Altersvorsorge: Beratung ist Trumpf
Lebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Sparpläne – Möglichkeiten, für später vorzusorgen, gibt es viele. Um die optimale Mischung aus den verschiedenen Instrumenten zu finden, sollte man sich kompetent beraten lassen. Die Altersvorsorge ist wichtiger denn je.
Es gibt kein Schema, das für jeden gleich sinnvoll ist. Vielmehr spielen wichtige Faktoren wie das Lebensalter, Anlageerfahrungen und die Risikobereitschaft eine Rolle. Als Faustregel gilt: Je näher man dem Rentenalter kommt, desto risikoärmer sollte die Geldanlage sein. Wer hingegen am Anfang des Berufslebens steht, der kann durchaus zu einem größeren Teil zum Beispiel auf Aktienfonds setzen, auch fondsgebundene Lebensversicherungen sind vielfach eine gute Wahl.
Eine fachliche Beratung bieten viele Versicherungsexperten, auch bei der Hausbank findet man in der Regel einen Ansprechpartner. Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass tatsächlich eine individuelle Beratung stattfindet, dass mögliche Risiken einzelner Anlageinstrumente genannt und auch die Kosten wie Gebühren, Provisionen etc. detailliert aufgeschlüsselt werden.
Lebensversicherungen verkaufen
Wer vor Vertragsende das Guthaben aus seiner Lebensversicherung braucht, der kann die Police kündigen statt sie zu verkaufen.
Lebensversicherungen haben lange Laufzeiten von mindestens zwölf Jahren. In diesem Zeitraum können sich natürlich die Rahmenbedingungen ändern. Die häufigsten Beispiele sind Scheidung und Arbeitslosigkeit. In beiden Fällen kann es erforderlich werden, schon vor dem Ende des Lebensversicherungsvertrags auf das angesparte Guthaben zuzugreifen.
Das ist dann möglich, wenn der Kunde die Police kündigt. Er erhält in diesem Fall allerdings nicht die eingezahlten Beiträge zurück, sondern lediglich den von der Versicherung ermittelten Rückkaufswert. Und der liegt insbesondere in den ersten Jahren deutlich niedriger als die Summe der Beitragszahlungen. Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2005 klargestellt, dass mindestens die Hälfte der Zahlungen erstattet werden muss.
Wer mehr möchte, sollte vor der Kündigung zunächst eine andere Option prüfen: den Verkauf der Police. Es gibt in Deutschland mehrere große Gesellschaften, die sich auf den Kauf „gebrauchter Lebensversicherungen“ spezialisiert haben. Sie übernehmen die Beitragszahlungen und kassieren am Ende die Versicherungssumme, der Todesfallschutz für den Versicherten bleibt in der Regel bestehen. Vorteil für den Kunden: Gegenüber einer Kündigung lassen sich beim Verkauf bis zu 15 Prozent höhere Erlöse erzielen.
Anbei noch ein Verweis auf weitere Artikel zum Thema Lebensversicherung verkaufen bei Versicherung-in.de. Es kommt eindeutig Bewegung in den Markt. Das zeigt auch die Google Trendkurve für die Suchkombination Lebensversicherung verkaufen.