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Mittwoch, August 22, 2007

Wohngebäudeversicherung nicht ungelesen übernehmen

Ein Haus zu kaufen, ist für die meisten ein großer Schritt, der lange geplant und mit der Bank besprochen wurde. Über die Wohngebäudeversicherung machen sich dabei die wenigsten Gedanken. Denn, so sieht es der Gesetzgeber vor, die alte Police geht automatisch auf den neuen Besitzer über. Versicherungsschutz ist damit vorhanden. Ob das Haus darüber optimal abgesichert ist, steht auf einem anderen Blatt.

Als neuer Besitzer sollte man sich zumindest die Mühe machen, die Vertragsbedingungen zu lesen und sich über seine Pflichten als Hausherr zu informieren, um im Schadensfall nicht leer auszugehen. Das ist umso wichtiger, da die wenigsten Versicherungen die Police in neuer Ausfertigung samt Bedingungen zuschicken. Hier ist Eigeninitiative erforderlich, wird der Vertrag übernommen. Und dazu entscheiden sich die meisten. Schließlich ist die alte Wohngebäudeversicherung in der Regel günstiger als ein Neuvertrag.

Bleibt man als frischgebackener Immobilienbesitzer der Versicherungsgesellschaft des Vorbesitzers treu, sollte die Police auf jeden Fall angepasst werden. Gerade wer ein älteres Haus kauft und viel Zeit und Geld investiert, sorgt für eine Wertsteigerung, die sich im Vertrag niederschlagen muss, um eine Unterversicherung zu vermeiden. Im gleichen Zug kann kontrolliert werden, ob alle möglichen Schadensszenarien abgedeckt sind oder Nachversicherungsbedarf besteht.

Posted by Andre on 08/22 at 11:27 PM
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