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Donnerstag, November 08, 2007

Riester-Rente und private Krankenversicherung trotzen dem Trend

Die Versicherungsbranche muss sich in diesem Jahr mit kleinen Brötchen zufrieden geben. Entgegen des Konjunkturaufschwungs stieg das Beitragsaufkommen 2007 lediglich um 02, Prozent auf 162,1 Milliarden Euro. In Relation zum vorigen Jahr ein deutliches Minus. 2006 konnte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) noch ein Wachstum von 2,4 Prozent verkünden. Als Silberstreif am Horizont sehen die Unternehmen die letzte Stufe der Riester-Rente. Sie soll die Prämieneinnahmen 2008 um 1,5 Prozent nach oben schnellen lassen.

Die rückläufige Tendenz betrifft nahezu alle Versicherungssparten. Die Schadenversicherer führen dies auf den Orkan Kyrill zurück, der sie 2,4 Milliarden Euro gekostet hat bei 2,4 Millionen Sturmschäden. Der Verdienst liegt demnach bei nur noch 0,7 Milliarden Euro (2006: 4,6 Milliarden). Etwas moderater fällt das Resümee im Bereich der Kfz-Versicherungen aus. Die zwei Prozent minus werden mit dem wachsenden Wettbewerbsdruck begründet. In dieser Sparte werde es auch zukünftig eher nach unten gehen, heißt es beim GDV.

Von einer einigermaßen stabilen Lage berichten die Lebensversicherer. Sie schlossen 100.000 Verträge weniger ab, wobei die klassische Lebensversicherung sich als klarer Verlierer betrachten muss. Wesentlich besser gestellt sind die Unternehmen, die Riester-Policen im Programm haben. 2,4 Millionen Neuverträge wurden in diesem Jahr unterzeichnet. Positiv verlief das Jahr auch für die privaten Krankenversicherungen, die 2,5 Prozent mehr Einnahmen verbuchten.

Posted by Andre on 11/08 at 02:08 PM
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