Versicherungstipps Teil 1
Singles
-Viele Haftpflichtversicherungen haben spezielle Tarife für Singles, die ca. 20-50% günstiger sind als die Normaltarife.
Studenten
-Krankenversicherte Bafög-Empfänger können einen Zuschuss für ihre Krankenversicherung beantragen.
-Achten Sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung darauf, das diese eine Nachversicherungsgarantie beinhaltet. Diese ermöglichst es Ihnen später z.B. bei der Gründung einer Familie Ihre vereinbarte Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.
Das neue Rechtsberatungsgesetz
Ein Gesetzesvorhaben von Justizministerin Zypries bringt die Zunft der Anwälte in Aufruhr. Das geänderte Rechtsberatungsgesetz, das in Zukunft Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) heissen wird, könnte den Rechtsanwälten eine gewisse Konkurrenz bringen. Zumindest in “einfacheren” juristischen Angelegenheiten können in Zukunft auch Nicht-Volljuristen behilflich sein.
Beispielsweise Mitarbeiter von Banken und Versicherungen dürften dann in Sachen Rechstberatung tätig werden. Voraussetzung: es darf sich hierbei nur um eine Nebentätigkeit handeln. Hartmut Kilger, Präsident des DAV (Deutscher Anwaltsverein), betont hierbei jedoch ausdrücklich “Der Entwurf stellt klar, dass qualifizierter, unabhängiger Rechtsrat nur von Rechtsanwälten garantiert werden kann”. Und so macht es ja auch Sinn. Es soll ja schliesslich nicht darum gehen, den Juristen ihre komplizierten Fälle abzunehmen, sondern lediglich darum, beispielsweise einem Versicherungsberater zu gestatten , einem Kunden nach einem Verkehrsunfall in einem gewissen Umfang über die Rechtslage aufzuklären. Und für die komplizierten Fälle gibt es ja zum Glück die Rechtsschutzversicherung. Idealerweise mit einer Anwaltshotline, da gibts dann nämlich die Beratung vom Volljuristen kostenlos.
Der ewige Streit um die Gesundheitsreform
Versehen oder Kalkül?
So langsam kann einem das ewige Hin-und Her in der Diskussion um die private Krankenversicherung und deren Zukunft auf die Nerven gehen. Gestern gab es einmal wieder ein großes Hallihallo zu diesem Thema, nachdem die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen großen Artikel mir vermeintlich neuesten Informationen zum Thema Gesundheitsreform gebracht hat. Natürlich haben sich wieder alle möglichen anderen Medien drangehängt, da wurde zitiert und diskutiert und… nun stellt sich heraus, dass es sich lediglich um “ein allererstes Arbeitspapier von Fachbeamten” des Bundesgesundheitsministeriums handelt. Älteren Datums zudem.
Da drängen sich verschiedene Fragen auf. Zum einen möchte man doch mal erfahren, ob dieses wiederkehrende und zermürbende Anfachen der Gesundheitsdebatte seitens des Ministeriums nur Zufall ist und sich diese so genannten Fachbeamten nach Gutdünken in die Diskussion einmischen dürfen, oder ob das wohl auch geduldet wird. Zum anderen möchte man dann doch rasch mal auf der homepage der Frankfurter Allgemeine Zeitung (http://www.faz.net/s/homepage.html) nachsehen, ob es heute eine Richtigstellung zu lesen gibt. Gestern immerhin fett an exponierter Stelle auf Seite eins, kann ich heute keine weiteren Ausführungen zum Thema private Krankenkasse finden. Ärgerlich…