Versicherungshausaufgaben für die Eltern von ABC-Schützen
Mit der Schultüte in der Hand ging und geht es in den nächsten Tagen für viele Jungen und Mädchen in den so genannten „Ernst des Lebens“. Hausaufgaben, Tests, Arbeiten und Zeugnisse bestimmen von nun an einen Großteil des Alltags. Für die Eltern sicherlich ein Moment, stolz zu sein. Allerdings gilt es auch für sie, Hausaufgaben zu machen: In allen Fragen des Versicherungsschutzes, die sich aus der veränderten Lebenssituation der Sprösslinge ergibt.
Der Bund der Versicherten hat für Eltern ein paar Tipps zusammengetragen, worauf sie besonders achten müssen und welche Policen neu abgeschlossen oder an die neue Lebensphase angepasst werden sollten. In erster Linie geht es dabei um den Unfallschutz. Wird der Weg zur Schule später mit dem Fahrrad zurückgelegt und dabei der Kumpel oder die Freundin abgeholt, ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht mehr zuständig. Sie zahlt nur, wenn der direkte Weg genommen wird. Damit der Schutz rund um die Uhr und überall gilt, rät der Bund der Versicherten den Eltern zu einer privaten Unfallversicherung für die Kinder. Die Prämie liege bei einer Versicherungssumme von 200.000 Euro unter 100 Euro im Jahr.
Da das Fahrrad für die Kleinen immer wichtiger wird, kann auch ein Blick in die Bedingungen für die Hausratversicherung nicht schaden. Die bestehende Versicherung, sofern Fahrräder nicht versichert sind, kann entsprechend ergänzt werden. Ansonsten sind Schulranzen, Sportsachen und vielleicht Musikinstrumenten, die in der Schule gestohlen werden könnten, ganz normal mit im Schutz durch die Hausratversicherung enthalten. Als dritte Versicherung, die Eltern ans Herz gelegt wird, nennt der Bund der Versicherten die private Haftpflichtversicherung. Reißen Kindern beim Toben eine Vase vom Sockel oder fällt ein Bilderrahmen zu Boden, übernimmt sie die Kosten.
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