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Samstag, Mai 05, 2007

Nulltarif wird schnell zur Nullnummer

Nulltarif ist ein Begriff der viel verspricht, im Falle der gleichnamigen Versicherung von Fielmann und HanseMerkur aber eher wenig hält. Denn mit der zehn bis 50 Euro teuren Versicherung rund um die Sehhilfe gibt es ein neues Gestell samt modernen Gläsern nicht zum Nulltarif, sondern muss zusätzlich kräftig gezahlt werden.

Nur die Modelle aus der „Nulltarif-Collection“ mit einfachsten Brillengläsern sind für null Euro zu haben. Das entspricht in etwa dem, was einst als Kassengestell auf dem Markt war, so die Verbraucherzentrale in Sachsen. Von großer Auswahl kann dann nicht mehr die Rede sein. Soll es ein anderes Gestell sein, das up to date ist, heißt es, zuzahlen.

Das gilt ebenso, wenn die Gläser technisch hochwertiger sind. Selbst entspiegeltes Glas, das auf dem Brillenmarkt eine Selbstverständlichkeit darstellt, kostet extra. Lediglich beim Ersatz, sprich die Brille ist beschädigt oder die Sehstärke hat sich verändert, gewährt Fielmann eine Gutschrift von 70 Prozent, wenn die Brille versichert ist. So richtig rentabel ist der Nulltarif damit nicht.

Posted by Andre on 05/05 at 08:20 PM
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