Elementarschadenversicherung in der Debatte
In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Elementarschäden durch Sturm und Hochwasser deutlich zugenommen. In einigen Regionen waren die Häuser gerade renoviert, da kam auch schon die nächste Flutwelle und machte alle Bemühungen auf einen Schlage wieder zunichte. Die Rufe nach einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung werden jetzt immer lauter.
Während die Sozialdemokraten sich dafür aussprechen, blocken die Christdemokraten seit Jahren ab. Den Betroffenen muss die Diskussion wie ein Ping-Pong-Spiel vorkommen, bei dem der Ball mit schöner Regelmäßigkeit hin und her gespielt wird. Sie können den Versprechen angesichts der Unwetter vom letzten Wochenende, schnelle Hilfe zu erhalten, nicht mehr glauben, zumal 90 Prozent von ihnen vermutlich ganz leer ausgehen. Geld gibt es nur für die Schäden, die nicht versicherbar sind.
In Baden-Württemberg gibt es bereits eine solche Pflichtelementarschadenversicherung, die nach dem Vorbild der Brandversicherung für alle Hausbesitzer gilt. Schäden durch Feuer, Erde oder Luft seien damit abgedeckt. Um die Notwendigkeit einer solchen Versicherung zu untermauern, erinnert die SPD an die Hochwasser, die 1999, 2002 und 2005 für verheerende Schäden gesorgt hatten.
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