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Samstag, November 17, 2007

Hausbesitzer, die Herbststürme kommen!

In den Jahren 2000-2005 wurden laut Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durch Stürme an Wohngebäuden und Hausrat, Schäden in Höhe von durchschnittlich 730 Mio. Euro pro Jahr verursacht.

Da statistisch gesehen der Spätherbst, die Zeit mit den meisten und intensivsten Stürmen ist, ist es jetzt an der Zeit die Versicherungsbedingungen zu prüfen.

Kostspielig sind Sturmschäden meist, denn Keller werden überflutet, Hagel zerstört die Verglasung oder entwurzelte Bäume beschädigen die Fassade. Größtenteils kommen die Versicherer aber erst ab Windstärke 8 für die entstandenen Schäden eines Unwetters auf. Durch meteorologische Aufzeichnungen können die am Schadensort herrschenden Windgeschwindigkeiten nachgewiesen werden. Ist Windstärke 8 nicht nachweisbar, muss der Haus- und Wohnungsbesitzer für die Schäden selber aufkommen.

Wer großen Wert auf einen umfassenden Versicherungsschutz legt, ist beim Spezialversicherer Hiscox gut aufgehoben. Hiscox biete den Kunden maßgeschneiderte Lösungen an, die unter anderem sich durch eine Allgefahrendeckung auszeichnen. Das bedeutet, dass Hiscox die Kosten für Sturmschäden unabhängig von der Windstärke übernimmt.

Doch nicht nur der richtige Versicherungsschutz ist wichtig. Auch der Haus- und Wohnungsbesitzer selber sollte seinen Beitrag leisten. Ein wetterfestes zu Hause hilft Schäden zu vermeiden. Dazu einige Hinweise:

  • Kamine und Dächer sollten auf lose Ziegel, schlecht befestigte Bleche und Anbauteile kontrolliert werden.
  • Unbefestigte Teile sollte man vollständig entfernen.
  • Zäune und Mauern sollten auf feste Verankerungen überprüft werden.
  • Bei morschen oder älteren Bäume die in der Nähe von Gebäuden stehen hilft eventuell nur das Fällen.
  • Alles was zu öffnen möglich wäre, sollte zu dieser Jahreszeit geschlossen bleiben. Vor allem beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses.
  • Im Freien befindlichen Gegenstände sind sicherheitshalber im Keller zu verstauen oder gut zu verankern.
  • Fahrzeuge sollen, wenn möglich, nicht in der Nähe von größeren Bäumen stehen.

Posted by Sabine on 11/17 at 11:17 PM
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