Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Donnerstag, August 24, 2006

Die Debatte um die Gesundheitsreform will nicht enden

Offensichtlich hat die Bundesregierung wieder einmal neue Vorstellungen zum Thema Gesundheitsreform entwickelt. Nachdem man kurzzeitig glauben durfte, dass die Diskussion zu diesem Thema zumindest in den wesentlichen Grundzügen vom Tisch ist, wird der Bürger mal wieder eines Besseren belehrt und das ewige Hin und Her geht von vorne los.

Laut FAZ gibt es einen Gesetzentwurf, der vorsieht, die heutige PKV-Vollversicherung ab 2008 abzuschaffen. Demnach sollen alle PKV-Vollversicherungen in einen Basistarif und Zusatztarife aufgeteilt werden, wobei der Basistarif den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungs-Leistungen entspricht. Die PKV-Versicherungen müssten dann, wie die gesetzliche Krankenversicherung agieren, was bedeutet, das sie Anträge auf den Basistarif annehmen müssen, ohne eine bisher gängige Risikoprüfung vornehmen zu dürfen. Die bei der Privaten Krankenversicherung üblichen Altersrückstellungen werden zwar weiter gebildet, können aber beim Wechsel des Krankenversicherers mitgenommen werden.

Darüber hinaus ist ein Risikostrukturausgleich geplant, da ansonsten verschiedene PKV-Versicherer durch das entstandene höhere Risiko in den Ruin getrieben werden könnten.

Das erklärte Ziel ist ein bezahlbarer Grundschutz für alle Versicherten. Unverändert bleibt, dass die Private Krankenversicherung als Risikoträger nur für Besserverdienende in Betracht kommt. Von einem 3-jährigen Überschreiten der Verdienstgrenze ist jetzt jedoch keine Rede mehr.

Den Ärzten und den Krankenhäusern soll darüber hinaus verboten werden, den neuen „Basisversicherten“ höhere Honorare zu berechnen. Der Wettbewerb zwischen den PKV-Anbietern reduziert sich dann im wesentlichen auf die Verwaltungskosten. Der Arbeitgeberzuschuss soll gleichzeitig auf den Basistarif beschränkt werden.

Posted by Caspar on 08/24 at 06:02 PM
VersicherungenKrankenversicherungGesundheitsreformKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Auf eine Reisegepäckpolice verzichten ?

Laut Stiftung Warentest können Bezitzer einer Hausratversicherung auf eine zusätzliche Reisegepäckpolice verzichten. Bis zu einem Wert von ca. 10000 Euro schützt die Hausratversicherung ihre Sachen auch ausser Haus. Vorausgesetzt sie sind nicht länger als 3 Monate abwesend. Einbruchdiebstahl in der Ferienwohnung und im Hotelzimmer ist wie zuhause dabei mit abgesichert. Selbst beim Strandspaziergang ist ihre Tasche gegen Raub (nicht gegen einfachen Diebstahl) versichert.
Je nach Tarif gibt es unterschiedliche Höchstgrenzen für die Erstattung von Bargeld, Wertpapieren und Schmuck. Diese variieren z.B. beim Bargeld laut Stiftung Warentest so zwischen 250 und 1000 Euro.

Posted by Micha on 08/24 at 08:59 AM
VersicherungenHausratversicherungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages