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Witziges

Donnerstag, Juli 31, 2008

Spielekonsole beschert Versicherungen viel Arbeit

Das war sicher nicht im Sinne des Erfinders: Die Spielekonsole Wii von Nintendo steht aktuell gleich in zwei Statistiken ganz weit vorne. Zum einen beim Verkauf, was auch so gewollt ist. Zum anderen bei den Versicherungen als Auslöser für Schäden an Leib und Einrichtung. Für die Hausrat- und Haftpflichtversicherungen entwickelt sich das interaktive Spielzeug immer mehr zum Kostenfaktor. Insbesondere Wii Fit hat es offensichtlich in sich. Einmal in Fahrt, sind viele nicht mehr zu stoppen. Da geht auch schon mal der 32-Zoll-Flachbildfernseher zu Bruch, weil der Controller mit Schmackes durch die Luft gewirbelt wird.

Zwar gibt es Sicherheitsweise und wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man doch bitte die Handschlaufen nutzen möge. Daran halten sich allerdings die wenigsten. Das Versicherungsunternehmen „Sheilas´s Wheels“, spezialisiert auf Auto- und Hausratversicherungen für Frauen, hat nun eine Studie veröffentlicht. Die sportbegeisterten Damen schaffen es nicht nur, ein paar Kilo zu verlieren. Sie werfen Regale um, reißen Lampen von der Decke, treten die Katze im Eifer des Gefechts im hohen Bogen durch die Wohnstube und verletzen sich beim Zusammenstoß mit den Möbeln. Der Schaden, der alleine 2007 in England entstand, lag bei 20 Millionen Pfund, rund 25 Millionen Euro.

In Deutschland gehören solche Unfälle laut Aussage von Nintendo noch nicht zur Tagesordnung. Mal abwarten, ob die Frauen hierzulande auch zukünftig koordinierter mit der Konsole und ihren Möglichkeiten umgehen. Was sich in Englands Häusern und Wohnungen so abspielt, gehört inzwischen schon zu den Rennern auf diversen Video-Seiten wie YouTube. An Nachschub wird es nicht mangeln. Jede fünfte Frau hat sich bereits beim Training mit Wii verletzt. Für dieses Jahr geht die Versicherung davon aus, dass die Schäden noch zunehmen werden. Ein Gutes hat es ja: Statt nur Couchpotato sind viele jetzt Wii fit.

Posted by Andre on 07/31 at 07:29 AM
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Dienstag, Juli 29, 2008

Versicherung gegen die Entführung durch Außerirdische

Wäre man gemein, könnte man sagen, die Produktentwickler einer niederländischen Versicherungsgesellschaft verbringen ihre Mittagspausen gerne in Coffee-Shops, bauen sich Tüten und naschen „Glücks“-Kekse. Denn mit klarem Verstand würden Assekuranz-Mitarbeiter nicht auf solch abstruse Ideen kommen wie Versicherungen gegen Luftlöcher oder Lottopech. Da wir aber nicht gemein sind, nennen wir es einfach mal „kreativ“, was da in den Niederlanden angeboten wird. Der Bund der Versicherten (BdV) sieht das nicht ganz so locker und sagt klipp und klar: „Manche Versicherungs-Gesellschaften treiben den Spaß einfach zu weit.“ Die Policen seien das Geld nicht wert.

Im Versicherungsordner mit den Unterlagen zur privaten Haftpflicht, der Hausrat- sowie der privaten Rentenversicherung haben die Verträge des Unternehmens sicherlich nichts verloren. Dazu sind sie zu verdreht und bieten keinen wirklichen Nutzen. So zahlt die Luftloch-Versicherung wenn ein Flugzeug binnen sechs Sekunden um 3000 Meter absackt und die Lottopech-Versicherung, wenn man längere Zeit vom Pech verfolgt wird und mit seinen Zahlen keinen Gewinn einstreicht. Versichern lassen sich auch 48 Stunden Funkstille beim Handy, eine Scheidung innerhalb von zwei Jahren nach der Trauung und – ja, auch das ist möglich – Entführungen durch Außerirdische. Problematisch, schmunzelt selbst der BdV, wird nur sein, die Polizei dazu zu überreden, ein Gutachten zu erstellen, dass man tatsächlich auf dem Seziertisch von Aliens lag.

Gut, dass das Unternehmen seine Angebote selbst als Spaß-Versicherungen sieht, die als Geschenk gedacht sind. Die Handy-Ausfallversicherung kostet rund 280 Euro, die Police für frisch Vermählte 28 Euro. Hält die Ehe keine zwei Jahre gibt es 200 Euro „Schmerzensgeld“. Über den Sinn kann man streiten. Neu ist die Idee nicht. Eine Firma aus Amsterdam hat es schon einmal versucht, bot unter anderem eine Versicherung gegen steigende Benzinpreise an, die heute ihr Geld sicherlich wert wäre. Gewarnt hat die Verbraucherzentrale Sachsen schon im Jahr 2005. Inzwischen ist die Versicherung insolvent und steht unter Zwangsverwaltung. Es gibt halt sinnvollere Investitionen und Geschenke.

Posted by Andre on 07/29 at 06:53 AM
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Donnerstag, Juli 17, 2008

Lyrische Satire zum Haustier MAUS

Beliebt sind sie im Haushalt nicht! Nicht im Keller, auf dem Speicher nicht; eigentlich auch nicht in der Garage. Was aber tun, wenn ein solch kleines graues Nagetier auf Ablehnung bei seinem Hauswirt stößt. Ist da mal schnell eine Mausefalle parat, ein wenig von der Edel-Salami als Köder, dann ...ja dann kann folgendes sich zutragen.

Tod in de Garage oder Grau und tot!

Sie lebte lange im Kartong,
zwar ohne Bad, doch mit Salong,
ihre Welt war die Garage,
für Kollegin Feldmaus ‘ne Blamage!

Sie liebt es - ruhig und geschützt,
sie war zwar klein, doch sehr verschmitzt.
Ging mit Karacho “auf” die Tür,
fiel keinem auf ihr Stadtquartier
zwischen all den viele Sachen,
die so richtig Spaß ihr machen.

Blumenzwiebeln - beutelweise,
für unterwegs auf Mausens Reise,
Rasensamen, Bio-Dünger,
graue Haut wirkt da schnell jünger.

Alles da in Riesenmengen -
Maus wird davon fast erschlagen
von dieser Vielfalt fast begraben ...

Genug zu fressen also täglich,
eher üppig als nur kläglich,
bis dass ein jeder konnte schauen,
dass auch Mäuse gut verdauen.

Der kleinen Kegel viel zu viel,
waren plötzlich hier Spiel.
Wie es so geht, auf Knall und Fall:
Mäusekegel - überall.

Die Maus verschreckt! Dort im Kartong.
D e r Mensch kennt sicher kein Pardong.
Hat er sie doch längst erfunden:
Technik für Mäuschens letzte Stunden.

Noch kennt die Maus die Technik nicht,
die da straft ohne Anwalt und Gericht.
Salami gab’s statt Henkers Brot:
Doch der Geruch führt in den Tod…

Posted by Wolfgang on 07/17 at 08:44 PM
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Donnerstag, Juni 26, 2008

Um von der Versicherung zu kassieren, wurde die Mutter kurzerhand für tot erklärt

Wenn das Geld knapp wird und das Konto überzogen ist, lässt man pro forma einfach die Mama sterben – die Versicherung zahlt ja. Das erinnert irgendwie an einen billigen Roman. Alleine auf die Idee zu kommen und zu glauben, niemand würde merken, dass die Verstorbene noch putzmunter unter den Lebenden weilt, setzt schon eine gewisse Naivität voraus. Wenn dann auch noch von Hand Urkunden gefälscht werden, statt auf moderne Technik zu setzen, darf man getrost von Dummheit sprechen, ohne damit den Tatbestand des Betruges und der Urkundenfälschung herab spielen zu wollen.

Eine 49jährige aus Moers hat es einfach mal versucht. Genug Erfahrung im Ändern von Papieren und damit dem Besuch vor Gericht hatte sie schon. Dieses Mal wagte sie sich an die Sterbeurkunde des Vaters, weißte einige Stellen und ersetzte den Namen und das Geburtsdatum des Herrn Papa durch die Daten der Mutter. In Form einer Kopie würde die Fälschung schon nicht auffallen, dachte sich die Frau und reichte sie bei der Versicherung ein. Abgesehen hatte es die 49jährige in erster Linie auf die Leistung der Restschuldversicherung. 3.000 Euro überwies die Assekuranz auf das Konto der Mutter und glich es somit aus. Bei den 30.000 Euro für den Unfalltod war das Unternehmen etwas vorsichtiger und fand ohne Probleme heraus: Die Kundin lebt noch.

Die Anzeige wegen Betruges und Urkundenfälschung folgte auf dem Fuße. Die „böse Tochter“ gestand die Tat und gab an, dass es ihr eigentlich nur um das überzogene Konto gegangen sei. Die Mutter habe sich nie selbst um ihre Geldangelegenheiten gekümmert und sei auch nie zur Bank gegangen. Das Geld gab die 49jährige aus und wollte das Konto jetzt wieder ins Lot bringen. Bei dieser Erklärung konnte auch die Richterin am Amtsgericht in Moers nur mit dem Kopf schütteln: „Entweder sind sie extrem abgebrührt oder haben nur von einem Tag auf den nächsten gedacht.“ Da es immerhin ein Geständnis gab, verurteilte sie die 49jährige angesichts ihrer Vorstrafen zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 60 Sozialstunden. Die Staatsanwalt hätte sich etwas mehr gewünscht, da „erhebliche kriminelle Energie“ zu erkennen sei.

Posted by Andre on 06/26 at 07:50 AM
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Sonntag, Juni 15, 2008

Golfers Gartenstory

Früh im Jahr üb’ ich jetzt schon
und putte ein auf dem Balkon,
und zwischendurch, grad so zum Spaß,
schlag’ ich auch ab von der Terrass’.

So ab und an stell’ ich mir vor,
wie gut wird alsbald schon mein ‚Score’ !?
Längst eisfrei ist die Windschutzscheibe
wenn ich mein Training so betreibe.

Ist auch mein ‚Fairway’ eher eng
und welkes Laub liegt auf dem ‚Green’,
hau’ ich am ‘Tee’ mit sattem Päng
den Ball in Richtung Kompost hin.

Mein Nachbar staunt! Er ist ganz baff,
ich such’ den Ball im eignen ‘Rough’.
Was Schrebergärtner gar nicht lieben,
schafft mir ein Maulwurf,
rechts, da drüben!
So kann ich auch am ‘Bunker’ üben.

Wer sein Handicap so pflegt,
und seinen Golfer-Schwung bewegt,
beseelt sich selbst und seinen Sport,
den spielt man überall, auch dort.
Denn jeder Golfer weiß es doch:
“Das Paradies hat 19 Loch!”

Zu Pfingsten bin ich dann soweit,
ich rufe sie alle an die Leut’.
Erzähle ihnen, wie es war,
als ich im Garten schlug das ‚Par’.

Es weiß ein jeder, der ‘s versteht:
der Golfer winters Indoor geht!
Doch dafür geb’ kein Geld ich aus
und spiel’ mein Frühjahrs-Einstiegs-Golf
grad mal hinterm Reihenhaus.

W. F. B. © 2008

Posted by Wolfgang on 06/15 at 03:27 PM
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Montag, März 10, 2008

Tücken der Technik sorgen für Fehlalarm bei 700 Kunden

Technik ist gut und erleichtert viele Arbeitsschritte. Technik hat aber auch ihre Tücken. Diese Erfahrung machte jetzt die Sachversicherung von Nidwalden in der Schweiz. Das Unternehmen bietet einen SMS-Service, um ihre Kunden vor Hochwasser zu warnen. Schließlich liegt das Arbeitsgebiet der Versicherung am Vierwaldstättersee. Vorigen Mittwoch nun piepste es in 700 Haushalten um punkt 21.38 Uhr. Der Inhalt der Kurznachricht: „Seehochwasser: Pegel aktuell 434,20. Dieser wird weiterhin ansteigen.“

Weiterhin bat die Sachversicherung, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Schließlich war der in der SMS genannte Stand durchaus kritisch. Fünf Zentimeter mehr und der Alarmwert wäre erreicht gewesen. Doch wie in der Nachricht angekündigt, fanden sich keine weiteren Hinweise auf der Internetseite der kantonalen Gebäudeversicherung. Weder eine Entwarnung, noch Informationen über den aktuellen Stand der Dinge waren auf der Homepage hinterlegt. Kein Wunder. Der See dümpelte gemütlich vor sich hin. Von Hochwasser war keine Spur. 19 Stunden ließ sich die Versicherung Zeit, den Irrtum aufzuklären. In der SMS wurde ein technisches Problem für die Fehlermeldung genannt.

So richtig Sorgen gemacht hatte sich ohnehin keiner der Kunden, wenn man die Meldungen liest, die von der Feuerwehr in Nidwalden veröffentlicht wurden. Die Menschen nahmen es mit Humor. Sie kennen „ihren“ See und wussten sehr schnell, dass sie von einer echten Notlage noch 70 Zentimeter an Wasserhöhe entfernt waren. Einige teilten der Feuerwehrinspektion mit, sie hätten vorsorglich das Katzenfutter in den zweiten Stock gebracht. Andere ließen die Blauröcke wissen, dass sie die Schwimmweste auch im Bett getragen haben.

Posted by Andre on 03/10 at 06:28 PM
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Dienstag, September 18, 2007

Makabere Werbung wird zensiert

Werbung muss auffallen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Der neue Spot der CosmosDirekt hatte diesen Effekt, allerdings nicht im Sinne des Erfinders. Wellen der Empörung schlugen hoch und veranlassten das Unternehmen, den Werbefilm zu zensieren.

Konkret geht es um die Werbung für die Lebensversicherung. Die Tochter wünscht sich, während der Vater gemütlich die Zeitung liest, nach Papas Tod einen Ponyhof. Die Mutter will lieber eine Finca auf Mallorca, sobald ihr Gatte nicht mehr ist. Der, über dessen Ableben diskutiert wird, bleibt ganz gelassen und kommentiert das Gespräch schlicht mit: „Ich glaube, wir sind zu gut versichert.“

Makaber, hart, geschmacklos lauteten die Kommentare der Zuschauer. Dabei wollte die Werbeagentur nach eigener Aussage nur einen Spot kreieren, in dem der Tod mit einem Augenzwinkern aufgegriffen wird. Das ist ihr anscheinend nicht gelungen. CosmosDirekt selbst sieht die Kritik gelassen. Viele hätten die Werbung mit ihrem schwarzen Humor positiv aufgefasst. Was in Deutschland als Tabubruch aufgefasst werde, hätte in England niemanden aufgeregt.

Posted by Andre on 09/18 at 12:57 PM
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Dienstag, September 05, 2006

Bundesregierung anfällig

Die Bundesregierung scheint angeschlagen. Auch der Website der Bundesregierung geht es nicht besser. Sie ist anfällig für Cross Site Scripting Attacken. Was dabei heraus kommt, wenn man seine Hausaufgaben bzgl. Security nicht richtig gemacht hat, kann man bei Kollege Hofer bewundern: Bundeskanzlerin Angela Merkel legt das Amt nieder!

Weiter Infos findet man u.a. bei heise online. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass auch die Bundestags-Website für XSS anfällig ist: cBlog von Constantin Hofstetter!

Posted by Gerald on 09/05 at 02:10 AM
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Montag, August 14, 2006

Schwangeres Auto

Sonja Völker von Bellissimama hat einen ungewöhnlichen Wunsch. Sie sucht ein schwangeres Auto. Anbei ein Ausschnitt aus ihrer Email-Anfrage an das KFZ-Blog:

Ich bin auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Auto, nämlich einem Auto mit einem “Schwangerenbauch”. Von der Form her ist der Beetle ideal, der ist mir aber zu teuer vom Preis-Leistungsverhältnis.

Alles weitere findet sich im entsprechenden Blog-Beitrag vom KFZ-Blog. Helft mit!

Posted by Gerald on 08/14 at 02:24 AM
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Montag, März 27, 2006

Pleiten, Pech und Pannen beim Reifenwechsel

Reifenwechsel Beim Werbeblogger gibt es eine interessante Mischung aus Pleiten, Pech und Pannen im Zusammenhang mit platten Reifen und dazugehörigen Pannen zu bewundern. Der Beitrag Leben ohne Wagenheber verweist auf einige witzige Goodyear Werbespots, die dem Betrachter auf hintergründige Art und Weise die Gefahren beim Reifenwechsel vor Augen führen sollen. Am härtesten ist jedoch der Hinweis auf das antike “Der siebte Sinn” Video, bei dem ich mich allen Ernstes frage, ob das am 1. April gesendet wurde oder ein Stückchen Zeitgeschichte darstellt ;-)

Posted by Gerald on 03/27 at 02:56 PM
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Das Ansahl Versicherungsblog mit Nachrichten und Informationen aus der weiten Welt der Versicherungen und Versicherungsvergleiche sowie des Internet