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Mittwoch, August 01, 2007

Zurich Gruppe Deutschland und Postbank erweitern Kooperation

Seit längerem arbeiten die Zurich Gruppe und die Postbank im Bereich der Kreditversicherung zusammen. 2003 begann die Kooperation im Bereich Kautionsversicherungen, 2006 kam das Factoringgeschäft dazu. Ab sofort hat die Zurich Gruppe Deutschland ihre Zusammenarbeit mit der Postbank um den Vertrieb der Zurich Warenkreditversicherung (WKV) erweitert.

Die circa 35.000 Firmenkunden der Postbank können sich an 13 dezentralen Standorten und einem zentralen Standort über die Warenkreditversicherungen der Zurich beraten lassen und bei Bedarf ist auch der Abschluß möglich. Die WKV sichert Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen ab und ist ein bedeutender Produktbestandteil der Kredit- und Kautionsversicherung der Zurich.

Das Vorstandsmitglied der PB Firmenkunden AG Reiner Ramacher betonte, dass mit der neuen Kooperation die Postbank ihr Produktportfolio für Kredit- und Kautionsversicherungen um einen für Firmenkunden bedeutenden Baustein vervollständigt hat und somit künftig als Komplett-Lösungsanbieter auftreten kann.

Die Zurich Gruppe Deutschland gehört zur weltweit arbeitenden Zurich Financial Services Group. Die Zurich Financial Services Group ist ein im Versicherungsgeschäft feststehender Finanz­dienstleister mit einem weltweiten Netzwerk von Tochter­gesellschaften und Filialen in Nordamerika und Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika und weiteren Märkten. Der Hauptsitz des 1872 gegründeten Unternehmens liegt in Zürich (Schweiz) und beschäftigt heutzutage 55 000 Mitarbeiter, die Dienstleistungen in mehr als 150 Staaten anbieten.

Posted by Sabine on 08/01 at 02:37 PM
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Deutsche Bank gewinnt 1,2 Millionen Policen dazu

Im Jahr 2000 hat der zur britischen Bank Lloyds TSB gehörende Versicherer Abbey Life sein Neukundengeschäft eingestellt. 1,2 Millionen Policen und 17 Milliarden Euro Kapital aus Lebens- und Rentenversicherungen wurden von dem Unternehmen zuletzt verwaltet, das jetzt im Rahmen einer Auktion verkauft wurde. Den Zuschlag erhielt mit 977 Millionen Pfund, rund 1,5 Milliarden Euro, die Deutsche Bank.

Nach dem gescheiterten Versuch, die GE Life zu kaufen, konnte sich die Deutsche Bank nun gegen die Pearl Group und die Swiss Re durchsetzen, um einen Fuß in den Bereich der geschlossenen Lebensversicherungen zu bekommen. Die Verträge, die von Abbey Life übernommen wurden, haben noch eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren. Mit dem Kauf werden die Gelder lediglich verwaltet. Laut Auskunft der Deutschen Bank ist nicht geplant, in das Versicherungsgeschäft einzusteigen.

Vielmehr erhofft sich das Finanzunternehmen stabile Erträge und zeigt sich in diesem Punkt recht zuversichtlich. Die internen Vorgaben der Deutschen Bank dürften, heißt es aus der Abteilung für Anleihen, problemlos erfüllt werden. Der Gewinn, den man aus dem Portfolio von Lebens- und Rentenversicherungen erzielen möchte und nach ersten Berechnungen auch kann, soll bei 200 bis 300 Millionen Euro jährlich liegen.

Posted by Andre on 08/01 at 02:25 PM
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