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Dienstag, September 18, 2007

Kinderversicherung von Penny in der Kritik

Lange hat es nicht gedauert: Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz hat sich die seit Montag im Verkauf befindliche Kinderversicherung des Discounters Penny einmal näher angesehen und für unzureichend erklärt. Der Preis sei in Ordnung. Die enthaltenen Versicherungen gebe es allerdings in wesentlich besserer Form.

Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen die nach Ansicht der Verbraucherschützer zu niedrig angesetzte Versicherungssumme bei der Unfallversicherung. Sinnvoll sei eine solche Absicherung für Kinder allemal, denn die Folgen eines Unfalls ließen sich nie abschätzen, vor allem finanziell. Ein solider Schutz, dessen Leistung sich nach den Unfallfolgen richtet und dabei bis zu 500 Prozent ansteigen könne, sei schon für wenige Euro im Jahr zu haben.

Auch der zweite Bestandteil des Versicherungspaketes, die Rechtsschutzversicherung, steht in der Kritik. Sie greife im Grunde genommen nur, wenn das Kind Opfer eines Gewaltverbrechens werde. Alle weiteren Leistungen einer regulären Rechtsschutzversicherung, die für Kinder ohnehin nicht zwingend notwendig sei, blieben weitgehend außen vor. Das gelte für den Miet- Vertrags- und Berufsschutz gleichermaßen.

Posted by Andre on 09/18 at 12:59 PM
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Makabere Werbung wird zensiert

Werbung muss auffallen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Der neue Spot der CosmosDirekt hatte diesen Effekt, allerdings nicht im Sinne des Erfinders. Wellen der Empörung schlugen hoch und veranlassten das Unternehmen, den Werbefilm zu zensieren.

Konkret geht es um die Werbung für die Lebensversicherung. Die Tochter wünscht sich, während der Vater gemütlich die Zeitung liest, nach Papas Tod einen Ponyhof. Die Mutter will lieber eine Finca auf Mallorca, sobald ihr Gatte nicht mehr ist. Der, über dessen Ableben diskutiert wird, bleibt ganz gelassen und kommentiert das Gespräch schlicht mit: „Ich glaube, wir sind zu gut versichert.“

Makaber, hart, geschmacklos lauteten die Kommentare der Zuschauer. Dabei wollte die Werbeagentur nach eigener Aussage nur einen Spot kreieren, in dem der Tod mit einem Augenzwinkern aufgegriffen wird. Das ist ihr anscheinend nicht gelungen. CosmosDirekt selbst sieht die Kritik gelassen. Viele hätten die Werbung mit ihrem schwarzen Humor positiv aufgefasst. Was in Deutschland als Tabubruch aufgefasst werde, hätte in England niemanden aufgeregt.

Posted by Andre on 09/18 at 12:57 PM
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