Kinderversicherung von Penny in der Kritik
Lange hat es nicht gedauert: Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz hat sich die seit Montag im Verkauf befindliche Kinderversicherung des Discounters Penny einmal näher angesehen und für unzureichend erklärt. Der Preis sei in Ordnung. Die enthaltenen Versicherungen gebe es allerdings in wesentlich besserer Form.
Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen die nach Ansicht der Verbraucherschützer zu niedrig angesetzte Versicherungssumme bei der Unfallversicherung. Sinnvoll sei eine solche Absicherung für Kinder allemal, denn die Folgen eines Unfalls ließen sich nie abschätzen, vor allem finanziell. Ein solider Schutz, dessen Leistung sich nach den Unfallfolgen richtet und dabei bis zu 500 Prozent ansteigen könne, sei schon für wenige Euro im Jahr zu haben.
Auch der zweite Bestandteil des Versicherungspaketes, die Rechtsschutzversicherung, steht in der Kritik. Sie greife im Grunde genommen nur, wenn das Kind Opfer eines Gewaltverbrechens werde. Alle weiteren Leistungen einer regulären Rechtsschutzversicherung, die für Kinder ohnehin nicht zwingend notwendig sei, blieben weitgehend außen vor. Das gelte für den Miet- Vertrags- und Berufsschutz gleichermaßen.
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