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Dienstag, Oktober 09, 2007

Zwölf Stunden für die private Altersvorsorge sind nicht ausreichend

Statistiken mögen in vielen Fällen reine Zahlenspielereien sein, mit denen nur Experten etwas anzufangen wissen. Beim Vergleich, wie viele Stunden die Bundesbürger mit dem Autokauf, der Küchenplanung und der privaten Altersvorsorge verbringen, dürfte allerdings selbst Laien ein Licht aufgehen. Für die Finanzen im Alter nehmen sich die meisten gerade einmal zwölf Stunden Zeit, beim Auto sind es stolze 37 und der Küche 25. Diese Diskrepanz ist auch der Deutschen Rentenversicherung aufgefallen. Zusammen mit den Volkshochschulen startete sie daher die Kampagne „Altersvorsorge macht Schule“.

In Baden-Württemberg liefen 60 dieser Kurse. Nur 613 Teilnehmern war die Information zur Altersvorsorge 20 Euro und neun Stunden Zeit wert. Bundesweit sieht es auch nicht besser aus. 3500 Interessenten besuchten 1000 Kurse. Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, zeigt sich trotzdem zufrieden. Schließlich handele es sich um ein schwieriges Thema. Damit die Resonanz in der nächsten Runde im Herbst größer wird, hat man sich ein namhaftes „Zugpferd“ besorgt. Walter Riester steht jetzt mit seinem Namen für die Kampagne.

Der ehemalige Arbeitsminister weiß um die Probleme und das mangelnde Sachwissen der Deutschen. Bei der Rente spielten zu viele Emotionen mit. Ginge es nach ihm, würde schon in der Schule ausführlich über die Möglichkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der Vorsorge auf privater und betrieblicher Basis gesprochen. Baden-Württembergs Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) fordert darüber hinaus einen unabhängigen Vergleichsmaßstab, damit Kunden es leichter hätte, sich für eines der Angebote seitens der Versicherer zu entscheiden.

Posted by Andre on 10/09 at 12:58 PM
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Kündigung unnötiger Policen im Ruhestand

Stiftung Warentest Berlin empfiehlt Pensionären, alle unnötigen Versicherungen zu kündigen, sobald sie in den Ruhestand treten. Während auf die Pflichtversicherungen wie Privathaftpflichtversicherung, Kfz-Haftpflicht und die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung nicht verzichtet werden darf, sind viele Versicherungen für Ältere nicht mehr relevant. Trotzdem sollte man auch die wichtigen Policen und ihre Konditionen einmal überdenken. Den Autoversicherungstarif könnte man beispielsweise um fünf bis zehn Prozent reduzieren, wenn die Kilometerzahl geringer ist.

Vollkommen entbehrlich ist beispielsweise die Sterbegeldversicherung. Die meisten Versicherten zahlen im Laufe ihres Lebens mehr Geld in diese Versicherung, als diese an sie später zurückzahlt. Hohe Kosten für Abschluss und Risikoschutz verringern die Rendite und sehr lange Laufzeiten machen die sogenannte Ausbildungsversicherung unflexibel, trotzdem wird sie von den Grosseltern häufig für ihre Enkel abgeschlossen. Ebenfalls unnötig ist für Rentner die sogenannte Krankentagegeld-Versicherung, schließlich wird die Rente bei Krankheit weitergezahlt.

Viele Versicherungsgesellschaften haben außerdem Seniorentarife im Programm. Diese gelten laut Stiftung Warentest vom 50. oder 60. Lebensjahr oder vom Zeitpunkt des Rentenbeginns an. Pensionäre sollten sich bei ihrer Versicherung erkundigen.

Posted by Sabine on 10/09 at 04:32 AM
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Kunstraub steht an dritter Stelle

Für Langfinger ist der Kunstraub eine sehr lukrative Einnahmequelle geworden. In der deutschen Kriminalstatistik liegt der Kunstraub nach dem Drogenhandel und den Waffendelikten heutzutage auf Platz drei. Vorteile für die Diebe sind die doch sehr schlechte Aufklärungsquote (40 %) und der relativ einfach Weiterverkauf von Beutekunst aus privaten Haushalten. Was den Schluss zu lässt, dass ansprechende Einfamilienhäuser und elegante Eigentumswohnungen zu beliebten Zielobjekten dieser Branche geworden sind.

Die meisten Versicherten glauben sich mit einer Hausratversicherung gut versichert. Aber hochwertige Gegenstände wie Gemälde, exquisite Antiquitäten oder die wertvolle Briefmarkensammlung sind nur mit einem Zusatzschutz und/oder der Erhöhung der Versicherungssummen versicherbar, was sich selbstverständlich in relativ hohen Extraprämien bemerkbar macht. Schon bei einer Versicherungssumme über 250.000 Euro verlangen die Versicherer zusätzlich umfangreiche bauliche Absicherungen.

Aber selbst wenn all diese Kriterien beachtet werden kann die Hausratversicherung löchrig sein. Hierbei ist beispielweise der einfache Diebstahl zu nennen, denn wenn es keine Einbruchspuren gibt, gibt es auch kein Geld von der Gesellschaft.

Um sich bei Kunstobjekten wirklich richtig und gut abzusichern ist der Abschluss einer „Kunstpolice“ zu empfehlen. Es gibt jedoch nur wenige Anbieter auf dem Markt. Bei Hiscox, AXA und Art kann man sich aber Angebote erstellen lassen und bei Bedarf dieses Angebot auch annehmen. Es lohnt sich, denn gestohlen wird immer!

Posted by Sabine on 10/09 at 04:30 AM
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