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Freitag, Januar 26, 2007

Eis und Schnee sorgen für Mehrarbeit bei den Versicherungen

Petrus meint es im Moment wahrlich nicht gut mit uns. Erst tobt Orkan „Kyrill“, jetzt kommen Schnee und Glatteis. Autos schlittern über spiegelglatte Straßen, landen im Graben oder kollidieren. Fußgänger rutschen aus und setzen sich auf den Hosenboden. Viel Arbeit für die Versicherungen.

Werden im Fahrzeug Bei- und/oder Mitfahrern verletzt, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung für die Personen- und Sachschäden auf. Das gilt auch, wenn den Fahrer keine Schuld trifft. Gefährdungshaftung nennt sich dieses Prinzip, bei dem es nicht darum geht, ob der Fahrer schuldhaft gehandelt hat, sondern ganz einfach, dass er Auto und Umgebung in Gefahr gebracht hat. Das macht es auch recht schwer, bei der Vollkaskoversicherung Schäden geltend zu machen. Sie wird prüfen, ob grobe Fahrlässigkeit vorgelegen hat, etwa wenn keine Winterreifen aufgezogen waren.

Bei Fußgängern, die sich aufgrund von Eis und Schnee verletzen, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung. Problematisch wird es, wenn der Unfall dauerhafte Schäden zur Folge hat. Dann ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Sie zahlt je nach Invaliditätsgrad. Kommt es dazu, dass man durch den Sturz nicht mehr erwerbs- oder berufsfähig ist, greift die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Ist der Sturz darauf zurückzuführen, dass die Wege nicht geräumt waren, haftet der Eigentümer des Grundstücks.

Posted by Gerald on 01/26 at 07:59 PM
VersicherungenBerufsunfähigkeitKFZ-VersicherungUnfallversicherungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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