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Donnerstag, April 05, 2007

Im Streit mit der Versicherung muss man sich nicht alles gefallen lassen

Recht haben und Recht bekommen sind nach wie vor zwei paar Schuhe. Das gilt auch, wenn man von seiner Versicherung Geld haben möchte. Denn es ist inzwischen anscheinend schon gängige Praxis, Kunden am ausgestreckten Arm kurz zu halten. Gut geschult in Jura und Psychologie zögern Versicherungen die vertraglich vereinbarte Leistung möglichst weit heraus oder drücken sich ganz einfach.

Das wenig kundenfreundliche Verhalten fällt auch den Verbraucherschützern auf. Immer mehr Klagen gegen Versicherungen sind anhängig. Mal wird nur ein Teil gezahlt, mal wird ein teurer Gutachter gefordert oder dem Kunden wird ganz einfach Versicherungsbetrug vorgeworfen. Gegen eine normale Prüfung des Schadens spricht nichts – schließlich hat jeder vierte schon mal geflunkert, wenn es um Versicherungsleistungen geht –, doch alles müssen sich die Kunden nicht gefallen lassen.

Ihnen wird geraten, sich an den Ombudsmann als staatlichen Schlichter zu wenden, wenn der Streitwert unter 5.000 Euro liegt. Seine Entscheidung ist für die Versicherung, nicht aber für den Versicherungsnehmer bindend. Als erfolgreich hat sich auch die Rechtsschutzversicherung erwiesen, die allerdings grundsätzlich bei einem anderen Konzern abgeschlossen werden sollte. Hilft alles nichts, greifen selbst Versicherungsmakler zum Stift, und beschweren sich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Posted by Gerald on 04/05 at 10:05 AM
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Auch mit weniger als 18 Punkten zum „Idiotentest“

Die landläufig als „Idiotentest“ bezeichnete medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU, ist der Alptraum eines jeden Autofahrers. Aber, sagen sich viel, es müssen ja erst einmal 18 Punkte auf dem Konto in Flensburg sein, ehe es soweit kommt. Pustekuchen: Wer innerhalb kurzer Zeit zu viele Eingänge auf seinem Punktekonto hat, erhält die wenig beliebte „Einladung“ zum Test.

Acht Punkte in neun Monaten für zu schnelles Fahren reichten jetzt, um einen Autofahrer aus München zur MPU zu schicken. Gegen den Bescheid der Behörde legte der Mann Widerspruch, allerdings vergeblich. Denn auch das Verwaltungsgericht München bestätigte die Entscheidung (VG München DAR 07, 167), da die Verkehrsverstöße gehäuft auftraten und es somit offensichtlich an Einsicht mangele.

Während der ADAC das Urteil kritisiert, weil das Punktesystem ausgehebelt werde, befürworten die Experten der ARAG-Versicherung die Entscheidung. Schließlich handele es sich bei dem System nur um eine Richtschnur, die Raum für eigene Entscheidungen der Straßenverkehrsbehörden lasse.

Posted by Andre on 04/05 at 10:01 AM
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Mittwoch, April 04, 2007

Die private Rentenversicherung für das Neugeborene bringt meist gar nichts

Kaum auf der Welt und schon privat rentenversichert. Die Angst vor der Zukunft lässt immer mehr Eltern Rentenpolicen für ihre Kinder abschließen. An sich eine lobenswerte Entscheidung, schon früh für das Alter vorzusorgen. Doch „Biene Maja“ und Co. - kindgerechte Namen fördern den Verkauf – stoßen nicht nur aufgrund einer Laufzeit von 60 Jahren auf wenig Gegenliebe bei den Verbraucherschützern.

Unflexibel und teuer seien die Verträge, so die Verbraucherzentrale Bayern und der Bund der Versicherten.  Und von Rendite könne bei den klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherungen keine Rede sein. Häufig würden sie nur zusammen mit anderen Versicherungen wie zum Beispiel einer Berufsunfähigkeitsversicherung für das Kind angeboten. Besser sei es, Geldanlage und Risikoschutz voneinander zu trennen.

Für Familien wird eine Risikolebensversicherung empfohlen, für jedes Kind eine private Unfallversicherung. Stehe dann noch Geld zur Verfügung gebe es weitaus bessere Möglichkeiten, es gewinnbringend anzulegen.

Posted by Andre on 04/04 at 10:28 AM
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Änderungen in der Unternehmenssteuer

Mitte März wurde von der Bundesregierung die schwer umkämpfte Reform zur Unternehmensbesteuerung beschlossen. Ziel der Unternehmenssteuerreform soll es sein, Unternehmen zu Neuinvestitionen zu animieren und deutsche Firmen im internationalen Steuerwettbewerb zu entlasten, deswegen wird es ab 2008 auch zu Entlastungen für Kapitalgesellschaften als auch für Personengesellschaften kommen. Im ersten Kassenjahr werden sich die Einnahmeverluste des Staates auf circa 6,47 Milliarden EURO belaufen. Auch in den folgenden drei Jahren sollen die Verluste jeweils in einer ähnlichen Höhe ausfallen. 

Für Kapitalgesellschaften ändert sich das Folgende: Die Körperschaftssteuersenkung von 25% auf 15%, der Solidaritätszuschlag sinkt dementsprechend; Gewerbesteuersenkung (der Hebesatz geht auf 3,5% zurück); dadurch die Gesamtbelastung nur noch 29,83% anstatt 38,65%.

Für Personengesellschaften wird der Spitzensteuersatz auf 28,25% von ursprünglichen 42% gesenkt.

Bezüglich der Gewerbesteuer kann erwähnt werden, dass bisher von den Zinsen für Dauerschulden 50% zum Gewinn gezählt worden sind, zukünftig werden alle Arten von Schuldzinsen berücksichtigt, jedoch nur um 25%. Bei der Abgeltungssteuer ist zu sagen, dass Zinsen, Dividenden sowie Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalanlagen ab 2009 pauschal mit eben dieser von 25% belegt werden.

Posted by Sabine on 04/04 at 03:07 AM
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Dienstag, April 03, 2007

Advocard auf Erfolgskurs

Die Advocard Rechtsschutzversicherung AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem mit 180,9 Millionen Euro nicht nur 1,8 Prozent mehr Beiträge verbucht wurden, sondern gleichzeitig die Schadenquote um zwei Punkte auf 64,2 Prozent sank. Diese Zahlen präsentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Karsten Eichmann während der Bilanzpressekonferenz.

Entscheidenden Anteil am guten Ergebnis habe die Unternehmensstrategie, die auf eine hohe Beratungsqualität setze. Statt „Rechtsberatung light“ wie sie in der Branche zunehmend üblich werde, so Dr. Eichmann, zähle bei Advocard die persönliche Betreuung der Kunden durch einen Anwalt vor Ort. Dieses Gespräch ließe sich nicht durch eine telefonische Rechtsberatung ersetzen. Sie stelle zwar eine zusätzliche Serviceleistung dar, bleibe aber immer nur der erste Schritt, um sich vorab zu informieren.

Die Bemühungen von Advocard werden auch vom Deutschen Anwaltsverein anerkannt. Er hat mit dem Rechtsschutzversicherer eine exklusive Empfehlungspartnerschaft abgeschlossen, die den Kunden eine schnelle Abwicklung im Schadenfall garantiere.

Posted by Andre on 04/03 at 11:52 AM
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Montag, April 02, 2007

Trotz Risiko auch als Maler und Lackierer günstig unfallversichert

Geht es um Versicherungen, gleich welcher Art, sind Risiken meistens ein Kosten treibender Faktor. Das benachteiligt vor allem jene, deren Beruf nun einmal ein erhöhtes Risiko mit sich bringt. Sie müssen in der Regel tiefer in die Tasche greifen, um sich gegen alle Eventualitäten versichern zu können.

Das gilt gerade für Maler und Lackierer. Sie verbringen nicht wenig Zeit damit, auf Gerüsten und Leitern zu arbeiten, wenn sie Fassaden oder hohe Decken streichen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und selbst, wenn alle Vorschriften der Berufsgenossenschaften eingehalten werden, lässt sich ein gewisses Risiko bei der Arbeit nicht leugnen. Deshalb müssen Maler und Lackierer allerdings keine unnötigen Mehrkosten für einen Risikozuschlag zur Unfallversicherung hinnehmen.

Denn es gibt Anbieter, die auch diese Berufsgruppen ganz normal einstufen und somit nicht anders behandeln als jemanden, der am Schreibtisch sitzt. Von daher sollte der Weg zum Versicherungsfachmann führen. Er kann in diesem Punkt beraten und zeigen, wo und wie sich Geld sparen lässt.

Posted by Andre on 04/02 at 10:28 AM
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Sonntag, April 01, 2007

Neue Kfz- Versicherung der HUK Coburg

Ab dem 1. April beinhaltet das Angebot der HUK Coburg Versicherung einen weiteren Autoversicherungstarif, der insoweit neu ist, als dass die Kfz- Versicherung für den Schadensfreiheitsrabatt einen sogenannten Rabattschutz anbietet. Mithilfe des Rabattschutzes soll der Versicherte vor einer Rückstufung in seiner jeweiligen Schadensfreiheitsklasse abgesichert werden. Infolge dieses Prinzips könnte der Versicherte pro Kalenderjahr einen Schaden verursachen und würde auch im Folgejahr nach dem Schadensfall seine Schadensfreiheitsklasse beibehalten. Der Rabattschutz ist ab 7,5% des Beitrages für alle Kunden der HUK Coburg verfügbar. Jedoch gilt dieses Angebot nur, wenn der bereits bestehende Vertrag für Kfz-Haftpflichtversicherung und Vollkasko Versicherung wenigstens in der Schadensfreiheitsklasse 4 eingestuft ist.

Am Rande sei erwähnt, dass auch die HUK24 Online Tocher immer einen Blick und vor allem einen Vergleich wert ist. Und unter Garantie handelt es sich hierbei um keinen Aprilscherz :)

Quelle: HUK Coburg Autoversicherung mit Rabattschutz

Posted by Sabine on 04/01 at 08:57 PM
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