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Mittwoch, April 11, 2007

40 Pfennig für den Gesundheitsschutz – die Anfänge der Signal-Iduna

Vor 100 Jahren war das Gesundheitswesen noch nicht ganz so reglementiert wie heute. 1907 war Selbsthilfe gefragt. So gründeten die Handwerker aus Dortmund und Umgebung die Unterstützungskasse für den Krankheitsfall – eine der Wurzeln der Signal-Iduna-Versicherung, die bis heute dem Standort Dortmund treu geblieben ist.

Die Prämien von damals kann die Versicherung zwar nicht mehr halten – 40 bis 80 Pfennige je Woche bei einer Leistung von 4 Mark je Tag bei Krankheit –, dafür baut sie nach wie auf das schon bei der Gründung gültige Prinzip des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Inzwischen steht sie auf Rang vier im Bereich der privaten Krankenversicherungen, nachdem nicht nur kleinere Unternehmen, sondern 1999 auch die Iduna-Nova übernommen wurde.

12.000 Mitarbeiter zählt die Signal-Iduna, die 1923 noch „Westdeutsche Versicherungsanstalt für selbständige Handwerker und Gewerbetreibende zu Dortmund“ hieß. Sie blickt weit nach vorne und erarbeitet momentan die Strategie bis zum Jahr 2025, bei der vor allem die aktuelle Gesundheitsreform eine große Rolle spielt.

Posted by Andre on 04/11 at 12:30 PM
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