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Samstag, Mai 17, 2008

Individuelle Kreditversicherungslösung für IT- und Telekommunikationsunternehmen

Zusammen mit der Zurich Kreditversicherung bietet der größte deutsche Verband für IT- und Telekommunikationsunternehmen (BITKOM) seinen Mitgliedern nun individuelle und branchenrelevante Versicherungsprodukte an.

Die Warenkreditversicherung und die Kautionsversicherung bietet zwei spezielle Kreditversicherungslösungen an. Die Warenkreditversicherung entschädigt im Schadensfall den Versicherungsnehmer, falls Abnehmer der BITKOM- Mitglieder Lieferungen nicht bezahlen können und die Kautionsversicherung sichert den Auftraggeber des Versicherungsnehmers, sofern ein Mitglied einen Auftrag nicht erfüllen kann.

Für die IT- und Telekommunikationsunternehmen sind Kreditversicherungsprodukte unverzichtbar für das Risikomanagement und für die Liquiditätssicherung. Aber nicht nur im Schadensfall ist die Kreditversicherung ein wichtiger Aspekt für den Versicherten. Die versicherten Unternehmen erhalten auch wertvolle Informationen über die Bonität ihrer Abnehmer, da die Zurich Kreditversicherung diese permanent und diskret überwacht.

Die BITKOM hat als Verband ein großes Interesse daran, ihren Mitgliedern eine echten Mehrwert zu bieten, ihre Interessen umfassend zu wahren und ideale Konditionen auszuhandeln. Diesem Ziel und dieser Aufgabe wird durch die Zusammenarbeit mit der Zurich Kreditversicherung entsprochen, denn die Zurich kennt die branchenspezifischen Erfordernisse, kann auf sie eingehen und dabei angepasste und individuelle Produkte anbieten und weiterentwickeln.

Posted by Sabine on 05/17 at 04:36 PM
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Immobilienfinanzierung über die Hausbank

Wenn es um die Aufnahme eines Immobiliendarlehens geht, sind die meisten Immobilienkäufer und Bauherren darum bemüht, dieses bei ihrer Hausbank bzw. bei einem Kreditinstitut vor Ort abzuschließen. Es ist in erster Linie die räumliche Nähe bzw. die Möglichkeit, einen persönlichen Ansprechpartner zu haben und diesen vor Ort um Rat fragen zu können, die viele Menschen dazu bringt, sich im Rahmen der Finanzierungssuche an regionale Anbieter zu wenden.

Allerdings ist es nicht unbedingt ratsam, sich ausschließlich mit regionalen Finanzierungsanbietern in Verbindung zu setzen. Wer heutzutage eine günstige Baufinanzierung abschließen möchte, sollte auch bei Direktanbietern entsprechende Finanzierungsangebote anfordern. Immerhin sind die Direktbanken dafür bekannt, ihren Kunden erstklassige Konditionen einzuräumen. Zwar mögen die Konditionsvorteile auf den ersten Blick nicht immer sehr groß wirken. Doch selbst Zinsunterschiede von gerade einmal einem Zehntel Prozentpunkt können im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit zu mehreren tausend Euro an zusätzlichen Kosten führen.

Sofern man dennoch großen Wert darauf legt, die Finanzierung vor Ort abzuschließen, sollte man zumindest über die Konditionen verhandeln. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie, die vorgestern vom Handelsblatt veröffentlicht wurden, zeigen deutlich auf, dass die regionalen Banken im Bereich der Immobilienfinanzierung unter hohem Druck stehen. Die Direktanbieter machen den regionalen Banken, insbesondere den Sparkassen, das Leben schwer. Um sich am Markt behaupten zu können, sind sie dazu gezwungen, ihre Margen drastisch zu reduzieren. Für potentielle Darlehensnehmer bedeutet das im Umkehrschluss, dass sie bessere Konditionen aushandeln können, wenn sie sich in der Lage befinden, attraktive Finanzierungsangebote von Direktfinanzierern vorzulegen. Unter Umständen befinden sie sich dann in der Lage, die regionale Bank unter Druck zu setzen und bessere Konditionen auszuhandeln. Dennoch gilt es scharf zu kalkulieren – bei spürbar besseren Konditionen der Direktbanken, ist es dennoch ratsam, deren Angebot zu bevorzugen. 

Posted by Jochen on 05/17 at 01:19 PM
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Freitag, Mai 16, 2008

Keine Mindest-Sparsumme beim Wohn-Riester

Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage pochten die Finanzdienstleister sowie die Wohnungsbauwirtschaft auf die Schaffung einer Ersatzförderung. Verwunderlich ist das nicht, immerhin ist die Anzahl der Immobilientransaktionen seit dem Wegfall der Eigenheimzulage enorm rückläufig: Es werden spürbar weniger Immobilien gekauft und gebaut.

Dies soll sich mit der Einführung des so genannten Wohn-Riesters ändern. Wie man es am Namen bereits erraten kann, handelt es sich hierbei um eine Förderung, mit dem Thema Riester-Sparen in Verbindung steht. Konkret sieht das Konzept vor, dass Riester-Sparer dazu berechtigt sind, Teile ihres gesparten Riester-Kapitals zu Zwecken der Immobilienfinanzierung zu entnehmen. Der entnommene Betrag muss dann zu einem späteren Zeitpunkt entweder komplett oder in Raten in das jeweilige Riester-Produkt zurückfließen.

Nun ist der Wohn-Riester sehr umstritten – schon allein deshalb, weil das System als äußerst komplex gilt. Außerdem wurde der Gesetzentwurf noch nicht verabschiedet. Dies liegt schlichtweg daran, dass man sich innerhalb der Regierung über die einzelnen Bestandteile noch nicht ganz einig ist. Dabei soll das Gesetz rückwirkend zu Beginn dieses Jahres gültig werden – vielen Finanzexperten sträuben sich die Haare.

Ein besonders heikles Thema, das um das Thema Wohn-Riester immer wieder diskutiert wird, ist die Frage, wie viel Kapital gespart werden muss, damit eine Kapitalentnahme für die Immobilienfinanzierung gestattet ist. Lange war von 15.000 Euro die Rede, die geriestert werden müssen. Doch vorgestern teilte der Verband der Privaten Bausparkassen mit, dass diese Mindestsumme nicht vorgeschrieben sei. Für die Verbraucher wären das gute Nachrichten, immerhin kann es eine ganze Weile bzw. mehrere Jahre dauern, bis man 15.000 Euro im Rahmen einer Riester-Rente gespart hat.

Posted by Jochen on 05/16 at 03:31 PM
ImmobilienKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Vorsicht vor Zahnbehandlungsversteigerungen im Internet

Zahnbehandlungen sind in den letzten Jahren immer kostspieliger geworden. Viele Patienten sind deshalb auf der Suche nach Einsparungsmöglichkeiten. Zahnbehandlungs-versteigerungen im Internet sind dabei oft eine erhoffte Alternative. Die Portale die zahnärztliche Behandlungen anbieten boomen. Gleichwohl warnen Experten vor dieser Alternative. Patienten haben zwar die Möglichkeit, ihren individuellen Heil- und Kostenplan als Berechnungsgrundlage ins Internet zu stellen, jedoch ersetzt dieser Überblick nicht die tatsächliche Untersuchung bei einem Zahnarzt.

Durch den Heil- und Kostenplan wird der anbietende Zahnarzt im Internet zwar über die bestehenden Probleme informiert, aber er hat keine aktuelle Übersicht über den derzeitigen Mundgesundheitszustand. Durch diese fehlenden Informationen kann der Zahnarzt eventuell nicht sein Angebot aufrecht erhalten und der Patient muss unter Umständen mit einer wesentlich höheren Forderung rechnen.

Ist der angebotene Preis tatsächlich sehr niedrig und wird dieser auch eingehalten, so muss möglicherweise von einer dementsprechend notdürftigen Behandlung ausgegangen werden.

Verschiedene Zahnbehandlungsangebote einzuholen ist eine absolut legitime Angelegenheit und kann auch jedem Verbraucher nur angeraten werden. Von einem Vergleich im Internet beziehungsweise einem Angebot im Internet ist aber eher abzuraten.

Posted by Sabine on 05/16 at 01:14 PM
InternetVersicherungenKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Atradius Kreditversicherung – Neues Forderungsausfallversicherungs-Produkt

Um sich Liquiditäten über Bankkredite zu sichern, nutzen immer mehr kleine und mittelständige Unternehmen eine Forderungsausfallversicherung. Betriebe mit Auftraggebern aus der Bauindustrie haben einen besonderen Stellenwert.

Für diese bietet Atradius ( www.atradius.de ), der weltweit zweitgrößte Kreditversicherer, erstmals eine Forderungsausfallversicherung an, die auch für bestrittene Forderungen eine Deckung erteilt. Dadurch bekommen Versicherungsnehmer bereits bei Zahlungsverzug oder ungerechtfertigter Rechnungskürzung ihrer Geschäfts- oder Privatkunden 90 Prozent der offenen Forderungen erstattet.

Aufgrund der Angst vor beliebigen Bemängelungen von Bauleistungen und die damit einhergehenden beträchtlichen Umsatzeinbußen entwickelte Atradius gemeinsam mit der VHV-Versicherung diese Bauforderungsausfallversicherung.

Benennt der Auftraggeber Mängel und zahlt deshalb nicht, wird ein Gutachter beauftragt die angeblichen Mängel zu überprüfen. Kommt das Gutachten zum Ergebnis, dass die Einsprüche ungerechtfertig sind, wird der Versicherte entschädigt.

Das Produkt der Atradius Kreditversicherung wendet sich an kleine und mittelständige Firmen mit einem Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro. Alle Forderungen gegenüber inländischen und ausländischen Geschäftpartnern sind versichert. Das Risiko jedes Auftragpartners wird überprüft. Auch werde fortlaufend dessen Bonität überwacht.

Die Prämie berechnet sich über den Jahresumsatz des versicherten Unternehmens. Interessierte können sich über das Makler- und Vertriebsnetzwerk von Atradius und der VHV Angebote erstellen lassen.

Posted by Sabine on 05/16 at 12:57 PM
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Rauchmelder retten Leben

Die Investition liegt im Bereich von wenigen Euro. Der Nutzen ist unermesslich. Obgleich sie mit ihrem Piepsen zu Lebensrettern werden können, gehören Rauchmelder einer unterschätzten Spezies an. Pflicht sind sie bislang nur in Neubauten in Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Ab 2014 verlangen diese Bundesländer in jeder Wohnung die kleinen Kästchen, die bei Rauch Alarm schlagen. Kämen die Brand-Alarmsysteme flächendeckend zum Einsatz, würde sich nach Expertenmeinung die Zahl der Todesopfer in Folge eines Feuers halbieren.

200.000 Mal müssen die freiwilligen und Berufsfeuerwehren jedes Jahr zu Bränden ausrücken. Für 600 Menschen, die sie aus den Flammenhöllen retten können, kommt dabei jede Hilfe zu spät. Weniger das Feuer an sich, sondern die Gase und der Rauch stellen die größte Gefahr dar. Kohlendioxid und Kohlenmonoxid sind geruchlos und führen innerhalb kürzester Zeit zur Ohnmacht und später zur Rauchvergiftung, die oft tödlich endet. Um für diese Gefahr vorzubeugen, raten auch Versicherungsexperten, dass jeder Haushalt mit Rauchmeldern ausgestattet sein sollte. Angebracht an Fluchtwegen und in Treppenhäusern leisten sie wertvolle Arbeit, sollte es wirklich einmal brennen. Wenn auch die Einrichtung nicht mehr gerettet werden kann, so doch das eigene Leben.

Alles andere lässt sich ersetzen, wenn der Schutz durch die Hausrats- und die Wohngebäudeversicherung gegeben ist, sprich: Es darf keine Unterversicherung vorliegen, das wäre fatal. Daher sollten die Papiere regelmäßig daraufhin kontrolliert werden, ob die Versicherungssumme noch hoch genug ist. Das gilt auch, wenn in den Verträgen eine Dynamik eingebaut ist. Sparen kann man bei den Versicherungen teilweise, wenn Rauchmelder installiert wurden. Die AXA beispielsweise gewährt Kunden, die sich für das Sicherungssystem entschieden haben, bis zu sieben Prozent Rabatt auf die Prämie für die Wohngebäudeversicherung.

Posted by Andre on 05/16 at 12:30 PM
GebäudeversicherungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wer haftet bei Auto-Schaden auf Hotelparkplatz?

rbw. Waren es einst “Lothar” oder später “Vivian” - bei Sturm, Schlagwetter, Orkan und Hagel werden meist auch Autos beschädigt; und das gleich richtig! Manche Karosse soff in der Tiefgarage schon ab… Wie aber verhält es sich bei der Frage “Auto im Urlaub” - wer zahlt, wenn auf dem Hotel-Parkplatz “Totholz” aufs Auto fällt?

Meist ist man ja im Hotel “Herzlich willkommen”, doch ist die gute Laune auf beiden Seiten schnell dahin, wenn’s nicht zwischenmenschlich sondern schließlich mit Schaden kracht!
Wird nämlich auf dem Hotel-Parkplatz so genanntes ‘Totholz’ gefunden und unterlässt es der Hotelier, Bäume von Fachleute nach dem Grund suchen zu lassen, so ist er zum Ersatz des Schadens verpflichtet, wenn das Auto eines Gastes durch schweres Geäst beschädigt wird. Sind Hotel-Parkplätze meist auch kostenlos, so ist dieses kein Grund, die Haftung verweigern zu wollen, so ein Urteil beim OLG Brandenburg im Herbst 2007 (Az.: 4 U 71/07).

Wirtschaftlicher Totalschaden

Im September des Jahres 2006 war der Kläger für einige Tage Gast im Hotel des Beklagten. Für den Pkw bot man von Hotelseite einen Hotelparkplatz mit Baumbestand an. Kostenlos! Bei erheblichem Wetterwechsel - zwei Tage vor der Abreise des Klägers - herrschte böiger Wind mit Stärken 5 und 6. Es kam, was zu erwarten war: ein großer Ast einer Eiche brach ab und donnerte aufs Autodach des späteren Klägers. Das Fahrzeug wurde so stark beschädigt, dass wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Der Vorwurf an den Hotelier: verletzt wurde die Verkehrs-Sicherungspflicht, was Schadenersatz zur Folge habe. Das jedoch sah der Hotelier anders - er trage keine Schuld! Sein Vortrag vor Gericht: der Ast der Eiche war zum besagten Zeitpunkt belaubt war und trug die typischen Früchte. Grund dafür, nicht mit Gefahr rechnen zu müsen, dass gerade dieser Ast krachte, auch wenn - wie schließlich festgestellt - der Baum verpilzt war und dem starken Wind nicht standhalten konnte. Hinzu komme, dass dem Kläger der Parkplatz kostenlos überlassen worden sei, weshalb er auch nicht als Vermieter gemäß § 536a BGB hafte.

Keine reine Gefälligkeit

Das sah der Hotelgast anders. Er vertrat die Rechtsauffassung, dass es für Hotelier zu dessen Nebenpflichten gehöre, für die verkehrliche Sicherheit auf dem Hotelparkplatz zu sorgen; auch gegen die Gefahr herab fallender Äste. Auch das Gericht sah dies so, stimmte zu und verurteilte den Hotelbesitzer zum Schadensausgleich in vollem Umfang.
Komme es doch für die Frage der Haftung nicht darauf an, ob ein Parkplatz kostenlos überlassen wird oder nicht. Auch bei einer entgeltfreien Überlassung handle es sich nicht um eine reine Gefälligkeit, sondern um einen Teil des Beherbergungs-Vertrages und damit um eine Vertragspflicht. Entscheidend sei daher allein die Frage des Verschuldens.

Verstoß gegen Verkehrs-Sicherungspflicht

Die Beweisaufnahme erbrachte, dass die Bäume auf und um den Parkraum durch Mitarbeiter einer Baumschule von Alt- und Totholz befreit worden waren - die erste Aktion dieser Art seit 40 Jahren. Dabei unterblieb jedoch ein Auftrag, auch die Vitalität der Bäume zu prüfen und sie auf Befall zu untersuchen. Mit einem solchen Auftrag, so die Überzeugung des Gerichts, wäre sicher aufgefallen, dass Gefahr im Verzuge war. Damit hatte der Hotelbesitzer eindeutig gegen die Verkehrs-Sicherungspflicht verstoßen und war dem klagenden Gast zum Schadenersatz verpflichtet.

Ohne Entlastung blieb der Hinwies auf Laub und Früchte am herab gestürzten Ast. Denn das wiederum ist kein zwingendes Indiz für einen dauerhaft gesunden Baumbestand.

Posted by Wolfgang on 05/16 at 02:18 AM
Recht & OrdnungKFZ-VersicherungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Donnerstag, Mai 15, 2008

Eigene Versicherungen online verwalten?

Fast jeder kennt das Online-Banking. Überweisungen werden wie selbstverständlich am PC vorgenommen. Versicherungen über das Internet abzuschließen und diese dann auch online zu verwalten ist weniger bekannt und gebräuchlich.

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) machen Online-Abschlüsse weniger als fünf Prozent des gesamten Prämienaufkommens aus. Nach einer repräsentativen Befragung der GfK-Marktforschung im Auftrage der Zurich Connect nutzen 90 Prozent zwar das Internet für Überweisungen, aber nur 20 Prozent schließen Versicherungen übers Netz ab oder verwalten ihre Policen.

Offensichtlich liegt das veränderte Verhalten daran, dass Online-Banking und die Online-Nutzung von Versicherungen sich stark von einander unterscheiden. Eindeutig ist der Kostenvorteil wenn die Bankgeschäfte online erledigt werden, der Vorteil eines Versicherungsabschlusses oder die Policenverwaltung erklärt sich für den Verbraucher nicht sofort.

Auch gibt es einige komplexe Versicherungsprodukte (Lebensversicherung, Rentenversicherung) die meist auch mit vielen Nachfragen behaftet sind, so dass eine individuelle Beratung erforderlich ist.

Zahlreiche Verbraucher sind einfach häufig nur unsicher beim Ausfüllen des Antrages oder bei der Beantwortung der dazu gehörigen Fragen. Oft hilft aber ein Anruf bei dem entsprechenden Anbieter.

Ist der Kunde erst mal versichert, ist es bei einigen Versicherungsunternehmen für den Versicherten schon möglich, online die Adresse zu ändern, die versicherte Summe zu erhöhen oder aber auch einen andern Bezugsberechtigten zu benennen. Meist wird dem Nutzer eine PIN zu geteilt. Interessant: Aktuell gibt es offenbar keine Probleme mit der Sicherheit. Verbraucherschützern sind derzeitig keine Fälle bekannt.

Die Online-Nutzung von Versicherungen ist vermutlich nicht jedem gelegen, die Möglichkeit des Online-Versicherungsabschluss sollte man überdenken, denn tatsächlich können günstige Versicherungsprodukte, mit nicht selten gleichen oder besseren Leistungen, ermittelt werden.

Posted by Sabine on 05/15 at 06:44 PM
VersicherungenKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Fahrzeugpapiere grundsätzlich nicht im Auto aufbewahren

Dokumente wie die Zulassungsbescheinigungen sollten prinzipiell nicht im Fahrzeug liegen. Im Versicherungsfall muss die Versicherung eventuell nicht für den Schaden aufkommen.
So geschehen einem Geschäftsführer. Er hatte den Kfz-Schein seines Firmenfahrzeuges von Anfang an zusammen mit der Servicemappe im Geschäftswagen untergebracht. Nach dem Diebstahl des Fahrzeuges, erhielt er von der Assekuranz unter Vorbehalt 11.000 Euro.

Der Versicherungsfall wurde anschließend auch ein Streitfall und der Geschäftführer fand sich deshalb vor dem Oberlandesgericht Celle wieder. Das Gericht verurteilte ihn zur Rückzahlung der 11.000 Euro. Begründet wurde das Urteil damit, dass das Deponieren des Fahrzeugscheins im Auto grob fahrlässig sei, auch wenn eine Alarmanlage und eine Wegfahrsperre vorhanden ist. Ebenso wiesen die Richter daraufhin, dass es einen eindeutigen Unterschied zwischen gelegentlichem, kurzfristigem oder einmaligem „Liegenlassen“ und generell, dauerhafter Verwahrung der Papiere gebe.

Insbesondere die generelle, dauerhafter Verwahrung der Papiere im Auto wertete das Gericht als erhebliche Gefahrenerhöhung. Hier wäre eine Anzeigepflicht gegenüber der Versicherung begründet gewesen. Faktisch wurde aber die Versicherungsgesellschaft erst in der Schadensmeldung über den Umstand informiert. Ob Geschäftsmann oder Privatperson, die Aufbewahrung des Fahrzeugscheins und Schlüssels sollte grundsätzlich außerhalb des Wagens erfolgen.

Posted by Sabine on 05/15 at 06:40 PM
KFZ-VersicherungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Maulkorb- und Leinenzwang für Kampfhunde?

Das in Sachsen-Anhalt endlos umstrittene Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Hunden soll Ende Juni im Landtag die letzte Hürde nehmen. Der letzte anberaumte Termin war Ende Mai, jedoch musste dieser Termin wegen noch offener rechtlicher Fragen von der Tagesordnung gestrichen werden. Sachsen-Anhalt ist im Moment das einzige Bundesland ohne ein Kampfhundegesetz.

Ein Wesenstest sowie ein Maulkorb- und Leinenzwang soll für Hunde von vier konkreten Rassen sowie auffällig gewordenen Hunden festgeschrieben werden. Wird im Wesenstest ihre Ungefährlichkeit nachgewiesen, sollen die Auflagen gestrichen werden. Beabsichtigt ist außerdem, dass jeder Hundehalter eine Haftpflichtversicherung abschließen muss und die Tiere per Chip oder Tätowierung registriert werden. Um verlässliche Zahlen über die Gefährlichkeit bestimmter Hunderassen zu bekommen, sollen Beißvorfälle gemeldet werden.

Viele Kritiker bezeichnen das Gesetz als zahnlosen Tiger, denn es gibt bereits jetzt schon gesetzliche Regelungen, mit denen gegen Hundehalter vorgegangen werde könne. Der Landtagsabgeordnete Kolze wies allerdings darauf hin, dass die meisten Beißvorfälle auf Privatgelände passierten, wo das Gesetz keine Wirkung entfalte.

Lange Zeit hatte die SPD eine Rasseliste mit elf Rassen gefordert, die CDU hatte anhaltend dagegen plädiert. Die CDU argumentierte damit, dass die Rasse eines Hundes nichts über dessen Gefährlichkeit aussage. Der Kompromiss ist nun eine Beschränkung auf die vier Hunderassen, für die in Deutschland ein Einfuhrverbot gilt. (Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier)

Posted by Sabine on 05/15 at 06:33 PM
Recht & OrdnungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Kontaktlinsen wollen gut gepflegt werden

Wer gut sehen möchte, hat in Kontaktlinsen eine gute Alternative zur herkömmlichen Sehhilfe Brille. Die Vorteile liegen auf der Hand. Bei der Brille wird das Sehfeld durch die Fassung eingeengt, dies spielt beim Tragen einer Kontaktlinse absolut keine Rolle. Auch je stärker die Brille ist, desto schlechter wird das Sehen im Randbereich, da die Abbildung dort immer schwächer wird. Im Gegensatz zur Brille haben die Kontaktlinsen keinen „Störfaktor“ bei den verschiedensten Aktivitäten, die ein Mensch unternimmt. Gerade beim Sport ist dies natürlich sehr wichtig, da man sich hier – als Träger von Kontaktlinsen – nicht noch eine zusätzliche Sportbrille anschaffen muss. Kontaktlinsen korrigieren so gut wie jede Art und Weise von Fehlsichtigkeit, gerade auch bei Unregelmäßigkeiten, die auf der Hornhaut auftreten. Eine Brille ist dazu nur sehr begrenzt in der Lage. Außerdem sind Kontaktlinsen so gut wie nicht sichtbar und verändern deshalb auch nicht das Aussehen eines Menschen. Und noch eines ist schön: Durch die Tatsache, dass Kontaktlinsen weder verstauben noch beschlagen können, hat man immer optimale Sicht durch diese.

Kontaktlinsen gibt es in vielen verschiedenen Arten, genaue Auskunft darüber kann Ihnen ihr Augenoptiker oder ihre Augenoptikerin erteilen. Die hauptsächlichen Arten sind:

Harte Linsen, die formstabil sind (und deshalb auch Formstabile Linsen genannt werden).

Weiche Linsen, die, wie der Name schon sagt, weich, das heißt, flexibel sind. Diese werden auch Flexible Linsen genannt.

Daneben werden die Kontaktlinsen nach ihrer Wölbung unterschieden und so gibt es rotationssymmetrische Linsen, also Linsen, die eine gleichmäßige Wölbung haben. Neben diesen gibt es auch Linsen, die eine unterschiedliche Wölbung haben und deshalb als torische Linsen bezeichnet. Torisch bedeutet so viel wie zylindrisch, tonnenförmig. Diese sind das Gegenteil von rotationssymmetrischen Linsen.

Daneben gibt es – wie bei den Brillen – die Unterscheidung in Einstärken und Mehrstärken. Mehrstärken bedeutet, dass die Kontaktlinse wie eine Gleitsichtbrille sowohl in der Nähe als auch in der Ferne eine gute Sicht gewährleistet. Gerade bei der Altersweitsicht spielt dies eine wichtige Rolle. Und es gibt natürlich auch noch die farbigen Linsen, die aber nur aus modischer Sicht getragen werden und nicht als Sehhilfe fungieren. Hierbei sollte man nur aufpassen, wie lange man sie maximal tragen darf.

Da Kontaktlinsen anders als die Brille direkt auf dem Tränenfilm des Auges liegen, müssen sie auch pfleglich behandelt und gründlich gereinigt werden. Die Vorteile der Kontaktlinse werden hier zum einzigen Nachteil, zum kleinen zusätzlichen Zeitaufwand zur Pflege der Linse. Dabei ist es wichtig, gerade bei den ersten Anpassungen den Hinweisen und Angaben des Augenoptikers zu folgen. Nicht jeder Augenoptiker ist übrigens dafür qualifiziert, diese Anpassungen vorzunehmen. Sie erfordern eine gründliche Weiterbildung. Dennoch kann man davon ausgehen, dass man richtig beraten wird, wenn man zu einem Augenoptiker geht, da die Anpassung nur von den weitergebildeten Fachkräften durchgeführt wird. Deshalb ist es sehr ratsam, Kontaktlinsen nicht einfach nur aus dem Internet zu bestellen oder sie sich gar im Ausland als Billigware anpassen zu lassen. Hygiene und die richtige Art des Einsetzens wie auch des Herausnehmens ist sehr wichtig. Kompliziert ist es nicht, und wer es ein paar Mal versucht hat, der bekommt meist recht schnell den Kniff heraus, wie es geht.

Linsen, die nicht für das Tragen über längere Zeit oder mehrere Tage geeignet sind, müssen über Nacht unbedingt entfernt werden, da dies dem Auge sonst Schäden zufügen kann. Sie sind in eine Reinigungslösung einzulegen, damit sie wieder gesäubert werden. Außerdem dürfen sie nicht länger als über den Zeitrahmen verwendet werden, der vom Hersteller angegeben ist, da sonst Schädigungen im und am Auge auftreten können. Vor der Entnahme und dem Einsetzen der Linse bitte UNBEDINGT die Hände gründlich mit Seife oder einer Waschlösung und mit einem frischen Handtuch trocken reiben. Sonst kommt es zu Verschmutzungen auf den Linsen und zur Übertragungen von Bakterien, die das Auge nachhaltig schädigen können. Die Linsen selbst sind nur mit den Pflegemitteln zu reinigen, nicht jedoch mit Wasser.

Wichtig: Auch wer Kontaktlinsen trägt, sollte in regelmäßigen Abständen zum Augenarzt gehen, um sich die Augen kontrollieren zu lassen.

Und noch ein Tipp: Kontaktlinsen werden, genauso wenig wie Brillen von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Es gibt jedoch sehr gute private Zusatzversicherungen, welche die Kosten entweder teilweise oder ganz übernehmen, dies ist je nach Versicherung unterschiedlich. 

Posted by Christel on 05/15 at 01:15 PM
GesundheitKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

USA: Immobilienfinanzierung nach den Prinzipien des Islamic Banking

Das Islamic Banking erfährt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. In der Arabischen Welt sind in den vergangenen Jahren große Finanzunternehmen entstanden, die mittlerweile auch in Europa sowie in Amerika aktiv sind. In Deutschland ist das Islamic Banking noch relativ unbekannt, ganz anders als in Großbritannien: Dort sind die islamischen Banken äußerst erfolgreich und erfreuen sich eines großen Kundenzulaufs.

Erstaunlicherweise erfährt das Islamic Banking nun auch in den USA einen regelrechten Boom. Es gibt einen Hauptgrund, der immer mehr US-Amerikaner dazu bringt, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen: Die anhaltende Finanzkrise, die in den USA als Hypothekenkrise begonnen hat. Das Vertrauen hunderttausender Verbraucher in das Bankensystem ist erschüttert. Da kommt es ihnen gerade gelegen, wenn einige Finanzunternehmen plötzlich mit ganz neuen Finanzierungslösungen aufwarten.

Die Besonderheit dieser Bank- und Finanzierungsgeschäfte besteht darin, dass die Anbieter keine Zinsen berechnen – dies würde gegen die Prinzipien des Islams verstoßen. Stattdessen verdienen die Banken ihr Geld auf andere Weise wie zum Beispiel durch die Berechnung von Gebühren oder die Erzielung von Verkaufserlösen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung ist vor allem der so genannte Mietkauf sehr verbreitet: Die Bank erwirbt die Immobilie und der Kunde zahlt die Immobilie in Raten ab – bei den Raten handelt es sich nicht um Darlehensraten, sondern um Kaufpreisraten.

Mit diesen Finanzierungskonzepten sind die Anbieter derzeit sehr erfolgreich. Seit dem Beginn der Hypothekenkrise soll sich der Kundenzulauf vervierfacht haben. Allerdings warnen Finanzexperten vor dem Aufkommen übertriebener Euphorie: Nur weil die Kreditinstitute keine Zinsen berechnen, sind noch längst nicht alle Finanzierungsgefahren ausgeschlossen. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Kosten, die von den entsprechenden Instituten berechnet werden, mit der Entwicklung der Marktzinsen korrelieren. Des Weiteren sei man als Kunde auch vor versteckten Gebühren nicht geschützt. Folglich gilt es auch bei der Immobilienfinanzierung nach den Prinzipien des Islamic Banking vorsichtig zu sein und ausreichend viele Angebote miteinander zu vergleichen, bevor man eine Entscheidung trifft.

Posted by Jochen on 05/15 at 12:36 PM
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AWD stockt auf und kauft die Konkurrenz

Der Finanzdienstleister AWD will die aktuelle Finanzmarktkrise – unter der das Unternehmen selbst zu leiden hat – nutzen und seine Marktposition ausbauen. Erster Schritt in diese Richtung ist laut Medienberichten die Übernahme des Bremer Konkurrenten Proventus, die Nummer zehn im deutschen Finanzvertrieb. 50,4 Prozent hat der AWD bereits von Proventus-Gründer Martin Thomas übernommen. Ziel sind mindestens 75, nach Möglichkeit die vollen 100 Prozent. Doch da muss die AXA als Minderheitenaktionär mitspielen. Sie hält derzeit noch 49,6 Prozent an der Firma, die hauptsächlich ihre Produkte wie die Leben- und die Krankenversicherung vermittelt hat.

Die Proventus AG hat rund 540 Berater in ihren Reihen, die an 78 Standorten vornehmlich im Osten und Norden der Republik aktiv werden. Der Provisionserlös soll bei rund 25 bis 35 Millionen Euro im Jahr liegen. Wert des Unternehmens laut AWD: Etwa 50 Millionen Euro. Durch die „Einkaufstour“ stockt die zur Swiss Life gehörende Finanz-Gruppe ihren Beraterstab auf 4500 in der Bundesrepublik und 6700 samt Auslandstöchtern auf. Zusätzlich sollen 25 Millionen Euro investierte werden, um weitere Berater abzuwerben. Probleme, passende Kandidaten zu finden, sieht AWD-Chef Carsten Maschmeyer nicht. Durch die Krise würden viele Banken „nette und gute ausgebildete“ Berater entlassen. Sie würden mit Kusshand aufgenommen. Selbst hat das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter in den ersten drei Monaten dieses Jahres verloren.

Auch beim Umsatz sah es im ersten Quartal nicht sonderlich gut aus für den AWD. Er sackte um 12,2 Prozent auf 176 Millionen Euro ab. In Deutschland betrug das Umsatzminus rund 2,3 Prozent. Als Gründe werden die Subprime-Krise und deren Folgen genannt. Einzige Zuwachsmärkte waren die Länder in Ost- und Mitteleuropa sowie die Schweiz. Einstige Zugpferde hingegen, wie der österreichische Markt, brachen ein. Das zeigt sich an rund 20 Prozent, die man beim operativen Konzernergebnis abrutschte. Der Quartalsüberschuss blieb 14 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der AWD ist angesichts der Lage auf den Märkten allerdings zufrieden mit den Ergebnissen.

Posted by Andre on 05/15 at 12:06 PM
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Mittwoch, Mai 14, 2008

Ferienimmobilien im Ausland finanzieren

In meinen letzten Blog-Posts ging es um die Finanzierung von Ferienimmobilien. Beide Beiträge haben sich ausschließlich auf Ferienimmobilie mit Standort in Deutschland bezogen. Nun ist es allerdings so, dass das Interesse an ausländischen Ferienimmobilien in den vergangenen Jahren enorm zugenommen hat. Vor allem angehende Ruheständler sind daran interessiert, sich ein Ferienhaus oder auch eine Ferienwohnung im sonnigen Ausland zu kaufen und dort während des Winters zu wohnen. Deshalb soll im Folgenden aufgezeigt werden, welche Punkte bei der Finanzierung dieser Objekte zu beachten sind.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Finanzierung von Auslandsimmobilien gestaltet sich erheblich schwieriger als die Finanzierung von Objekten, die sich im Inland befinden. Dies liegt ganz einfach daran, dass die jeweiligen Immobilien nicht als Sicherheit dienen können. Denn außerhalb Deutschlands werden Immobiliendarlehen sehr häufig auf eine völlig andere Art und Weise gesichert – Grundbücher und Grundpfandrechte sucht man oftmals vergeblich.

Dementsprechend ist die Finanzierung über ein deutsches Kreditinstitut nur möglich, wenn sich der Interessent in der Lage befindet, alternative Sicherheiten zu stellen. Sollte es zum Beispiel möglich sein, eine in Deutschland befindliche Immobilie zu beleihen oder ein Wertpapierdepot abzutreten, ist der Erhalt einer Finanzierungszusage durchaus möglich. Ähnlich verhält es sich auch, wenn der Antragsteller in die Kategorie der Spitzenverdiener fällt und über ein sehr hohes Einkommen verfügt.

Andernfalls sieht es eher schlecht aus. Dann bleibt dem Interessenten nur noch die Möglichkeit, sich an eine Bank vor Ort bzw. im Ausland zu wenden. Die Chancen, dort eine Finanzierungszusage zu erhalten, stehen erheblich besser. Allerdings ist damit zu rechnen, dass der Abschluss eines Darlehens erforderlich ist, das auf einem ganz anderen Finanzierungskonzept aufbaut, als es in Deutschland der Fall ist.

Posted by Jochen on 05/14 at 03:31 PM
ImmobilienKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Riester-Pflicht und Reibach

Die Bereitschaft heute für morgen vorzusorgen ist in der Bundesrepublik anscheinend nur schwach ausgeprägt. Nur knapp 30 Prozent derer, die berechtigt sind, für eine Riester-Rente zu sparen, legen auch ein paar Euro monatlich auf die hohe Kante. „Ein Skandal“, sagt der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, und fordert im Hinblick auf die zunehmende Altersarmut eine „Riester-Pflicht“. Denn in einigen Jahren schon werde ein Großteil der Renten nicht mehr über dem Sozialhilfeniveau liegen und seien viele auf die Grundsicherung im Alter angewiesen. Aktuelle Prognosen sehen vor allem auf die Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland schwere Zeiten zukommen.

Eine Statistik des Bundesarbeitsministeriums besagt bereits jetzt, dass immer mehr Rentner sich ein Zubrot verdienen müssen, um über die Runden zu kommen. Um 40 Prozent ist die Zahl der Minijobber im Rentenalter in den vergangenen fünf Jahren angestiegen. Laut TNS Emnid glauben insgesamt 76 Prozent der Deutschen, im Alter deutliche Einschnitte hinnehmen zu müssen. Wie groß genau die Versorgungslücke sein wird, wissen allerdings die wenigsten. Hans-Werner Sinn kritisiert vor allem jene, die als „Trittbrettfahrer“ ganz darauf bauen „der Staat wird mich schon nicht hängen lassen, wenn ich nicht spare“. „Das kann nicht toleriert werden“, so der Ifo-Präsident. Lobenswert seien die unter Gerhard Schröder eingeleiteten Arbeitsmarktreformen, bei denen fürs Mitmachen und nicht fürs Wegbleiben bezahlt werde. Um noch mehr Anreize zu schaffen, arbeiten zu gehen, plädiert Sinn für höhere Lohnzuschüsse.

Walter Riester wird es freuen, dass für sein Privatrenten-Modell eine Pflicht gefordert wird. Er ist einer der größten Profiteure der nach ihm benannten Rente. 10.000 Euro soll der ehemalige Minister jeden Monat alleine dadurch verdienen, dass er Vorträge über die private Rentenversicherung hält. Die Liste der Auftraggeber ist lang. Sie stammen aus der Versicherungswirtschaft und dem Bankensektor. Dabei hat Riester nur das Fundament gelegt und musste kräftig verbessert werden, um das Produkt auch wettbewerbsfähig und interessant zu machen. 

Posted by Andre on 05/14 at 01:01 PM
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