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Mittwoch, April 25, 2007

Privat für den Pflegefall vorsorgen

Die gesetzliche Pflegeversicherung kränkelt. 1995 an den Start gegangen, geht ihr jetzt die Puste respektive das Geld aus, obwohl die Leistungen seither nicht erhöht wurden. Das soll sich ändern. Der Weg bis zu einer einvernehmlichen Lösung dürfte allerdings recht lang sein. Bis dahin gilt, dass auch bei der Pflege die eigene Vorsorge ein wichtiger Schritt ist, um Kindern und Angehörigen eine finanzielle Belastung zu ersparen.

Wie wichtig eine private Versicherung ist, zeigt ein einfaches Beispiel. Die Kosten für einen Pflegeplatz im Heim liegen bei rund 2766 Euro, die gesetzliche Versicherung zahlt davon 1432 Euro. Die Differenz muss selbst getragen werden. Notfalls sind die Kinder verpflichtet, für den Unterhalt aufzukommen. Eine private Pflegezusatzversicherung kann die Lücke schließen.

Meist besser geeignet ist allerdings eine Pflegetagegeldversicherung. Sie greift, wenn ein Pflegefall vorliegt und nicht erst, wenn Kosten durch ein Heim oder einen Pflegedienst entstehen. Beim Abschluss einer solchen Versicherung sollte man darauf achten, dass sie schon bei Pflegestufe I einspringt. Je eher man sich für die Vorsorge entscheidet, desto günstiger wird sie. Optimal ist ein Alter von 35 Jahren, um eine Pflegetagegeldversicherung abzuschließen.

Posted by Andre on 04/25 at 10:54 AM
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Eine kleine Haftpflicht-Geschichte

Erinnerungen von Stefan Ansahl: Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich im Aussendienst des öfteren während einer Beratung von den KFZ Versicherungen über die Haftpflichtversicherungen zu den Privat-Haftpflichtversicherungen kam und bei mir dachte: “Hey, der hat keine Privathaftpflicht, wenn ich ihm mal aufzeige, was das bedeuten kann, wird er das mit Sicherheit einsehen und eine bei mir abschließen”. Dachte ich wenigstens. Einfach logisch betrachtet: Erstens: in einem unachtsamen Augenblick kann jedem ein Missgeschick passieren und zweitens kann das unter Umständen ein Personenschaden sein und damit sehr, sehr teuer werden und drittens: du musst den dann bezahlen ob du willst oder nicht und wenn du nicht kannst, dann holen die sich das Geld schon, haben ja die nächsten dreißig Jahre Zeit dafür.

Eigentlich muesste einem doch Angst und Bange werden, wenn man das so erklärt bekommt. Man müsste doch einsehen, dass sich die 50 Mark im Jahr (inzwischen 50 Euro) lohnen und eine entsprechende Versicherung abschließen. Aber Pustekuchen. Was wird der zu mir sagen, nachdem ich das so schön und logisch geschildert habe und auch schon mit der Lösung unterm Arm auf seiner Couch sitze? ” Mir passiert schon nix”. Was will man da noch sagen? So etwas hirnloses hab ich selten zuvor gehört, fragt sich, ob mein Gegenüber genügend Intelligenz besitzt, die eine Weiterführung des Gesprächs lohnt. Ich probiere es nochmal. Morgen.

Posted by Gerald on 04/25 at 01:19 AM
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