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Mittwoch, November 07, 2007

EXTREMUS - der Spezialversicherer gegen Terror

Die EXTREMUS Versicherungs AG schützt die Unternehmen gegen finanzielle Verluste bei Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden durch Terroranschläge. Allerdings scheute die Industrie bis jetzt vor dem Spezialversicherer. Denn bis heute konnte EXTREMUS nur 1.200 Verträge mit der Industrie und Wirtschaft abschließen. Offensichtlich spart die Wirtschaft lieber an den Prämien.

Nun denkt auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück über einen Ausstieg aus dem privaten Versicherer nach. Ende Dezember läuft die Staatsgarantie für die EXTREMUS Versicherungs AG aus und es wird nun von Seiten des Staates geprüft, ob die Fortsetzung des Vertrages Sinn macht.

EXREMUS wurde ein Jahr nach den Angriffen auf das World Trade Center von der Allianz, der Generali, der Zürich und einigen ausländischen Versicherern gegründet. Damit war es möglich der deutschen Industrie Anti-Terror-Policen anzubieten. Da die Gesellschaft aber nicht alleine für Sachschäden aufkommen wollte, holte sie sich den verschreckten Staat hinzu. Eine acht Millionen Staatsgarantie wurde vereinbart, die nach einem Terroranschlag auf deutsche Betriebe und Büros an EXTREMUS und von dort an die Industrie und das Gewerbe fließen sollte.

Der Gesamtverband der Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) sieht dem trotzdem optimistisch entgegen und hofft, dass sich der Staat seiner Verantwortung bewusst bleibt und das Risiko der Terrorversicherung wie bisher als Poollösung mit staatlichen Garantien auf vielen Schultern verteilt wird. Außerdem warnt der weltgrößte Rückversicherer, die Münchener Rück davor, dass sich Investoren scheuen Standorte auszuwählen, an denen nicht klar ist, wie mit der Terrorgefahr umgegangen wird.

Posted by Sabine on 11/07 at 04:45 PM
Versicherungen • Kommentar(e): (1) • Trackbacks (0) • Permalink

Der informierte Makler

Versicherungs- und Finanzmakler setzen nach wie vor auf den klassischen Weg, um sich über Neuigkeiten ihrer Branche zu informieren. Im Internet bedienen sich dabei diverser Newsletter, Online-Magazinen und Portalen. Der neueste Trend, das so genannte „Web 2.0“ mit Blogs oder RSS-Feeds, spielt noch eine untergeordnete Rolle, ganz einfach aus Unkenntnis. Mit diesen Ergebnissen wartet das Makler Absatzbarometer III/2007 auf, erstellt von der psychonomics AG.

Der Trend zeigt, dass gerade diese neuen Quellen sich deutlich auf das Vermittlungsverhalten auswirken. 24 Prozent der Makler erklärten, aufgrund dieser Informationen Empfehlungen ausgesprochen zu haben. Sie kommen auch nicht umhin, sich regelmäßig auf den neuesten Wissenstand zu bringen. Denn immer mehr Kunden nutzen ihrerseits das Internet, um sich vorab über Zahlen, Daten und Angebote zu informieren und werden damit auch anspruchsvoller, was die Beratungsqualität betrifft. Schon bei 93 Prozent der Versicherungsmakler wurden Interessenten vorstellig, die genau recherchiert hatten. Das erfordert Beratung auf Augenhöhe. Allerdings sind bereits 20 Prozent der Kunden so sehr von den selbst ermittelten Fakten überzeugt, dass sie sich nicht mehr umstimmen lassen. Das macht es Beratern nicht unbedingt leichter.

Sie hatten im dritten Quartal 2007 ohnehin mit einem rückläufigen Geschäft zu kämpfen. Mit plus 15 Punkten liegt der allgemeine Absatz-Index unter dem des vorherigen Quartals (+23) und des Vorjahres (+27). Bei den Firmenkunden lief es mit plus 21 Punkten auch nicht besser (+33/+31). Geschwächelt haben vor allem die Bereiche private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung. Etwas besser lief es bei der Wohngebäudeversicherung.

Posted by Andre on 11/07 at 04:43 PM
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