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Dienstag, September 26, 2006
Altersarmut
Oft reicht sie vorn und hinten nicht aus – die gesetzliche Rente, und das ist vor allen bei Frauen so. Es ist deshalb unumgänglich, dass sich auch Frauen um eine private Absicherung kümmern. Frauen tun dies in der Regel jedoch relativ ungern. So haben sich nach Aussage von Finanzexperten nur 50% aller Frauen schon einmal intensiver mit der Privaten Altersvorsorge beschäftigt. Vielfach liegt dies daran, das Frauen ein schwieriges Verhältnis zu Geld haben oder dass sie sich ungern intensiv mit Angeboten von Banken und Versicherungen auseinander setzen. Hier können jedoch spezielle Beratungsstellen und besondere Versicherungsprodukte vor der Armut im Alter helfen
Wer als Frau verheiratet und nicht berufstätig ist, sollte die Verantwortung der Alterssicherung nicht dem Ehepartner überlassen. Hier muss jeder für sich selbst die Verantwortung übernehmen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer sehr hohen Scheidungsrate.
Zwischenzeitlich bieten sowohl Versicherungen als auch Banken spezielle Produkte an. So ist es möglich, bei manchen Instituten die Elternzeit in die finanzielle Planung einzubeziehen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Varianten der Alterssicherung z.B. - Riester-Rente, Aktienfonds und Immobilienkauf.
Ein kontrolliertes Risiko einzugehen ist nach Aussage von Experten hierbei durchaus legitim. Bei breit gestreuten Fonds und einer langen Laufzeit sei das Risiko durchaus überschaubar. Auch die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge, die der jeweilige Arbeitgeber anbietet, sollte nach Möglichkeit in Anspruch genommen werden.
Montag, September 25, 2006
Leere Kassen bei den Kassen
Um ihr eigenes Budgets nicht weiter zu belasten, verweigern Gesetzliche Krankenkassen in zunehmenden Maße genehmigungspflichtige Leistungen. Viele Versicherte wollen die Strapazen eines Wiederspruchs nicht auf sich nehmen, sozial schwache haben darüber hinaus auch oftmals kein Geld, um die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen.
Nach Feststellung des Berufsverbandes der Orthopäden sei z.b. im Jahr 2001 nur jeder Zehnte Antrag auf Rehabilitation von den Gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt worden. Zur Zeit wird von den Kassen nur jedem vierten Erstantrag entsprochen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass rd. dreiviertel solcher Anträge in erster Instanz abgelehnt werden.
Bei Streitigkeiten im sozialen Bereich sind die Gebührensätze für Anwälte niedrig und damit in der Regel auch wenig interessant. Darüber hinaus würde es oftmals ausreichen, mit Hilfe eines Rechtsanwaltes vor einer gerichtlichen Klärung des Streits einen berechtigten Leistungsanspruch bei der Kasse durchzusetzen. Doch für solche Fälle tritt leider keine Rechtsschutzversicherung ein.
Donnerstag, September 21, 2006
Politische Diskussion zum Thema Gesundheitsreform als Strategie?
Bald jeden Tag gibt es neue politische Überlegungen zum Thema Gesundheitsreform und damit verbunden zur Zukunft der PKV-Branche. Der eine oder andere möchte diese ganz abschaffen und nach Möglichkeit das Gesundheitssystem verstaatlichen, der nächste plädiert dafür, die PKV auf das Geschäft mit Zusatzversicherung zu degradieren und so weiter und so fort.....
So läuft seit Jahren die Diskussion über die private Krankenversicherung und es stellt sich offensichtlich die Frage, ob hier eine Strategie dahinter steckt, mit dem Ziel, den Bürger zu verunsichern und ihm die PKV als ein in der Zukunft unattraktives Modell zu präsentieren
Die privaten Krankenversicherer sind inzwischen relativ abgebrüht. Der Chef der Debeka, Uwe Laue, sagte schon vor Jahren, dass er lieber erst dann neue Konzepte entwickele, wenn die Politiker wirklich Beschlüsse gefasst habe – es ändere sich einfach zu viel in zu kurzer Zeit. Manch einer hat vor einiger Zeit die These gewagt, dass die PKV im Rahmen der Gesundheitsreform relativ ungeschoren davonkommen würde, weil die beiden großen Volksparteien nicht die Kraft zu einer wirklichen Gesundheitsreform haben. Zwischendurch hatte man dann wieder mal das Gefühl, als müssen sich die PKV-Anbieter doch auf deutliche Veränderungen einstellen.
Und nun? Alles ist wieder unklar und wurde mal wieder verschoben. Es ist nicht mal gewiss, wie lange Frau Schmidt noch mitwirken darf, wird in Reihen der CDU doch mal wieder ihr Rücktritt gefordert. So stellt sich die berechtigte Frage, was am Ende früher beendet ist – die große Koalition oder die große Gesundheitsreform.
Berufsstarter oft ohne Haftpflichtversicherung
Kinder sind während der beruflichen Ausbildung über die private Haftpflichtversicherung der Eltern im Rahmen der Familiendeckung mitversichert.
Mit erfolgreich bestandener Prüfung endet in der Regel auch das Ausbildungsverhältnis. Kinder müssen sich dann unbedingt um einen eigenen Versicherungsschutz kümmern, da die private Haftpflichtversicherung der Eltern für diese nicht mehr aufkommt.
In Überbrückungszeiten entstehen oftmals Lücken, in denen die Kinder keinen Versicherungsschutz durch eine Haftpflichtversicherung mehr haben. Wenn also zum Beispiel die Ausbildung beendet ist und das Kind erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Arbeitsverhältnis eingeht, ersteinmal auf eine längere Reise geht oder erst zum übernächsten Semester mit dem Studium beginnen wird, aber auch wenn es sich bei der entsprechenden Stelle arbeitslos meldet.
Deshalb zählen Verbraucherschützer die private Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen, da nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch jeder, der einem anderen einen Schaden zufügt, mit seinem vermögen in unbegrenzter Höhe haften muss, und wer will sich schon in jungen Jahren für den Rest seines Lebens finanziell ruinieren.
Dienstag, September 19, 2006
Versicherungen und Weblogs
Diskussionen über Versicherungen in Weblogs sind eine zweischneidige Sache. Weblogs haben den Vorteil, dass auch der kleine Mann ab und zu mal dem großen Goliath einen vor’s Schienbein treten kann. Die Geschichte über die Doppelkarte bei der HUK Coburg ist so ein Fall. Da erzählt MC Winkel von seinen Erfahrungen beim Beschaffen einer Doppelkarte, der Bekanntschaft mit einem Kundenservice der unterirdischen Art und seiner konsequenten Reaktion - er ging zur Konkurrenz.
Früher wäre es das gewesen. Keiner hätte von der Geschichte erfahren, höchstens im engsten Bekanntenkreis hätte MC abgelästert, aber das wäre es auch schon gewesen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute gibt es Weblogs und mit ihnen die Möglichkeit, solche Geschichten in die weite Welt des Internet hinauszutragen. Das ist auf der einen Seite eine sehr erfreuliche Entwicklung, auf der anderen Seite birgt so etwas aber auch immer Gefahren. Es wird gerne pauschal abgeurteilt. Eine unfreundliche Mitarbeiterin, ein ungeschickter Mitarbeiter - schon wird das ganze Unternehmen in Sippenhaft genommen und abgewatscht. Kein Wunder also, dass einige Unternehmen Blogmonitoring betreiben, um zu sehen was so da draußen im Web über sie geredet wird. Ich schätze mal, Versicherungen und Weblogs, das läuft auf eine Hassliebe hinaus.
via Versicherungen-Blog
Apropos Doppelkarte, nebenan auf unserer Autoseite gibt’s auch ne Bestellmöglichkeit, in diesem Fall aber für die VHV Doppelkarte.
Posted by Gerald on 09/19 at 03:37 AM
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Freitag, September 15, 2006
Doc Morris sorgt für Diskussionen
Doc Morris sorgt für Diskussionen. Nicht zuletzt im eigenen Weblog. Zur Zeit wird über eine Eilentscheidung des saarländischen Verwaltungsgerichts diskutiert, welches die vorläufige Schließung der ersten deutschen Doc Morris Filiale in Saarbrücken angeordnet hatte.
Ein spannendes Thema. Auf der einen Seite Apotheker und Lobbyisten, die sich mit allen Mitteln gegen eine Modernisierung des Apothekenrechts zur Wehr setzen und auf der anderen Seite das saarländische Gesundheitsministerium, der europäische Markt und Otto Normalverbraucher, welche für mehr Wettbewerb und günstigere Preise streiten wollen. Kein Wunder dass es in den Kommentaren hoch hergeht, mittlerweile sind schon über 100 Kommentare zum obigen Weblog-Beitrag erschienen.
Wer auch für mehr Wettbewerb und günstigere Arzneimittelpreise ist, der sollte mal bei Doc Morris im Blog vorbeischauen und ihm Geleitschutz geben.
Posted by Gerald on 09/15 at 02:00 AM
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Donnerstag, September 07, 2006
Versicherungen fuer das Baby
Wenn man über Versicherungen nachdenkt, dann meist im Zusammenhang mit einem Lebenslagenwechsel. In einer neuen Lebenslage verändert sich in der Regel auch der Bedarf an Versicherungen. Ob Heirat, Umzug oder Hausbau, jede Lebenslage bringt einige typische Änderungen mit sich. Die wahrscheinlich am meisten unterschätzte Lebenslage und der einschneidenste Wechsel innerhalb der Lebenslagen ist die Geburt des ersten Kindes. Das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt ;-)
Gerne werden Lebenslagenmodelle aufgegriffen, um Werbung für die dazugehörigen notwendigen und empfehlenswerten Versicherungen zu machen. Zu verlockend ist das Geschäft mit Provisionen für Abschluss oder Vermittlung einer Versicherung. Da ist es umso angenehmer, wenn sich jemand wie bei der Geschichte um Versicherungen für’s Baby mal weniger kommerzgetrieben mit der Materie auseinandersetzt und einem nichts aufzuschwatzen versucht.
Posted by Gerald on 09/07 at 05:28 PM
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Dienstag, September 05, 2006
Bundesregierung anfällig
Die Bundesregierung scheint angeschlagen. Auch der Website der Bundesregierung geht es nicht besser. Sie ist anfällig für Cross Site Scripting Attacken. Was dabei heraus kommt, wenn man seine Hausaufgaben bzgl. Security nicht richtig gemacht hat, kann man bei Kollege Hofer bewundern: Bundeskanzlerin Angela Merkel legt das Amt nieder!
Weiter Infos findet man u.a. bei heise online. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass auch die Bundestags-Website für XSS anfällig ist: cBlog von Constantin Hofstetter!
Posted by Gerald on 09/05 at 02:10 AM
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