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Montag, August 13, 2007

Fondsgebundene Riester-Rente ab 2009 noch interessanter

Anleger, die ihr Kapital in Aktienfonds investieren, dürften ab 2009 ein wenig enttäuscht sein über die Rendite. Nicht der Aktienmarkt, sondern Vater Staat sorgt mit einer 25-prozentigen Steuer – samt Soli und Kirchensteuer rund 28 Prozent – auf die Gewinne für deutliche Einbußen. Hier kommt jetzt die Riester-Rente ins Spiel. Ohnehin auf einem aufsteigenden Ast, kann sie im übernächsten Jahr zudem noch mit Steuerfreiheit auf die Kursgewinne punkten.

Fondssparpläne, die sich im festgezurrten Rahmen der nach Riester geförderten Altersvorsorge bewegen, werden nach Ansicht von Experten aufgrund der neuen Besteuerung einen deutlichen Schub erleben, da sie wettbewerbstechnisch klar im Vorteil sind. Man profitiert mit der Riester-Rente dann nicht nur von den staatlichen Zulagen, sondern nimmt auch den Cost-Average-Effekt mit, den fondsgebundene Sparpläne bieten.

Das Risiko hält sich damit in Grenzen und ist dank der Bedingungen für eine Riester-Rente ohnehin so gut wie nicht gegeben. Die Banken und Versicherungen investieren nicht das gesamte Kapital in Aktienfonds, sondern setzen auch auf zinssichere Rentenpapiere. Dass die Rente später versteuert werden muss, lässt sich verschmerzen. Denn der Beitragssatz dürfte immer noch unter dem liegen, was vom Kursgewinn einkassiert wird.

Posted by Andre on 08/13 at 04:11 PM
AltersvorsorgeRentenversicherungKommentar(e) (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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