufsichtsrat der Allianz als auch das Kontrollgremium der Commerzbank haben angeblich Treffen anberaumt.

Damit stehen alle Zeichen auf eine Übernahme der Dresdner durch die Commerzbank, wenngleich keines der beteiligten Unternehmen sich dazu äußern wollte. Mit im Rennen ist noch die China Development Bank. Auch sie hat Interesse gezeigt. Ob sie Chancen hat, dazu schweigen die Buschtrommeln. Durchgesickert ist allerdings, dass der Allianz-Konzern sich nicht ganz von der Bank trennen sondern einen Anteil von unter 30 Prozent halten wird. Investoren hatten die Versicherungen immer wieder dazu aufgefordert, die mit dem Bankgeschäft verknüpften Risiken zu minimieren. Dieser Bitte kommt man nun offensichtlich nach, zumindest stimmen die Vorzeichen.

Seit zwei Monaten werden die Bücher der beiden Bankhäuser geprüft und macht sich jeder einen Eindruck vom anderen. Normalerweise bedarf dieses gegenseitige „Beschnuppern“ sechs bis zehn Wochen, schließlich gilt auch für den Finanzbereich: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Für Branchenexperten heißt das, lange kann es nicht mehr dauern, bis eine Entscheidung gefallen ist. Vor allem aber müssten sich jetzt langsam die pro und contra für einen Zusammenschluss finden lassen. Als größtes Problem gilt die Bewertungsfrage. Übernommen wurde die Dresdner Bank für 24 Milliarden Euro, bewertet wird sie mit maximal neun Milliarden Euro und in den Büchern der Allianz steht sie angeblich mit 16 Milliarden Euro. Hinzu kommt der operative Verlust von 566 Millionen Euro bei der Dresdner Bank im zweiten Quartal, das die Commerzbank mit schwarzen Zahlen abschloss.

Die mögliche Übernahme wird nicht nur von der Branche, sondern auch von den Arbeitnehmer-Vertretern mit Argusaugen beobachtet. Sie fordern, dass es bei keiner der beiden Banken betriebsbedingte Kündigungen geben dürfe. Zu wünschen wäre es. Allerdings vermuten Experten, dass viele der insgesamt 50.000 Jobs wegfallen werden. Gleich, wie es ausgeht: Ginge die Dresdner an die Commerzbank, hätte die Allianz mit einem Anteil von 30 Prozent zugleich einen neuen Vertriebspartner mit gut ausgebautem Filialnetz gewonnen. Entstehen würde eine Bank mit einer Bilanzsumme von 1,11 Billionen Euro. Unangefochten an der Spitze bleibt die Deutsche Bank, die auf zwei Billionen Euro kommt.

Posted by Andre on 08/26 at 06:44 AM
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Freitag, August 22, 2008

MLP entzieht sich dem Zugriff durch die Swiss Life

Der Versuch des Schweizer Versicherungskonzerns Swiss Life, einen Fuß in die Tür des unabhängigen Finanzberaters MLP zu bekommen, blieb nicht ohne Echo. Nachdem es dem Lebensversicherer dank AWD-Gründer Carsten Maschmeyer gelungen war, einen über der Sperrminorität liegenden Anteil von 26,75 Prozent zu erwerben, schlug die MLP AG jetzt zurück. Ganz alleine hätte man es vermutlich nicht geschafft. Mit der Allianz, dem französischen Axa-Konzern und der britischen HBOS an der Seite und zehn Millionen neuen Stammaktien stach man die Schweizer aus und stellte sich neu auf.

123 Millionen Euro spült dieser Schritt in die Kassen der MLP, deren Vorstand am Donnerstag grünes Licht für die Kapitalerhöhung gegeben hatte. Jetzt sind 107,8 Millionen Aktien des Unternehmens im Umlauf. Von den neuen Papieren gingen jeweils 46 Prozent an die Lebensversicherungen Axa und Allianz sowie acht Prozent an die zur HBOS gehörenden Uberior Ena Ltd. Konsequenz aus diesem Schritt: Die Anteile der bisherigen Aktionäre wurden stark verwässert. Für den Gründer der MLP, Manfred Lautenschläger und seine Familie heißt das, statt bisher 32 halten sie nur noch 29,4 Prozent. Viel wichtiger aber: Der Anteil der Swiss Life sank durch diesen Schachzug auf 24,3 Prozent und damit unter die Sperrminorität von 25 Prozent.

„Wir sichern durch diesen gemeinsamen Schritt von MLP und bedeutenden Produktpartnern dauerhaft das Geschäftsmodell des unabhängigen Beratungshauses“, so der Vorstandsvorsitzende Uwe Schroeder-Wildberg. Mit den eingenommenen Barmitteln wolle man die Position des Unternehmens stärken, um aktiv an der Konsolidierung in der Finanzdienstleistungsbranche teilzunehmen. Die Swiss Life nahm es gelassen. Sie hatten immer auf einen Dialog mit der MLP bestanden, der stets abgelehnt wurde. „Für uns ändert sich nichts“, ließ sie wissen. Dank der 97-prozentigen Beteiligung an der AWD und dem Anteil an der MLP habe man eine starke Stellung im Bereich der unabhängigen Finanzberatung inne.

Ganz locker lassen wird die Swiss Life vorerst nicht. Sie verweist nach wie vor auf mögliche Synergien und die Vorteile, die eine Zusammenarbeit mit ihr und dem AWD bringen würden. Dazu wird es aber wohl nicht kommen. Sowohl Carsten Maschmeyer als auch der Chief Operating Officer des AWD und ehemalige MLP-Finanzvorstand Nils Frowein genießen bei der MLP-Spitze keine Sympathien. Dass sich dafür unter anderem die Allianz sehr stark engagiert, wird damit begründet, dass die langfristige Wahrung der Unabhängigkeit von MLP im Interesse des Marktes sei. An einer Kontrollmehrheit habe man seitens der Allianz kein Interesse, sondern wolle einfach nur unabhängige Anteilseigner stärken.

Posted by Andre on 08/22 at 05:53 AM
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Donnerstag, August 21, 2008

Ampeln oder Sterne für die Bewertung von Pflegeheimen

Es wurde längst Zeit, etwas gegen den Pflegenotstand in unserem Land zu tun. Nun haben auch die Krankenkassen und ihr Dachverband dies erkannt und wollen die Qualität der Pflegeheime mit einer Art Ampelsystem bewerten. Dabei soll es die üblichen Ampelfarben grün, gelb, rot geben. Die Träger der Heimen wollen dieses System jedoch nicht, da es ihrer Ansicht nach zu viel Transparenz bedeute. Interessant ist der Ansatz der Träger aber schon. Wieso wollen sie denn keine solche Bewertung haben, während viele Unternehmen in der freien Wirtschaft sich längst freiwillig einem Qualitätsmanagement unterwerfen? Gibt es immer noch zu große Mängel in den Pflegestandards, die es zu vertuschen gilt? Nun wollen die Träger weder Ampelfarben noch Schulnoten haben? Was denn bitte dann? Kommen wird auf jeden Fall eine Kennzeichnung, da diese mit der neuesten Pflegereform in Beschluss gegangen ist. Sie ist bereits seit dem 1. Juli, also seit fast zwei Monaten in Kraft. Hinsichtlich der Pflicht zur Kennzeichnung und zur Transparenz der Heime hat sich immer noch nichts getan.

Nun bläst auch der Parteichef der SPD, Kurt Beck, in ein ähnlich geartetes Horn. Seiner Ansicht nach sind die Ampeln der falsche Weg, da es eine rote Ampel bei Pflegeheimen ohnehin nicht geben dürfe. Er will deshalb ein Sternesystem einführen, wie es bei der Hotelbewertung üblich ist. Schön und gut, Herr Beck, aber haben Sie schon mal ein Pflegeheim von innen gesehen und nicht nur an einem Tag der offenen Tür? Gerade die Ampel-Lösung bietet doch die Möglichkeit, bei Heimen einzugreifen, bei denen Missstände offensichtlich werden. Die jüngste Pflegereform schreibt vor, dass alle Pflegeheime bis zum Ende des Jahres 2010 überprüft werden müssen. Ab 2011 dann wird jedes einzelne Heim einmal im Jahr einen nicht angekündigten Kontrollbesuch erhalten. Und gerade hier müssen dann Missstände aufgedeckt werden, damit sich etwas ändern kann. Sonst ist die ganze Pflegereform nicht mal das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist.

Posted by Christel on 08/21 at 06:38 PM
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Freitag, August 15, 2008

Swiss Life will weltgrößter Finanzberater werden

Unabhängige Finanzberatung haben sich AWD und MLP auf die Fahnen geschrieben. Zukünftig sollten sich die Macher im Hintergrund jedoch Gedanken darüber machen, ob sie den Begriff „unabhängig“ für sich nicht neu definieren müssen. Nachdem die Swiss Life Lebensversicherung vor einigen Monaten den Marktführer AWD übernommen hat, stürzt sich der Konzern jetzt auf MLP, um sich auf Dauer als weltgrößter Finanzberater zu etablieren. Dass der – für viele überraschende – Schritt nicht von allen so euphorisch begrüßt wird wie von AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, der den Deal in die Wege geleitet hatte, versteht sich. „Schlammschlacht“, heißt es dazu vielsagend im Handelsblatt.

Maschmeyer hatte es geschafft, ein MLP-Aktienpaket von 26,75 Prozent zu erwerben, das am Donnerstag für rund 307 Millionen Euro an die Swiss Life ging. Die Schweizer sicherten sich damit eine Sperrminorität bei MLP, wo man sich wenig erfreut über den neuen Mann im Boot zeigte. Dass sich die Swiss Life an MLP beteilige sei weder abgesprochen worden noch hätte man diesem Schritt zugestimmt. Für strategische Gespräche oder einen Dialog mit dem eidgenössischen Lebensversicherer sehe man keinen Bedarf, ließ MLP-Mitgründer Manfred Lautenschläger erklären. Angst um eine feindliche Übernahme muss er aber nicht haben, wenn man Rolf Dörig, Verwaltungsdeligierter von Swiss Life, glauben darf. „Davon kann keine Rede sein, wir bedauern diese Gerüchte“, teilte er während einer Telefonkonferenz mit.

Geplant sei lediglich, die Zusammenarbeit mit MLP zu intensivieren, zumal die Altersvorsorge, auf die sich MLP spezialisiert hat, als Wachstumsmarkt auch für die Swiss Life von größtem Interesse sei. Dabei sollen AWD und MLP beide für sich als Marke bestehen bleiben. Mit einer Fusion würde der Wert der beiden Unternehmen zerstört. Für Carsten Maschmeyer könnte indes sein Traum in Erfüllung gehen, die Nummer eins der unabhängigen Finanzberatung zu werden. Bis Ende 2008 wird er seine restlichen AWD-Anteile von 10,46 Prozent an die Swiss Life verkauft haben, die dann 96,71 Prozent hält. Sind die restlichen Aktionäre ausgekauft, verschwindet AWD von der Börse. Maschmeyer übernimmt im Gegenzug drei Prozent der Swiss Life und wird größter privater Aktionär.

Auf welches Abenteuer sich die Swiss Life eingelassen hat, wird sich erst auf Dauer zeigen. Analysten sprechen von einem ungewissen Ausgang. Dass schon jetzt Zweifel an der Geschäftspolitik bestehen, beweist der „Tauchgang“ der Aktie des Unternehmens.

Posted by Andre on 08/15 at 06:49 AM
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Mittwoch, August 13, 2008

Neue Fondspolice fördert Vermögensaufbau durch alternative Investments

Die GIP versucht sich seit kurzem an einem bislang lediglich in den Vereinigten Staaten verwendeten Modell zum Vermögensaufbau, der Fondspolice mit alternativen Investments. Die Vermögensverwalter der US-Elite-Universitäten beschäftigen sich schon länger mit alternativen Anlageformen und investieren entsprechend. Durch die Verknüpfung von Hedgefonds, Rohstoffen, Immobilien und auf gleicher Ebene daneben stehenden Aktien und Renten im Portfolio können langfristig erfolgversprechende und hohe Renditen bei eingeschränktem Risiko erwirtschaftet werden.

Dieses Prinzip wird nun von der GIP in einer fondsgebundenen Rentenversicherung für den individuellen Vermögensaufbau genutzt. Anleger haben dabei die Möglichkeit, die steuerlichen Vorzüge einer Versicherung mit dem Renditepotenzial alternativer Investments zu kombinieren. Um dauerhaft dem Investmentansatz der US-Universitätenfonds nachzugehen, sitzt die Verwaltung der GIP Da Vinci Police in Liechtenstein. Der Grund dafür ist, dass lediglich das Liechtensteiner Versicherungswesen dem Portfolioverwalter der Fondspolice die grundlegende und notwendige Anlagefreiheit gewährt.

Posted by Saskia on 08/13 at 12:15 PM
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Samstag, August 09, 2008

Studie zu den „besten“ Dienstleistern Deutschlands

Im Rahmen einer Umfrage des Institutes für Versicherungswirtschaft (I.VW) der Universität St. Gallen, Steria Mummert Consulting, Service Rating und des Handelsblatts wurden Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008 ermittelt. Dazu wurden 50 verschiedene Unternehmen zur Bewertung herangezogen. Die sieben Disziplinen der Kundenorientierung stellten dabei die Bewertungsgrundlage dar. Zu den so genannten 7K gehören Kundenorientierung des Managements, Konfiguration, Kommunikation, Kommerzialisierung, Kompetenz, Kooperation und Kontrolle.

Als Gesamtsieger konnte sich der Dienstleister Quelle GmbH behaupten. In allen sieben Kategorien erzielte das größte deutsche Versandhaus Bestwerte. Auf dem zweiten Platz ist die Conrad Hinrich Donner Bank. Rang drei ging an den Deutscher Ring Krankenversicherungsverein. In der Gesamtwertung folgen die Bausparkasse Schwäbisch Hall und Strato auf den Plätzen vier und fünf.

Die besten Finanzdienstleister waren die Conrad Hinrich Donner Bank, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und Lufthansa Air Plus. Darüber hinaus wurde noch eine Reihe von Sonderpreisen verliehen wie beispielsweise der Sonderpreis Lebensversicherung, der an die Dialog Lebensversicherungs AG ging. Den Sonderpreis in der Kategorie Direktversicherung erhielt die Direct Line Versicherung. Mit den Sonderpreisen Bausparkasse sowie Kooperation wurde die Bausparkasse Schwäbisch Hall prämiert.

Posted by Saskia on 08/09 at 09:28 AM
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Dienstag, August 05, 2008

Finanzkrise und Gesetze machen Versicherern zu schaffen

Die Versicherungsbranche bekommt die aktuellen Trends von Seiten des Gesetzgebers und der Finanzmärkte derzeit besonders deutlich zu spüren. Noch sind es nur inoffizielle Zahlen, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nennt, doch sie zeigen einen klaren Einbruch beim Kerngeschäft.

Im Bereich der Lebensversicherungen ergab sich ein Minus von 7,7 Prozent, bezogen auf neu eingelöste Verträge, sprich Policen, für die bereits die erste Rate überwiesen wurde. Lediglich 3,1 Millionen Verträge wurden in diesem Bereich abgeschlossen, inklusive der privaten Rentenversicherungen nach den Modellen von Riester und Rürup. Dabei erwies sich die Riester-Rente, bislang eines der Zugpferde der Branche, als besonders schwach. Nur 790.000 Arbeiter und Angestellte entschlossen sich innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres, eine staatlich geförderte Altersvorsorge ins Portfolio aufzunehmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das 14 Prozent weniger.

Verträge wie die Riester-Rente, die mit relativ niedrigen Sparraten arbeiten, gelten für die Versicherungen als Indikator. Dass auch ihr Absatz einbricht, werten die Unternehmen als Zeichen für ein schlechtes Massengeschäft. Rettung sehen einige darin, mehr Einmalverträge an den Mann und die Frau zu bringen. Nur so könne der Vertrieb die angestrebten Zahlen erreichen. In der Krankenversicherung lässt sich diese Strategie allerdings nicht anwenden. Auch hier leiden die Assekuranzen. Die Gesundheitsreform hat ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte darf nicht. Andere sind ob der Entwicklungen verunsichert.

Abgesehen davon, müssen sich die Unternehmen und Vermittler auch mit den neuen Regelungen arrangieren: EU-Vermittlerrichtlinie und Versicherungsvertragsgesetz. Sie haben für deutlich höhere Papierberge und Mehrarbeit in Sachen fachliche Qualifikation gesorgt. Der Aufwand für einen Berater, der eine Kfz-Versicherung anpreist, habe sich verfünffacht. Insgesamt habe der Vertrieb alleine durch die neuen Gesetzesvorgaben eine Stunde mehr am Tag zu tun. Je Kunde sind das 50 Prozent mehr Arbeit. Für die eigentliche Aufgabe, Abschlüsse, bleibt daher weniger Zeit. Entscheidend ist jetzt, die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und Prozesse zu automatisieren.

Posted by Andre on 08/05 at 05:56 AM
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Freitag, August 01, 2008

SIGNAL IDUNA mit neuem Assistance- Paket

Für lediglich 28 Cent pro Minute bietet die SIGNAL IDUNA seit kurzem den ASSISTENT 24 an, der dazu konzipiert wurde, den Kunden 24 Stunden am Tag in akuten Notsituationen beratend zur Seite zu stehen. Das Assistance-Produkt der Signal Iduna Gruppe setzt sich aus fünf unterschiedlichen Servicebereichen zusammen - dabei werden neben Notfällen in der eigenen Wohnung, auf Reisen, Problemen in Bezug auf das eigene Kfz auch Erkrankungen oder Trauerfälle abgedeckt. Der ASSISTENT 24 beteiligt sich auch an der Mehrheit der anfallenden Kosten. Die Dienstleistung erstreckt sich dabei von der Vermittlung eines Heizungs- und Sanitärdienstes über einen Arzneimittelservice, Kinderbetreuung, Organisation von Übernachtungen und Fahrzeugrücktransporten bis hin zu Ämtergängen. 

Posted by Saskia on 08/01 at 04:27 AM
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HDI-Gerling hat jetzt Umbrella- Deckung

Seit neuestem gibt es bei der HDI- Gerling Firmen und Privat Versicherung AG nicht nur im Segment der Firmenversicherung mit der Produktserie Compact die sogenannte Umbrella- Deckung, sondern jetzt auch für die Sachsparten des Privatkundengeschäfts. Die Idee hinter dieser Art des Risikoschutzes ist es, auch Verbrauchern, die noch einen laufenden Vertrag bei einem Versicherungsunternehmen haben, die Möglichkeit zu geben, umgehend den weiterreichenden Versicherungsschutz eines anderen Anbieters in Anspruch zu nehmen. Notwendig ist es, die bestehende Versicherung zum Ablauf zu kündigen, Die übrig bleibende Vertragslaufzeit wird dann vom neu ausgesuchten Versicherer in der Beitragskalkulation zur Berechnung verwendet. Aufgrund dieser neuen Deckungsvariante kann also über den schon bestehenden Versicherungsschutz hinaus eine fehlende Absicherung sofort hinzutreten, damit werden nicht nur Deckungslücken, sondern auch Doppelversicherungen umgangen.

Posted by Saskia on 08/01 at 04:12 AM
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Montag, Juli 28, 2008

Die Signale von Alzheimer - Das Vergessen macht nicht halt

Nicht jeder, der vergisst, geht auch ins Vergessen. Vielleicht könnte man ihn so umschreiben, den Unterschied zwischen der dem Menschen normalen Vergesslichkeit und der Demenzerkrankung namens Alzheimer. Denn wer kennt es nicht, das Vergessen einer Telefonnummer, eines Namens, eines wichtigen Termins. Der Mensch an sich ist eben auch vergesslich, dies gehört zum Menschsein dazu. Schlimm ist jedoch, wenn die Vergesslichkeit zum Vergessen wird. Wann dies soweit ist und der Weg Richtung Alzheimer beschritten wird, zeigen einige Signale, die wir Ihnen hier auch nennen möchten. Sollte eines dieser Signale auftreten, sollte umgehend der Weg zum Hausarzt und zum Neurologen gegangen werden. Denn: Je später Alzheimer erkannt wird, desto schneller findet die Reise statt in das völlige Vergessen…

Das Problem Wortfindung

Dieses vertrackte Wort, das einem absolut nicht mehr einfallen will. Man kannte es doch vorher noch. Aber dann ist es weg. Dies ist etwas, das zum Alltag gehört und zum Beispiel auch aufgrund von Stress bei jedem Menschen auftreten kann. Ein an Alzheimer Erkrankter jedoch unterscheidet sich hiervon dann dadurch, dass er nicht nur das Wort „nicht mehr findet“, sondern es regelrecht vergisst. Der Erkrankte verwendet stattdessen dann falsche Wörter oder kreiert gleich ganz neue Worte, die es im Sprachgebrauch so gar nicht gibt. Hinschauen sollten Angehörige außerdem beim Thema Wörter, wenn ein Mensch immer wieder deutlich ausweicht, wenn es um das Erklären einer Sache geht, weil ihm die Wörter dazu fehlen.

Vergesslichkeit oder das Vergessen?

Den Namen eines Bekannten vergessen, das kann jedem passieren. Ich zum Beispiel konnte mich die ersten Monate der Behandlungszeit einfach nicht an den Namen meines Hausarztes erinnert, er war immer wie weggeblasen. Inzwischen bin ich aus dieser Vergesslichkeit wieder aufgetaucht und kenne ihn nach Jahren der Behandlung sehr gut, ebenso wie die Telefonnummer seiner Praxis. Bei einem Alzheimer-Erkrankten ist dies jedoch anders. Hier wird nicht nur der Name vergessen, sondern irgendwann geht auch der Bezug zu der Person verloren, die den Namen trägt. Die Person wird schlichtweg als Ganzes vergessen und dem Vergessen preisgegeben. Vielen Demenzerkrankten ist es eigen, dass sie irgendwann damit anfangen, Personen dann zu verwechseln und nahestehende Menschen plötzlich mit Namen von Personen aus ihrer Vergangenheit zu bezeichnen. Das Gedächtnis wird nach und nach ausgelöscht. Vom Heute ins Gestern und immer mehr verliert der Mensch dabei sein Erinnerungsvermögen, bis er wieder zum kleinen Kind wird. Gerade Angehörige kommen damit meist gar nicht klar, was auch verständlich ist. Hier sollte gründlich darüber nachgedacht werden, ob nicht statt der Pflege bei den Kindern zuhause die Pflege in einem speziellen Alzheimer-Heim oder zumindest in einer darauf spezialisierten Alzheimer-Station in einem Seniorenpflegeheim gewählt werden sollte. Oft sind die Erkrankten hier besser aufgehoben, da man auf ihre ganz anders werdenden Bedürfnisse eingehen kann.

Weitere Signale für eine mögliche Erkrankung an Altersdemenz sind:

Der Verlust der Orientierung
Der Weg nach Hause wird vergessen, das Jahr, der Monat, die Jahreszeit. Alles verschwindet und damit auch die Orientierung an diese Zeit- und Lebensräume. Doch gerade diese braucht ein Mensch, um einen Halt zu haben. Der Alzheimer-Erkrankte hat diesen Halt nicht mehr und verliert sich in einer Orientierungslosigkeit, aus der er selbst irgendwann keinen Weg mehr finden kann. 

Die Persönlichkeit verändert sich
Bis heute kann niemand wirklich sagen, wieso sich die Persönlichkeit eines Menschen als Folge der Demenzerkrankung verändert. Doch sie verändert sich, das ist Fakt. So kann aus einem jahrzehntelang sanften Menschen ein aufbrausender, cholerischer Mensch werden. Auch dies kann ein wichtiges Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung sein.

Der Alltag wird zur Last
Der Herd wird angeschaltet, aber nicht mehr ab. Das ist fast jedem schon einmal passiert. Dem an Alzheimer Erkrankten ist es jedoch eigen, dass dies nicht nur einmal passiert, sondern dann immer wieder, weil er sich an seinen Fehler einfach nicht erinnern kann. Der Herd wird einfach vergessen, die dazugehörige Tätigkeit, das Kochen, dann oft auch. Hier sollten Angehörige ganz schnell aufhorchen, damit der Demenzerkrankte nicht sich selbst oder auch noch andere in Gefahr bringt. Aber auch das Anziehen stellt irgendwann eine Last dar. Da werden Kleidungsstücke falsch herum angezogen, zwei verschiedene Schuhe getragen oder möglicherweise gar ein Kleidungsstück einfach vergessen.

Wenn ein Angehöriger eines oder gleich mehrere dieser Anzeichen zeigt, sollte um seinetwillen der Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Demenzerkrankung heutzutage leider immer noch oft tabuisiert wird, so ist dennoch eine gute Behandlung wichtig. Deshalb sollte der Weg zum Arzt auf keinen Fall gescheut werden, auch wenn es auf den ersten Blick fast ein wenig peinlich sein mag. Es dient nicht nur dem Erkrankten, sondern auch den Angehörigen selbst. Denn eines ist sicher: Ein Übersehen oder Verdrängen der Symptome ist hier genau der falsche Weg. 

Posted by Christel on 07/28 at 07:10 PM
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Teil Vier der Olympischen Smog-Spiele

Man könnte wirklich darüber lachen, wenn es nicht so ernst wäre. So sagte der Vizechef des Umweltschutzamts von Peking, Du Shaozhong, am Samstag: “Gute Luftqualität heißt nicht zwingend blauer Himmel. Wir können eine gute Qualität der Luft während der Spiele garantieren“. Bei solchen Worten bleibt einem denkenden Menschen das Lachen dann doch im Halse stecken. Und weiter im Text: “Wir sollten die Luftverschmutzung auf der Basis wissenschaftlicher Fakten bewerten. In einem dampfigen Badezimmer sieht man häufig auch nicht gut, trotzdem würde niemand das auf Luftverschmutzung schieben”, erklärte er den nicht sonnigen Himmel dann einfach als klare Luft.

Seit einer Woche existiert nun folgendes Bild auf Pekings Straßen: Die Hälfte der privaten Fahrzeuge wurde aus dem Straßenverkehr verbannt. An den geraden Tagen dürfen nur noch die Fahrzeuge mit den geraden Kennzeichen-Nummern fahren, an den ungeraden Tagen nur noch jene mit den ungeraden Zahlen auf ihrem Nummernschild. Fakt ist jedoch: Die Luftverschmutzung ist immer noch mehr als doppelt so hoch wie der Messwert für Feinstaub, den die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, herausgegeben hat. In Peking liegt man mit mehr als 100 Mikrogramm eindeutig über den als gerade noch gesundheitsverträglichen 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter.

Den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2008 bekam China übrigens im Jahr 2001. Damals wurden grüne Spiele versprochen. Tja, da hätten die Funktionäre wohl genau hinhören sollen. Grün bedeutet im Fall von Peking nämlich nicht reine Luft und gesunde, auf normaler Umgebung wachsende Pflanzen. Nein. Über 40 Millionen Kübel mit Blumen sollen nun für das Grün sorgen. Fast wieder ein neuer Witz, über den man, wenn es eben nicht so ernst wäre, lachen könnte. Die Luft wird dadurch nicht besser werden. Die Belastung für die Athleten, unter anderem für ihre Atemwege, wird enorm sein. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit drei neuen U-Bahnlinien wird sicher ein wenig für Entlastung sorgen, irgendwann in der Zukunft. Nicht aber bereits kurz nach der Einweihung vor wenigen Tagen. Und vor allem nicht dadurch, dass damit nur ein begrenzter Personenkreis durch die die Straßen von Peking fahren darf. 

Posted by Christel on 07/28 at 04:27 PM
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Die Pflegeversicherung ist in Österreich noch ein Stiefkind

Wie bei allen Änderungen an bestehenden Systemen bedurfte auch die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung zum 1. Juli dieses Jahres vieler Debatten und endloser Diskussionen. Das, was man jetzt auf den Weg gebracht hat, dürfte nach Einschätzung von Experten in rund sechs Jahren allerdings wieder hinfällig sein und muss nachgebessert werden. Immerhin gibt es in der Bundesrepublik eine Pflegeversicherung auf breiter Basis. In Österreich ist man noch weit davon entfernt und sich nicht einmal im Klaren darüber, welche Kosten durch die Pflege in den kommenden Jahren auflaufen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo), kann nur grobe Zahlen nennen und die gehen von einer Kostensteigerung bis 2030 in Höhe von 66 bis 200 Prozent aus. Macht umgerechnet zwischen 5,4 und 9,98 Milliarden Euro pro Jahr.

Drei Szenarien wurden durchgespielt, um zumindest einigermaßen Gewissheit zu erlangen, in welche Richtung sich die Ausgaben für die Pflege entwickeln. Ausgangspunkt waren 3,3 Milliarden Euro, die 2006 in Österreich ausgezahlt wurden, und die Zahl derer, die Pflegegeld bezogen. 400.000 Menschen sind es aktuell. Ausgehend von der prognostizierten demographischen Entwicklung rechnet das Wifo mit 66,5 Prozent mehr Pflegegeld-Empfängern im Jahr 2030. Da stellt sich die Frage, ob die öffentliche Hand bei unseren Nachbarn überhaupt in der Lage ist, diese Kosten zu stemmen. Eine gesetzliche Pflegeversicherung wie in Deutschland lehnt man derzeit noch ab.

Dafür ergreifen die Versicherungsunternehmen in Österreich die Chance. Zwölf Assekuranzen haben inzwischen eine private Pflegeversicherung im Angebot und bewerben sie – eher zurückhaltend – als eigenständiges Produkt. Große Erfolge haben die Konzerne damit noch nicht verbuchen können. Die Zahl der Verträge liegt bei 39.000. Eine vergleichsweise magere Ausbeute mit sehr viel Luft nach oben. Der Referent für Bank- und Versicherungsdienstleistungen der Arbeiterkammer, Christian Prantner, sieht das Problem in der Komplexität der Verträge. Sie seien zu kompliziert. Von den 400 Anfragen täglich betreffe keine einzige die private Pflegeversicherung.

In gewisser Weise haben die Unternehmen auf Sand gebaut. Sie kennen die Schwierigkeiten und nennen sie auch beim Namen: Wie viel kostet die Pflege eigentlich? Diese Zahl kennen weder Politiker noch Versicherungen. Das liege unter anderem daran, dass das Thema von der Politik nur halbherzig in Angriff genommen werde. Bei der Generali Gruppe spricht man gar von politischer Verunsicherung. Niemand wisse, ob vielleicht doch ein staatliches Modell entwickeln würde. Zudem sei die Pflege noch nicht in das Bewusstsein der Österreicher gerückt. Guter Dinge ist man dennoch. Die normale Pensionsvorsorge sei auch nur stockend angelaufen. Hoffnungen macht sich die Branche auf staatliche Anreize, die einen Vertragsabschluss attraktiver machen sollen.

Posted by Andre on 07/28 at 07:09 AM
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Freitag, Juli 25, 2008

LBS gibt neues Gutachten heraus

Der Bundesverband der Landesbausparkassen (LBS) gibt dieser Tage seine jährlich erscheinende Broschüre zur Situation des Immobilienmarktes heraus. Die Studie mit dem Titel „Immobilienmarkt 2008“ kann ab sofort kostenlos per Post oder auf elektronischem Wege bestellt werden.

Der Jahresbericht enthält unter anderem detaillierte Angaben zu der Lage des Immobilienmarktes in insgesamt 650 deutschen Städten, unter denen sich 80 Großstädte befinden. Dabei wird der durchschnittliche Preis von Eigentumswohnungen, freistehenden Häusern und Bauland, die vor Ort zu erwartende Preisspanne im Markt sowie der Median der erzielten Preise veröffentlicht. Grundlage für die Daten ist die einmal im Jahr vom Bundesverband durchgeführte Frühjahrsumfrage unter 600 bundesweit für die LBS tätigen Vermittlern.

In der 50-seitigen Publikation finden sich neben den auf schnellen Zugriff konzipierten Datenbeständen auch Lageberichte zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Eigentumsbildung durch selbst genutzte Immobilien. Die Größen werden dabei textlich und grafisch ansprechend mit volkswirtschaftlichen Maßgrößen wie Einkommen und Sparquote in Verbindung gebracht.

Weiterhin gibt der Bericht Aufschluss über aktuelle Entwicklung bei den Finanzierungskonditionen, über die Vergaberichtlinien von Banken und anderer für alle Akteure auf dem Immobilienmarkt relevante Informationen. Dabei werden auch Prognosen in Hinblick auf künftige Entwicklungen bei Belastungen für Mieter, Bauherren und Eigentümer zur Verfügung gestellt.

Die LBS und ihre Gesellschaften sind eigenen Angaben zufolge die größte geschlossene Gruppe von gewerblichen Vermittlern auf dem Sektor der Wohnimmobilien. Die Publikation genießt dementsprechend in Fachkreisen signifikantes Interesse und wird als bedeutender Indikator für die Entwicklungen auf dem Markt für Neu- und Gebrauchtimmobilien sowie für Bauland angesehen.

Posted by Stefan on 07/25 at 10:05 AM
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