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Mittwoch, September 28, 2005

Neue Deutsche Rentenversicherung

Die deutsche Rentenversicherung wird neu strukturiert. Aus der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), den Landesversicherungsanstalten (LVA), der Bundesknappschaft, der Seekasse und der Bahnversicherungsanstalt wird am 1. Oktober 2005 die neue Deutsche Rentenversicherung. Die bisherige Trennung zwischen Arbeiter- und Angestelltenversicherung wird aufgehoben. Da doppelte Strukturen abgebaut werden können erhofft man sich langfristig eine Einsparung bei den Verwaltungskosten von zehn Prozent. Es ist die Rede davon, dass ca. 350 Millionen Euro durch die Reform eingespart werden sollen.

Und was bedeutet das jetzt für uns und unsere Renten? Nichts - denn an den Leistungen und Ansprüchen der Rentner und der Versicherten ändert sich durch die Reform nichts. 

Posted by Gerald on 09/28 at 10:50 PM
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Sonntag, September 25, 2005

Zufrieden mit der Krankenversicherung?

Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Heidelberger Finanzdienstleisters MLP sind 72 Prozent der Deutschen mit dem Leistungsniveau ihrer Krankenversicherung grundsätzlich zufrieden. Die Zahlen basieren auf einer Stichprobe von 1.733 Bundesbürgern, davon waren 73 Prozent gesetzlich versichert, 16 Prozent nahmen eine private Zusatzversicherung in Anspruch und 11 Prozent waren privat versichert.

Deutliche Unterschiede ergab die Befragung zwischen privat und gesetzlich Versicherten. 92 Prozent der privat Versicherten erklärten, sie seien mit der Absicherung “zufrieden” bzw. “sehr zufrieden”. Nur 7 Prozent sind mit dem Leistungsniveau ihrer Versicherung “nicht zufrieden”, 2 Prozent machten keine Angabe. Anders sieht die Einschätzung der gesetzlich Versicherten aus: Unter ihnen gaben lediglich 68 Prozent an, “zufrieden” bzw. “sehr zufrieden” zu sein, 29 Prozent zeigten sich “nicht zufrieden”. 3 Prozent machten keine Angaben.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der MLP unter Privat Versicherte beurteilen Leistungsniveau positiver als gesetzlich Versicherte

Posted by Gerald on 09/25 at 04:27 PM
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Dienstag, September 20, 2005

Was ist ein Weblog? II

Im letzten Beitrag Was ist ein Weblog? habe ich angemerkt, dass Weblogs viele Gemeinsamkeiten mit Gästebüchern und Foren haben. Grund dafür ist die Integration einer Kommentarfunktion in fast allen Weblog-Scripten. Es wird den Besuchern/Lesern somit die Möglichkeit gegeben, auf die Artikel zu reagieren und diese zu kommentieren. Der Unterschied zum Gästebuch besteht darin, dass nicht jeder einfach irgendetwas mehr oder weniger sinnvolles in des Gästebuch schreibt, sondern dass im Weblog auf die Vorgaben des Autors/der Autoren reagiert wird. Foren hingegen ermöglichen i.d.R. eine weniger moderierte Form der Kommunikation, hier kann praktisch jedes Foren-Mitglied etwas schreiben und der Rest reagiert darauf.

Weblogs sind folglich so eine Art Zwischending. Wenn man möchte kann man ein Weblog zum Gästebuch verkümmern lassen, man muss nur einen einleitenden Gästebuch-Artikel schreiben und dann die Besucher kommentieren lassen. Nicht wirklich spannend, oder? Ein Weblog könnte im anderen Extrem aber auch als Forum missbraucht werden. Dazu müssten nur allen Besuchern Schreib-Privilegien eingeräumt werden, so dass faktisch jeder angemeldete Nutzer des Weblogs Artikel schreiben dürfte.

Letztendlich ist aber die Kommentarfunktion das belebende Element in einem Weblog. Sie muss nicht aktiviert werden, sie kann. Es geht auch ohne Kommentare, nur wäre das dann eher ein einseitiger Monolog - ohne Rückmeldung aus der Leserschaft. Gerade diese Kommunikation kann ein Weblog interessant machen. Ähnlich wie in Foren versammeln sich Interessierte und Gleichgesinnte um die angebotenen Artikel und Informationen aufzunehmen und zu diskutieren. Neben diesen menschlichen Zügen hat ein Weblog auch eine technische Seite. RSS, Trackback, Pingback sind solche technischen Hilfsmittel und tauchen im Zusammenhang mit Weblogs immer wieder auf. Damit werden wir uns dann beim nächsten mal näher beschäftigen.

Posted by Gerald on 09/20 at 03:16 AM
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Freitag, September 16, 2005

Versicherungsvergleiche im Focus

Das Law-Blog hatte gestern das Thema Versicherungsvergleiche und Datenschutz im Focus. Der Beitrag Hütchenspiele auf focus.de - Datenschutz im Zeitalter des Internet zeigt unterhaltsam und wirkungsvoll die geschickte Verknüpfung von Eigen- und Fremdinhalten am Beispiel des Online Magazins Focus auf.

Den Stein ins Rollen brachte Hellmuth Hofer vom Versicherungs Blog, der dort neben diesem Fall in einer langen Artikelserie über weitere wunderliche Dinge rund um Versicherungen, Online Versicherungsvergleiche, Abmahnungen und den Abmahnwahn zu berichten hat.

Posted by Gerald on 09/16 at 01:07 AM
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Donnerstag, September 15, 2005

Krankenversicherung nach der Wahl: SPD

Die SPD möchte die Krankenversicherung zu einer Bürgerversicherung weiterentwickeln. Was heißt das? Jeder muss versichert sein. Jede Kasse muss jeden versichern. Jeder zahlt entsprechend seiner Leistungsfähigkeit gemäß Einkommen und Kapitalerträgen. Die beitragsfreie Familienversicherung bleibt erhalten. Einen Wettbewerb zwischen den Systemen (private Krankenversicherung - gesetzliche Krankenkasse) soll es in dieser Form nicht mehr geben. Soweit die Pläne der SPD.

Papier ist ja bekanntlich geduldig. Denn über die Pläne zur Finanzierung der so genannten Bürgerversicherung, insbesondere vor dem Hintergrund ständig steigender Gesundheitskosten und dem demographischen Wandel, erfährt der Interessierte aus dem Wahlprogramm erst einmal nichts. Für mich klingt das ganze ein wenig wie die Formel “Noch mehr vom Selben”. Ob das hilft, unser Gesundheitswesen auf hohem Niveau und dabei bezahlbar zu halten?

Posted by Stefan on 09/15 at 11:08 AM
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Mittwoch, September 14, 2005

Krankenversicherung nach der Wahl: CDU

Krankenversicherung:Kurzprofil der CDU
Um die vor etwa zwei Wochen begonnene Gegenüberstellung der verschiedenen (Wunsch-) Systeme bis zur Wahl zu vervollständigen folgt hier eine kleine Zusammenfassung der Programmpunkte der CDU zum Thema Gesundheitsprämie.
Die Krankenkassen sollen künftig für jeden Erwachsenen einen Gesundheitsprämie erhalten. Gespeist wird diese aus erstens der persönlichen Prämie des Versicherten und zweitens aus der Arbeitgeberprämie. Klingt bis hierher bekannt. Neu ist, dass der Arbeitgeberanteil künftig festgeschrieben sein soll und damit von der Entwicklung der Krankheitskosten abgekoppelt wird. Für Versicherte mit geringem Einkommen ist ein sozialer Ausgleich vorgesehen, Kinder werden beitragsfrei versichert. Hierzu sind Steuermittel vorgesehen ... ooops…

Klingt nicht wirklich neu. Lobenswert allerdings ist aus meiner Sicht der Wunsch, den Wettbewerb der Leistungsanbieter künftig zu stärken. Und zwar der Wettbewerb zwischen
den Krankenkassen untereinander sowie auch der zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Zusätzlich noch der Wettbewerb unter den privaten Krankenversicherungen dadurch, dass ein Wechsel von einer privaten Krankenversicherung zur anderen erleichtert wird, indem Altersrückstellungen übertragen werden können. Auch der Wettbewerb von Ärzten, Krankenhäusern, Arzneimittelherstellern und Apotheken, so heißt es im Programm, muss deutlich gestärkt werden. Klingt in meinen Ohren vernünftig - warten wir es ab.

Posted by Stefan on 09/14 at 12:17 PM
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Dienstag, September 06, 2005

Vergleichen ist gut, Kontrolle ist besser.

Im Versicherungsumfeld gibt es ein grosses Angebot an Versicherungsvergleichen, und in vielen Fällen kann solch ein Vergleich online durchgeführt werden. Auch wir bieten hier unseren Besuchern gerne den einen oder anderen Online Versicherungsvergleich an. Denn es ist immer gut sich vor dem Abschluss eines Geschäftes über das Produkt, seinen Markt und seine Preise zu informieren. Je mehr wir wissen um so besser sind auch unsere Entscheidungen.

Doch in einem so komplexen Umfeld wie dem der Versicherungen sind oft viele Besonderheiten und Fallstricke zu berücksichtigen die Otto-Normalbürger entweder nicht wissen kann oder ihn sogar überfordern. Zudem sind im Zuge der “Geiz ist geil” Mentalität viele Bürger versucht das Super-Schnäppchen zu finden und auch abzuschliessen. Das mag kurzfristig Freude bereiten, langfristig gehen solche Rechnungen nicht auf. Ich bin vorhin über ein Zitat des englischen Sozialreformers John Ruskin gestolpert, der vor mehr als 100 Jahren folgende Aussage getätigt hat und mir als Anregung für diesen Beitrag diente:

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.

John Ruskin (1819-1900)

Schöner kann man das einfach nicht formulieren. Im Internet-Zeitalter geht alles schneller, besser, billiger - so suggeriert es uns zumindest die Werbung. Doch man wird auch schneller über’s Ohr gehauen. Und darum ist eine gesunde Skepsis immer angebracht.

Wir verlassen uns auf jeden Fall nicht nur auf das Ergebnis von Programmen und Vergleichsrechnern. Vergleichsprogramme sind leider nur in der Lage die Dinge zu vergleichen die fast jede Gesellschaft zu bieten hat. Vergleichsprogramme sind auch nur so gut und aktuell wie ihr Datenbestand. Auf diese Weise übersieht man leicht die wahren Perlen des Marktes. Deshalb unserer Rat:

Suchen Sie sich einen Fachmann ihres Vertrauens. Denn Vergleichen ist gut, Kontrolle ist besser!

Posted by Gerald on 09/06 at 01:22 PM
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Sonntag, September 04, 2005

Das Versicherungs Blog

Weblogs kommen auch hierzulande immer mehr in Mode. Während in den USA die Anzahl der sogenannten Blogger schon in die Millionen geht, hinken wir Deutschen dem Trend noch ein wenig hinterher. Dennoch gibt es schon Zehntausende von deutschen Weblogs, darunter auch immer mehr business-orientierte Weblogs.

Als ich mich letztes Jahr nach Weblogs im Versicherungs-Umfeld umgesehen habe, bin ich zwar fündig geworden, aber die Blogs lebten meistens nicht mehr. Zumindest nicht wirklich. Eine Phase monatelanger Stille sprach nicht für inhaltliche Lebendigkeit, am Ende sind sie alle wieder leise vor sich hin gestorben. Viele unterschätzen Aufwand und Zeit, die notwendig sind, um ein brauchbares und lange haltbares Produkt an den Markt zu bringen.

Im Bereich Versicherungen findet man zur Zeit noch sehr wenige Weblogs die sich mit dem Thema befassen und die nötige Ausdauer besitzen. Einige Quellen wie das Versicherungsjournal sind vom Charakter schon nahe dran an einem Weblog. Andere sind zwar nicht nur auf das Thema Versicherungen fixiert, bieten aber viele Informationen aus dem weiteren Themenumfeld an, wie z.B. das Zeit-Blog Geldseligkeiten. Last but not least gibt es dann noch das Versicherungs Blog mit Informationen und News aus dem Bereich der Versicherungen, darunter so erfrischende Themen wie dem Abmahnwahn rund um Google Adwords in neun Kapiteln.

Posted by Gerald on 09/04 at 11:28 PM
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Samstag, September 03, 2005

Google Earth kostenloser download

Hallo liebe Besucher, wenn Sie es noch nicht kennen, müssen Sie sich das ansehen: Google Earth ist wirklich das Schärfste, das ich bisher im Web gefunden habe. Mit Google Earth erleben sie eine Geographiestunde der besonderen Art: geben Sie eine Zieladresse ein und schauen Sie, was passiert: der Globus beginnt sich zu drehen und in Sekundenschnelle zoomt sich das Programm in die gewünschte Region, bis Details wie Häuser oder Straßen und sogar Autos erkennbar werden. Als würde man aus dem Weltraum heimkehren und per Autopilot nach Hause fliegen. Ich war fasziniert und muss sagen, die Jungs von Google haben es einfach drauf - Hut ab.

Sehen Sie sich selber an, was Google Earth alles kann. Eine kostenlose Version (free version) können Sie hier herunterladen:
Google Earth Download. Der kostenlose Download umfasst ca. 10,5 MB und dauert bei entsprechendem Breitband-Zugang rund eine Minute. Danach können Sie gleich loslegen, die Bilder selber werden dann von der Software in Echtzeit aus dem Web nachgeladen. Schreiben sie ihre Meinung als Kommentar in unser Weblog - ich freue mich, von Ihnen zu hören. Herzlich.
Stefan Ansahl

Posted by Stefan on 09/03 at 04:20 PM
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