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Dienstag, Januar 23, 2007

Waldspaziergänge sind im Moment lebensgefährlich

Kyrill ist immer noch in aller Munde. Schäden an Häusern werden behoben, Dachdecker sind im Dauereinsatz, Versicherungsmitarbeiter im Streß und das ganze Ausmaß der Verwüstung wird jetzt erst deutlich. Vor allem in den Forstgebieten, die teils Urwäldern gleichen, gibt es viel zu tun.

Eine der Aufgaben, auf die viele Förster gerne verzichten würden, ist es, Spaziergänger aus dem Wald zu schicken. Jogger, Familien mit Kinderwagen, Hundehalter, die ihren Vierbeiner Gassi führen - sie alle ignorieren das vielerorts ausgesprochene Waldverbot. Im Düsseldorfer Umland wurde bereits beobachtet, wie Absperrbänder zerschnitten wurden. Wer sich packen lässt, zahlt 100 Euro Bußgeld. Was viele von denen, die trotz aller Warnungen in den Wald gehen, vergessen: Sie verlieren aufgrund ihres fahrlässigen Handelns den Versicherungsschutz.

Die Forstämter warnen nicht von ungefähr. Der Sturm hat viele Bäume einfach umknicken lassen. Andere stehen noch, allerdings nicht besonders sicher. Hinzu kommen die ganzen losen Äste, die jederzeit auf die Spaziergänger fallen können. Bis alle Schäden beseitigt sind, sollte der Wald deshalb tabu sein.

Posted by Gerald on 01/23 at 02:44 PM
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