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Donnerstag, November 29, 2007

Würfeluhren ticken jetzt für die Wiener Städtische

Der Wiener Städtischen Versicherung hat die Stunde geschlagen – und das gleich 75 Mal. Der Konzern nimmt sich eines der Wahrzeichen Wiens an, das an allen wichtigen Plätzen und Straßen zu bewundern ist: der Würfeluhren. Die Renovierung, die sonst von den Bezirken hätte finanziert werden müssen, bezahlt jetzt die Versicherung. Sie hat sich damit einen recht exklusiven Werbeträger gesichert.

75 Wiener Würfeluhren gibt es. Sie gehören inzwischen schon zum Stadtbild und sind beliebtes Fotomotiv. Nur leider ist die Technik in den Kuben etwas veraltet. 550.000 Euro zahlt die Wiener Städtische jetzt dafür, dass die Uhren auf ein GPS-Signal umgestellt werden, somit auf den technisch neuesten Stand kommen und ein neues Design erhalten. Die Stadt, insbesondere Bürgermeister Dr. Michael Häupl, freut sich über die für sie recht kostengünstige Variante.

Die Uhren in Würfelform werden bis einschließlich März 2008 erneuert. Für drei von ihnen wird gleichzeitig nach einem neuen Standort gesucht. Auf jedem der Zifferblätter steht jetzt in großen schwarzen Lettern Wiener Städtische, begleitet vom roten Logo des Unternehmens und einem kleinen Schriftzug „Vienna Insurance Group“. Der Vertrag zwischen Konzern und Stadt läuft über zehn Jahre. In dieser Zeit bezahlt die Versicherung zusätzlich 733,33 Euro jährlich je Uhr.

Posted by Andre on 11/29 at 01:16 PM
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Erneuerbare Energie steht bei der Gothaer hoch im Kurs

Strom kommt aus der Steckdose. Dass es nicht ganz so einfach ist, weiß man spätestens nach den Diskussionen um die weitere Nutzung der Atomkraft und die Förderung regenerativer Energien. Gerade letztere Form der Stromgewinnung ist seit einigen Jahren in Form von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen auf dem Vormarsch. Der Gothaer-Versicherungskonzern hat den Boom früh erkannt und rechtzeitig geschaltet. Nun lautet das Ziel, europaweit Nummer eins in der Absicherung erneuerbarer Energie zu werden.

In Deutschland ist die Gothaer bereits führend beim Schutz von Windenergieanlagen. Von den 19.000 Rädern, die sich überall in der Bundesrepublik drehen und Strom produzieren, sind 6.000, damit rund 30 Prozent, bei der Gothaer versichert. Diese Position hat sich die Versicherung mit Know-how erarbeitet. Schon seit 15 Jahren, erklärt Klaus-Christoph Reichert, zuständig für die Industrie und Firmenkunden, engagiere sich das Unternehmen im Bereich der regenerativen Energie und habe sich so einen Vorsprung aufbauen können.

Das Wissen soll nun in ganz Europa für neue Kunden sorgen. Aktuell hat die Versicherung 1.000 Windräder in Italien, Frankreich und Spanien unter ihren Fittichen. Diese Zahl soll deutlich ausgebaut werden, um auch in Europa die Rolle als Marktführer einnehmen zu können. Biogas, Sonnenenergie, Biokraftstoffe und Geothermie sind weitere Felder, die von der Gothaer zukünftig stärker beackert werden sollen.

Posted by Andre on 11/29 at 01:15 PM
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