300 Millionen für ehemalige DBV-Kunden
Die Deutsche Beamten Versicherung (DBV) und die britische Standard Life haben auf ihren Konten noch Geld, das für die Kunden bestimmt ist. Insgesamt sind es 345 Millionen Euro, von denen alleine 300 Mio. Euro auf die DBV entfallen. Jetzt geht für ehemalige Kunden darum, ihre Ansprüche geltend zu machen, die sich im Bereich von 500 bis hin zu mehreren tausend Euro bewegen.
Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös aus der Privatisierung der DBV. Insgesamt 600.000 Versicherte haben einen Anspruch auf das Geld. Doch nur zehn Prozent von ihnen haben sich bislang gemeldet. Bis März 2009 ist noch Zeit, sich darum zu kümmern. Danach sollen in einer weiteren Runde nochmals 100 Millionen Euro verteilt werden. Entsprechende Coupons haben die Kunden bereits 1990 erhalten. Den ersten können sie jetzt bei der Bank einlösen.
Deutsche Kunden der Standard Life, denen im Schnitt 1.000 Euro in Form von Aktien zustehen, nachdem der einstige Versicherungsverein an die Börse gegangen ist, können ihre Ansprüche bis 2016 geltend machen. Dreiviertel der Betroffenen wurden bereits aktiv.