Versicherungsschutz in der Skisaison
Mit Sicherheit nicht zu vermeiden sind Stürze beim Skifahren. Je nach Schwere der Beeinträchtigung, bleiben sie jedoch meist ohne Nachfolgen. Doch gerade in der Hauptsaison in besucherüberfüllten Skigebieten lassen sich Unfälle durch Zusammenstöße häufig nicht umgehen. Auch das Fahren abseits der befestigten Pisten beinhaltet immense Risiken. Zu den häufigsten Verletzungsarten gehören Kopf-, Schulter-, Arm- und Beinfrakturen.
Bei einem Ski Urlaub in Österreich oder der Schweiz ist der Umgang der Krankenkassen mit dieser Problematik nicht ganz einfach. Ein Auslandsversicherungsschutz sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden, um die Kosten für etwaige Behandlungen oder Transporte möglichst niedrig zu halten.
Wer einen privaten Krankenversicherungsschutz hat, sollte sich vor Reiseantritt unbedingt über die Auslandsmodalitäten informieren, denn nicht alle Unfälle werden übernommen. Gesetzliche Krankenkassen tragen derartige Unfälle nicht. Hat man keine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, können die Kosten schnell unermesslich hoch sein. Eine Unfallversicherung kann auch hilfreich sein, soweit sie Auslandsunfälle abdeckt.
Sehr empfehlenswert ist es auch, eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Die Mehrheit der privaten Versicherungstarife hat diese bereits integriert. Gesetzlich Versicherte können sie als Zusatzversicherung abschließen. Sollte aus dem Unfall eine längere stationäre Behandlung oder eine längere Krankschreibung hervorkommen, können etwaige Verdienstausfälle gemindert werden. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht in solchen Fällen greift, in denen das Arbeiten vorübergehend nicht möglich ist.
Grundsätzlich sollte jede Urlaubsreise mit einem genügenden Versicherungsschutz belegt werden, das Unfallrisiko in Skigebieten ist aber weit höher.
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