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Freitag, August 17, 2007

Auslandssemester gut versichern

Ein Auslandssemester macht sich gut im Lebenslauf. Sprachkenntnisse, Engagement und Lebenserfahrung lesen Personalchefs daraus. Wüssten sie allerdings, wie blauäugig viele die Zeit im Ausland vorbereiten, würden sie mit dem Kopf schütteln. 60 Prozent der Studierenden, so eine Studie der AXA Versicherung, nehmen sich keine oder nur sehr wenig Zeit für den Versicherungsschutz. Passiert etwas, ein Unfall oder eine schwere Erkrankung, erweist sich die Nachlässigkeit als teurer Fehler.

Wenn Student oder Studentin für ein Semester ins Ausland gehen, sollten sie sich nicht nur informieren, wo am Studienort am besten gefeiert werden kann, sondern vor allem darüber, welche Versicherungen sie benötigen. Das gilt auch für Au-Pairs und junge Berufstätige, die sich im Ausland fort- und weiterbilden wollen. An erster Stelle steht die Krankenversicherung. Eine Auslandskrankenversicherung gehört deshalb auf jeden Fall ins Portfolio, da die private oder gesetzliche Krankenversicherung nur die Kosten übernimmt, wie sie in Deutschland üblich sind. Wird in Spanien oder den USA mehr berechnet, muss die Differenz selbst gezahlt werden.

Empfohlen wird Studierenden und allen anderen, die längere Zeit im Ausland verbringen, zudem eine private Haftpflichtversicherung und eine Hausratversicherung. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte vorher auf jeden Fall mit seiner Versicherung sprechen, wo überall der Versicherungsschutz gilt, und die Grüne Karte im Gepäck haben.

Posted by Andre on 08/17 at 06:32 PM
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