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Dienstag, Oktober 02, 2007

Aus zwei mach eins: Die neue Form der Lebensversicherung

Wer heute seine Unterschrift auf eine Lebensversicherungspolice setzt, darf mit 2,25 Prozent Zinsen rechnen. Dieser Wert wird garantiert. Vor nicht allzu langer Zeit waren es einmal 4,0 Prozent. Ein Trend, der den meisten Kunden zu denken gibt. Warum jahrelang Geld einzahlen und sich mit mickrigen Zinsen zufrieden geben, wenn schon einfache Tagesgeldkonten eine deutlich höhere Rendite bringen. Gut, es gibt noch den Überschuss, aber der ist auch nicht mehr, was er mal war.

Bleiben die fondsgebundenen Lebensversicherungen. Lässt man die klassische Lebensversicherung links liegen und entscheidet sich für eine Police, bei der die Gelder in Investmentfonds fließen, ist es aus mit der Garantieverzinsung. Erst kürzlich, nach den deutlichen Einbrüchen an den Börsen, standen vielen Österreichern, deren Fonds-Lebensversicherung fällig wurde, die Sorgenfalten und der Angstschweiß auf der Stirn. Sie mussten die Gelder liegen lassen, um zumindest ihr eingezahltes Kapital zu erhalten.

Niedrige Zinsen oder die Gefahr, Geld zu verlieren: Beides keine wirklich guten Perspektiven. Das wissen auch die Unternehmen und reagieren nach und nach. Die Victoria beispielsweise kombiniert beides. Sie gibt eine Garantie und nutzt die Chancen von Fonds. So hat man die Vorteile beider Produkte in einem Vertrag. Bei der Victoria sorgen PC-Programme dafür, dass auf die Kapitalmärkte schnell und effektiv reagiert werden kann. Was die neuen Lebensversicherungen letztlich bringen, zeigt sich erst, wenn ein paar Jahr verstrichen sind. Als Fondspolice haben sie jedenfalls beste Chancen, denn hier ist die Nachfrage enorm groß.

Posted by Andre on 10/02 at 05:11 PM
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Montag, Oktober 01, 2007

Versicherung gegen Dürre in Afrika

Bei der Suche nach Marktlücken und Nischen, in denen sich noch neue Versicherungskunden finden lassen, ist die Phantasie einiger Unternehmen grenzenlos. Swiss Re gehört zu jenen Konzernen, die es nicht bei einfach dabei belässt, Lebensversicherungen oder eine private Haftpflicht anzubieten. Man geht einen Schritt weiter und nimmt jetzt eine Dürreversicherung für Landwirte in Afrika mit ins Programm.

Derzeit werden sich die meisten Bauern des Kontinents zwar weniger um Dürre, denn um die aktuellen Überschwemmungen Gedanken machen. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass vor allem Trockenheit für große Einbußen und damit Hungersnöte in den meisten afrikanischen Staaten gesorgt hat. Für den Fall extremer Dürre und damit verbundener Missernten springt die Swiss Re ein. Um das Risiko für die einzelnen Dörfer besser einschätzen zu können, werden Indizes anhand von Satellitenbildern und Wetterprognosen erstellt. 400.000 Menschen möchte der Konzern in der ersten Phase versichern.

In Indien ist Swiss Re mit dieser Idee schon länger aktiv und hat derzeit rund 280.000 Kunden unter den Kleinbauern. Der Schutz gegen Naturkatastrophen beschränkt sich allerdings nicht ausschließlich auf Trockenheit. Das Risiko lässt sich auch für andere Ereignisse erfassen. In Mexiko hat das Unternehmen beispielsweise eine Erdbebenpolice mit der Regierung vereinbart.

Posted by Andre on 10/01 at 02:12 PM
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