Versicherungen prüfen Schadensmeldungen sehr genau
Versicherungsbetrug lohnt sich nicht. Wer glaubt, aus einem Schaden mehr herausholen zu können, indem er falsche Angaben macht, fällt immer öfter auf die Nase. Die Versicherungsgesellschaften reagieren auf die zunehmende Zahl an Betrugsfällen – die gerne als Kavaliersdelikt abgetan werden – und überprüfen Schadensmeldungen sehr genau.
Dazu gibt es beispielsweise die Datenbank Uniwagnis. In ihr sind alle Kundendaten gespeichert. Sie macht auch den Datenaustausch zwischen den Unternehmen möglich. Ist man bereits mit einem Betrugsversuch aufgefallen, sieht es die neue Versicherung sofort. Ergänzend werden die Mitarbeiter darauf geschult, die Plausibilität der Meldungen genau überprüfen zu können. Dazu wenden sie sich unter anderem auch an Zeugen, kontrollieren eingereichte Belege auf Echtheit und fragen beim Verkäufer nach.
Werden bei der Arbeit Unregelmäßigkeiten festgestellt, schaltet die Versicherung einen Sachverständigen ein. Er nimmt sich den Schadensverlauf vor und prüft, ob es so gewesen sein kann oder nicht. Dazu werden der beschädigte Gegenstand und der Auslöser für den Schaden sehr genau unter die Lupe genommen, um Spuren vergleichen zu können. Wie gesagt: Versicherungsbetrug lohnt sich nicht.
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