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Donnerstag, Februar 01, 2007

Mehr Kontrollen bei der Künstlersozialversicherung

1984 wurde die Künstlersozialkasse gegründet, mit seinerzeit 12.000 Mitgliedern. Geplant waren einmal 40.000, es sind nunmehr 150.000 geworden. Zeit für eine Neuordnung. Bereits im Dezember hatte das Bundeskabinett eine Änderung beschlossen, bleibt die Entscheidung des Bundesrates.

Hintergrund ist es, die Künstlersozialkasse finanziell zu stabilisieren. Daher geht es bei den Neuerungen auch vornehmlich um das Geld. Finanziert wird die KSK zur Hälfte durch die Versicherten. 20 Prozent gibt der Bund, 30 Prozent stammen aus den Künstlersozialabgaben der Unternehmen, die ihr Geld mit der Verwertung publizistischer Inhalte verdienen. Der Anteil der Versicherten beruhte auf einer Selbstschätzung, mit der nun Schluss sein soll.

Geplant ist, dass die Einkommenssteuerbescheide von nun an Auskunft über das tatsächliche Einkommen liefern sollen. Die KSK-Mitglieder müssen dann die Bescheide der letzten vier Jahre vorlegen. Stichproben sollen helfen, schwarze Schafe zu enttarnen. Das gilt auch für die verwertenden Unternehmen. Auch sie sollen genauer überprüft werden und die Strafe von 5.000 auf 50.000 Euro steigen.

Posted by Gerald on 02/01 at 03:21 PM
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